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Auch Belgien begeht Energie-Suizid – mitten in der Stromkrise werden Reaktoren stillgelegt

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Ähnlich wie in Deutschland setzt die belgische Regierung auf den Atomausstieg. Ein weiterer Atomreaktor wurde vom Netz genommen, obwohl das Land unter einer Energiekrise leidet und die Menschen auf den Straßen gegen die hohen Preise protestieren
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Während Frankreich seinen Betreiber von Atomkraftwerken, die EDF, komplett verstaatlichen will, und so die Wartung, Modernisierung und den Ausbau der Atomkraftwerke direkt in die Hand nimmt, geht man im benachbarten Belgien (ähnlich wie in Deutschland) lieber einen suizidalen Weg, was die Energieversorgung betrifft. Denn auch die Regierung in Brüssel setzt auf den Atomausstieg und beharrt strikt auf den Ausstiegsplan.

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So wurde am Freitag angekündigt, dass der Atomreaktor Doel 3 vom Netz genommen wird und den Betrieb einstellt. Und bereits im Februar soll auch Tihange 2 nahe der deutschen Grenze vom Netz genommen werden, was die Energieversorgung des Landes noch weiter in Gefahr bringt. Angesichts dessen, dass für den Winter Blackouts erwartet werden, weil die Energieversorgung wohl nicht mit dem Bedarf einhergeht, sorgt dieser Schritt für weiteren Unmut in der Bevölkerung. Diese demonstrierte bereits am vergangenen Mittwoch zu Tausenden gegen die steigenden Strompreise und die zunehmend unbezahlbaren Lebenshaltungskosten.

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Wenn man bedenkt, dass die europäischen Stromnetze miteinander verknüpft sind, sorgen Produktionsausfälle (wie jene beim traditionellen Stromexporteur Frankreich) für immer größere Verwerfungen auf dem gesamten Strommarkt. Und da Erdgas zu teuer und knapp ist, weil die EU lieber Russland sanktioniert, anstatt sich um die Energiesicherheit zu kümmern, fallen auch die Gaskraftwerke zunehmend als Stromproduzenten aus. Belgien steht – wie die meisten EU-Länder – vor einer Energie-Katastrophe, die einen harten Winter zu versprechen scheint.

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Quelle

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