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Ärztekammerpräsident kritisiert die Corona-Strategie der Bundesregierung

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Groß angelegte Massentests oder das Projekt „alles gurgelt” in Wien würden lediglich zu einer falschen Sicherheit beitragen, sagt der oberösterreichische Ärztekammerpräsident Peter Niedermoser.

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So ändern sich die Zeiten! Während der Regentschaft des österreichischen Ärztekammerpräsidenten Thomas Szekeres, der im März abgewählt wurde, traute sich kaum jemand aus der Ärzteschaft Kritik an den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung zu üben. Wer es trotzdem tat, musste mit Konsequenzen bis zum Berufsverbot rechnen. Einige Monate später ist das nicht mehr so, denn jetzt geht der oberösterreichische Ärztekammerpräsident Peter Niedermoser in die Öffentlichkeit, kritisiert Massentests und das Testen von „Gesunden“. Zudem verlangt er, dass Covid-Tests nur noch von Ärzten durchgeführt werden dürfen.

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Massentests haben zu keinerlei Verbesserung beigetragen

Gegenüber der APA sagte Niedermoser, dass lediglich symptomatische Personen getestet werden sollten. 66 Tests pro tausend Einwohner am Tag machen Österreich zwar zum „Testweltmeister”, “sie haben aber zu keinerlei Verbesserung der Situation beigetragen”, so der Pathologe. Privat lasse er sich gar nicht mehr testen.

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Aus den Fehlern lernen

Er wolle niemandem einen Vorwurf machen, denn „im Nachhinein ist man immer klüger”. Wichtig sei aber, aus den Fehlern zu lernen. Länder wie Deutschland oder Schweden hätten mit vier beziehungsweise zwei Tests pro Tag auf tausend Einwohner deutlich weniger getestet, die Sterberate sei in jenen Ländern jedoch besser als in Österreich. „Weder hat sich die Wellenbewegung durch das Testen verändert, noch hatte die Vielzahl an Tests einen Einfluss auf die Todeszahlen”, sagte Niedermoser, der sich dabei auf ein Papier des oberösterreichischen Landeskrisenstabes stützt.

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