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Bildung beginnt mit der Geburt!

Babys und ihre Welt der Bildung

„Der Mensch ist, was er als Mensch sein soll, erst durch Bildung.“

Doch welche Bedeutung hat der Begriff Bildung überhaupt in unserem postmodernen Leben, wo fängt Bildung an, wo hört sie auf und welche Konsequenzen müssen wir daraus für unser Miteinander ziehen?

Eine neue Definition des Begriffs Bildung ist gefunden und kann mit praktischen Möglichkeiten umgesetztwerden. Um damit Bildung wieder als höchstes Kulturgut zu etablieren.

Es soll nicht mehr darum gehen den Kindern und Jugendlichen in Kindergarten und Schulen Wissen zu vermitteln und weit ab von ihren Bedürfnissen Konzepte durchzuziehen, sondern darum, ihnen die Möglichkeit zu geben Erfahrungen auf eigener Grundlage zu machen und sich ihre Wahrnehmungswelt selbst zu bilden, denn gerade frühkindliche Bildung ist immer Selbst- Bildung.

Kinder sollen sich ihr Wissen selbst erarbeiten um eine unvergessliche und nachhaltige Grundlage fürs Leben mit auf dem Weg zu bekommen. Jedes Kind hat seine eigenen Fähigkeiten und Potenziale und kann nicht über den gleichen Kamm mit anderen geschert werden. Das heißt: Es müssen individuelle Unterrichtsformen etabliert werden und nicht eine für alle.

In den heutigen Kitas und Schulen geht es darum, das alle Kinder das gleiche lernen und sich den Kopf mit unnützem Zeug vollballern lassen müssen, was sie nie wieder brauchen werden, jedenfalls den größten Teil nicht.

Die frühkindliche Entwicklung

Wann immer man Kinder beobachtet, stellt man fest mit welcher erstaunlichen Leichtigkeit und Präzision sie es schaffen sich ihre eigene Welt zu konstruieren und sich darin zu entwickeln. Beginnend mit der Geburt, schon am ersten Tag, in der ersten Minute.

Scheinbar mühelos bewegen sie sich durch ihre Welt und versuchen mit einem unverhohlenem Optimismus und Kreativität Probleme zu lösen und Erfahrungen zu sammeln.

Doch woher stammt dieses eingesetzte Wissen, welches Kinder befähigt sich die Welt zu erschließen und warum wird ein Kind zu dem was es ist oder sein wird?

Betrachten wir hier mal eine Studie, leider ist diese mit Babys in den 1940er Jahren durchgeführt worden:

Die eine Gruppe der Kinder wuchs in einem Waisenhaus auf, in welchem sie zwar ausreichend ernährt wurden, aber eine Pflegerin sich um mehrere Kinder gleichzeitig kümmern mußte und die Babys außer für die Mahlzeiten isoliert in ihren Bettchen lagen und keinerlei emotionale Zuwendung bekamen.

Wenn man sich das durch den Kopf gehen lässt, tut einem das Herz weh. Arme Kinder…

Die andere Gruppe waren Babys von inhaftierten Frauen und lebten in dem angegliederten Waisenhaus neben dem Gefängnis. Sie wurde von ihren Müttern gepflegt und gefüttert. Auch wenn es sich um eine begrenzte Anzahl von Stunden am Tag handelte, so entwickelten sich diese Kinder normal, im Gegensatz zu der anderen Gruppe von Babys, die völlig reizarm und vor allem ohne emotional- körperliche Zuwendung vor sich hin vegetierten. Manche starben vor ihrem zweiten Lebensjahr, andere waren in ihrer Entwicklung stark zurückgeblieben.

Aufgrund solcher und ähnlichen Untersuchungen und Beobachtungen läßt sich die Bedeutung des sozialen Umfeldes und auf der Nähe der Mutter bezogen und deren Bande zwischen sich und dem Baby nicht weg diskutieren. Kinder brauchen diese Nähe für ihre normale Entwicklung um zu einem individuellen, selbstbestimmten Menschen heranwachsen zu können. Wobei die ersten Jahre des aufwachsens von immenser Bedeutung ist. Deshalb sollten sich Mütter, bevor sie schwanger werden, überlegen wie sie mit ihrem Kind die Zukunft gestalten möchten.

Wem bringt es was, wenn man ein Kind haben möchte, sich aber nicht um das Kind kümmern kann, weil der Job wichtiger ist und man das Kind in fremde Hände geben muss? Dem Kind? Der Familie? Will man das Kind nicht aufwachsen sehen? Das erste Mama oder Papa hören wollen? Sehen wie das Baby anfängt zu laufen oder seine allgemeinen Fortschritte miterleben?

Die Familie mit all seinen Angehörigen ist der wichtigste Bestandteil einer Gesellschaft. Kinder die in einer Familie aufwachsen, die zusammen hält, werden zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten, mit einem gesunden sozialen Menschenverstand.

Wie kam es zu unserer heutigen Situation und dem zerstören der Familiengemeinschaften?

In den 1950 er Jahren hat man angefangen die Familien und ihre Familienbande systematisch zu zerstören. Regierungen und deren Oberhäupter wollten immer mehr Steuern generieren, in dem Fall die Lohnsteuer, da es für sie ein einträgliches Geschäft darstellte und im zweiten Gang die Zerstöung und Spaltung der Familien. Wer ist dabei auf der Strecke geblieben: Die Kinder und der elternliche Zusammenhalt. Familien verloren bis zum heutigen Tage immer mehr den Zusammenhalt, mittlerweile bis auf ein kleines Minimum. Was ist dadurch entstanden: Die Konsumgesellschaft und damit verbunden, immer mehr arbeiten zu müssen um seinem Umfeld gerecht zu werden. Das alles auf Kosten der Kinder und der Eltern.

Leider und das muß hier mal klar gesagt werden, ist das der Plan bestimmter Menschen gewesen, die damit ein jetzt erkennbares Ziel verfolgt und erfolgreich umgesetzt haben.

 

Redaktion ddbnews