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Bildungsministerin weiß nicht, was Inzidenz bedeutet! Wie doof dürfen Politiker sein?

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichen Sinne, sondern nur Abteilungsleiter einer Geschäftszentrale und einer Geschäftsführung, die sich Kanzleramt und/oder Bundespräsidialamt „nennen“. Übrigens: Parteien sind politisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun. 

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Die neue Bildungsministerin von Mecklenburg-Vorpommern hat sich blamiert. Auf Twitter behauptete die Linken-Politikerin und ehemalige Schulleiterin Simone Oldenburg, „kein Ort ist so sicher wie die Schulen“. Auf die Frage, warum dann die Inzidenzen unter Kindern und Jugendlichen so extrem hoch seien, hatte sie eine verblüffende Antwort parat: „Die Zahlen erscheinen hoch, weil die Anzahl der Kinder und Jugendlichen insgesamt klein ist.“ Die Grünen-Politikerin Marina Weisband wirft dazu eine Grundsatzfrage auf: Wie viel Unkenntnis dürfen sich verantwortliche Politikerinnen und Politiker in einer Pandemie, in der ihre Entscheidungen womöglich Menschenleben kosten, eigentlich erlauben?

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„Kein Ort ist so sicher wie die Schulen. Es ist bewiesen, dass die Infektionsrate in der Häuslichkeit vier bis sechs Mal höher ist als in der Schule. Die Schulen bleiben deshalb geöffnet. #Präsenzunterricht ist die beste Garantie für Bildungs- und Chancengleichheit“, so behauptete Bildungsministerin Simone Oldenburg, ehemalige Lehrerin für Deutsch und Geschichte, dann Schulleiterin und schließlich Fraktionsvorsitzende der Linken im Schweriner Landtag, bevor sie vor drei Wochen zur Bildungsministerin im neuen rot-roten Kabinett von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) berufen wurde, im Kurznachrichtendienst Twitter am 30. November.

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Daraus entspann sich folgender Dialog:

Eine Nutzerin: „Da bleibt mir echt die Spucke weg. Wie können Sie die Inzidenzen der Gruppe der schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen ignorieren? Sicherer Ort? Natürlich ist Unterricht in Präsenz das Nonplusultra. Aber nicht um jeden Preis.“

Ein Nutzer: „Sie hat bestimmt ‘ne tolle Erklärung für die hohen Inzidenzen bei Kindern.“

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Simone Oldenburg: „Selbstverständlich. Die Zahlen erscheinen hoch, weil die Anzahl der Kinder und Jugendlichen insgesamt klein ist.“
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Das ist natürlich grober Unfug. Die Inzidenz beinhaltet die Zahl der offiziell erhobenen Neuansteckungen im Zeitraum von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Menschen. Der Wert ist also ins Verhältnis gesetzt, eben um ihn vergleichen zu können. Entsprechend groß ist der Spott im Netz.
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  • Ein User witzelt: „Ein Polizist stoppt Simone #Oldenburg. Sagt der Polizist: ‚Sie sind zu schnell gefahren. 150 Kilometer in der Stunde!‘ Meint Frau Oldenburg: ‚Das ist ganz unmöglich. Ich bin doch erst seit zehn Minuten unterwegs.‘“
  • Eine Rechtsanwältin schreibt: „Sie sind aber schon zuständig für Bildung oder? ODER?!? Diese Antwort ist unfassbar.“
  • Die Grünen-Politikerin (und Bildungsaktivistin) Marina Weisband meldet sich erschrocken zu Wort: „Ist diese Antwort ernst gemeint? Ich meine, Sie sind in einer sehr verantwortungsvollen Position…“
  • Ein Lehrer spottet: „‘Mama, ich will kein Mathe mehr lernen. Ich brauche das später sowieso nicht.‘ ‚Man braucht Mathe in so gut wie allen Berufen. Was willst du denn werden?‘ ‚Ministerpräsident.‘ Schachmatt!“
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Ganz und gar nicht amüsiert fallen die Reaktionen auf Oldenburgs Behauptung aus, „kein Ort ist so sicher wie die Schulen“. Tatsächlich gibt es in Deutschland zum Ausbruchsgeschehen in Schulen kaum Untersuchungen, die nicht auf den lückenhaften Daten von Gesundheitsämtern beruhen – weil die Kultusminister während der gesamten Pandemie keine systematischen Stichproben an Schulen in Auftrag gegeben haben.
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  • Der Philosoph Dr. Michael Oberst von der Humboldt Universität Berlin schreibt vor diesem Hintergrund: „Zeigen Sie die Studien oder Sie verbreiten Desinformation.“
  • Eine andere Nutzerin betont: „Sie dürfen übrigens mal in die Niederlande schauen. Dort hat man Daten dazu, die klar zeigen, dass 50% aller Übertragungen zur Zeit in Schulen stattfinden und die haben Schulen, die nicht so marode und baufällig sind wie unsere.“
  • Ein weiterer schreibt: „Eine glatte Lüge. Absence of evidence is not evidence of absence! Nur weil Sie in den Schulen keine vernünftige Kontaktverfolgung machen, heißt das nicht, dass keine Übertragung stattfindet.“

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Widerspruch kommt auch aus Oldenburgs eigener Partei. So postet der Magdeburger Linken-Politiker Robert Fietzke: „Liebe Simone, das kann unmöglich dein Ernst sein. Alle Daten belegen, dass das Gegenteil der Fall ist. Jede*r kann diese Daten einsehen und nachvollziehen. Hast du andere? Dann wäre es sicherlich angebracht, die vorzulegen, denn die Kritik hieran ist ja nicht gerade klein.“
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Kein Wunder: Das Robert-Koch-Institut registriert im aktuellen Wochenbericht bundesweit 1.536 Corona-Ausbrüche in Schulen allein in den vergangenen vier Wochen. Nachmeldungen aus den vergangenen beiden Wochen stehen noch aus. News4teachers

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Quelle

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