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Autolärm erhöht das Demenzrisiko

Eine dauerhafte Lärmbelastung durch Straßen- oder Schienenverkehr erhöht das Demenzrisiko für Anwohner deutlich.

Odense (Dänemark). Wissenschaftler des dänischen The Maersk Mc-Kinney Moller Institute haben ermittelt, dass eine permanente Lärmbelastung durch Straßen- und Schienenverkehr das Risiko für die Entwicklung von Demenz erhöht. Laut der im British Medical Journal publizierten Studie gehen laut Schätzungen der Arbeitsgruppe 1.216 der 8.475 im Jahr 2017 dokumentierten Demenzfälle in Dänemark auf den Lärm von Autos und anderen Fahrzeugen zurück.

Den Zusammenhang zwischen der Langzeitbelastung durch Straßen- und Eisenbahnlärm und dem Demenzrisiko untersuchten die Wissenschaftler anhand von Gesundheitsdaten von zwei Millionen Menschen über 60 Jahren, die zwischen 2004 und 2007 in Dänemark lebten.

103.500 Demenzfälle

Insgesamt kamen es im Untersuchungszeitraum laut Daten des im nationalen Gesundheitsregisters zu 103.500 neuen Demenzfällen. Diese unterteilten die Wissenschaftler zur genaueren Untersuchung in die Alzheimer-Krankheit, vaskuläre Demenz und Demenz im Zusammenhang mit der Parkinson-Krankheit.

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