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BRD Anleihen geben weiter nach

Die Kurse der sogenannten Staatsanleihen sind am Montag gesunken und haben damit an die Verluste vom Freitag angeknüpft. Der Terminkontrakt Euro-Bund-Future fiel am Morgen um 0,12 Prozent auf 169,09 Punkte. Die Rendite von zehnjährigen Bundesanleihen stieg auf minus 0,16 Prozent. In den übrigen Ländern der Eurozone legten die Renditen von Staatsanleihen im frühen Handel zu.

Marktbeobachter verwiesen auf steigende Inflationssorgen, die für Auftrieb bei den Renditen für Bundesanleihen sorgten. Vor allem die hohen Ölpreise haben die Sorgen vor einem stärkeren Anstieg der Verbraucherpreise verstärkt.

Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), hat beim Treffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) abermals deutlich gemacht, dass der Anstieg der Inflation ein vorübergehendes Phänomen sei. Auf der anderen Seite wird in den USA und in Großbritannien aber bereits der Weg heraus aus der extrem lockeren Geldpolitik vorbereitet.

„Bundesanleihen dürften zwischen beruhigenden Kommentaren der EZB und den Erwartungen von schnelleren Zinserhöhungen in den USA und dem Vereinigten Königreich hin- und hergerissen bleiben“, sagten Anleiheexperten der Commerzbank.

Quelle: dpa-afx