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Auf einen Blackout ist Deutschland schlecht vorbereitet

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichen Sinne, sondern nur Abteilungsleiter einer Geschäftszentrale und einer Geschäftsführung, die sich Kanzleramt und/oder Bundespräsidialamt „nennen“. Übrigens: Parteien sind politisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun. 

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In Deutschland mangelt es nach Einschätzung des Versicherungsverbands GDV an Vorsorge für längere Stromausfälle mit potenziell katastrophalen Folgen. Experten sind sich sicher: Die Deutschen sind auf die Auswirkungen eines Blackouts nicht vorbereitet.

Unter einer Brücke im Stadtteil Treptow-Köpenick durchbohrten Bauarbeiter 2019 zwei 110-Kilovolt-Leitungen. Daraufhin fiel in mehr als 30.000 Haushalten der Strom aus – mitten im Winter. Ampeln gingen aus, Straßenbahnen blieben stehen, kein Handyempfang mehr, kein Internet. Heizkraftwerke liefen nicht mehr, Aufzüge blieben stecken, in Pflegeheimen versagten Beatmungs- und Dialysegeräte. 30 Stunden später war der Ausnahmezustand vorbei – Berlin schlug sich gut. Und doch: Was in einem Stadtteil noch bewältigt werden konnte, kann in größeren Dimensionen schnell unkontrollierbar werden. 

Mit dieser Möglichkeit beschäftigt sich der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf seiner Website. In einem Beitrag wird das Szenario eines großflächigen Stromausfalls durchexerziert. „Schon die ersten 24 Stunden ohne Strom bringen das Leben, wie wir es kennen, zum Stillstand. Telefon und Internet fallen aus, U- und S-Bahnen bewegen sich nicht mehr, Flugzeuge bleiben am Boden. Verkehrschaos auf den Straßen, kein Bargeld mehr aus dem Automaten. In den Supermärkten laufen die Registrierkassen noch etwa 30 Minuten mit Notstrom, danach sagen sie keinen Piep mehr.“

Bei einem landesweiten Blackout wäre der Kollaps der Gesellschaft kaum zu verhindern, heißt es. „Nach 24 Stunden beginnt der Zusammenbruch des öffentlichen Lebens, die Behörden lösen Katastrophenalarm aus. Radio- und Fernsehstationen bringen Sondersendungen – die allerdings kaum noch jemand empfangen kann. Der Sprit in den Notstromaggregaten ist aufgebraucht, die meisten Akkus sind leer. Der Wasserdruck ist so niedrig, dass es nur noch tröpfelt. Die Menschen beginnen zu realisieren, dass Nahrungsmittel knapp werden könnten – und machen alles nur noch schlimmer.“

Für solche Szenarien seien die Menschen gar nicht gewappnet „Die Mehrheit der Gesellschaft tut nichts“, sagt Wolfram Geier vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Andere Experten beklagen, Deutschland sei auf einen Blackout „überhaupt nicht vorbereitet“. „Man muss der Bevölkerung klarmachen, dass ein Blackout möglich ist, dem man sich nicht einfach entziehen kann, weil eine sehr große Fläche betroffen sein wird“.

Der GDV greift das Szenario freilich nicht aus der Luft. Experten sehen die Risiken für das Stromnetz wachsen: Albrecht Broemme, langjähriger Präsident des Technischen Hilfswerks, warnt vor Hackerangriffen auf die Energie-Infrastruktur des Landes. Auch Terror oder Extremwetter könnten die Netzstabilität nicht nur Deutschlands, sondern ganz Europas gefährden. Im eng miteinander verknüpften europäischen Stromnetz kann schon eine Störung reichen, um einen halben Kontinent weiter Schweres zu verursachen. „Ein Störfall in Kopenhagen kann dazu führen, dass in Barcelona das Licht ausgeht.“ Dies sei mehrmals bereits nur knapp verhindert worden.

In dieser volatilen Situation erhöht die Energiewende noch die Risiken. Es mangele an „Stromautobahnen“ und Kapazitäten, um die Folgen von Extremsituationen ausgleichen zu können – wenn ein Offshore-Windpark dank starker Winde Höchstleistungen erzielt, droht eine Überversorgung mit Strom. Kommt es hingegen zu einer in der Energiebranche gefürchteten „dunklen Flaute“, sprich längeren Perioden ohne Sonne und Wind, ist das Gegenteil der Fall. Das Speichern von Strom steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen: Die aktuellen Kapazitäten reichen Experten zufolge nicht einmal für eine Nacht.

Und dank E-Mobilität, elektrischer Wärmepumpen und Wasserstoffproduktion dürfte der Energiehunger in den kommenden Jahren noch deutlich steigen. Gravierende Stromausfälle hat es in Deutschland bislang nicht gegeben, aber die Zahl der Eingriffe der Netzbetreiber zur Stabilisierung des Stromnetzes ist deutlich höher als vor Beginn der Energiewende. Die Warnungen sind eindeutig. Dass der Blackout kommt – für Albrecht Broemme ist das nur eine Frage der Zeit. Und dann komme er mit voller Wucht: Der Katastrophenschützer prognostiziert, „halb Europa“ werde dann „für vier bis sechs Wochen ohne Strom sein“. 

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Quelle

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