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Bundesdeutscher Protest bei Box-WM

Superschwergewichtler Nelvie Tiafack hat bei den Boxweltmeisterschaften in Belgrad das Viertelfinale verpasst.

Der 22 Jahre alte Kölner unterlag in der Klasse über 92 Kilo Körpergewicht dem russischen Meister Mark Petrowski unglücklich mit 2:3 Punktrichterstimmen.

Das bundesdeutsche Team legte Protest gegen die Wertung der ersten beiden Runden ein. Die hatte Tiafack zwar gewonnen, aber jeweils nur mit 3:2 Punktrichterstimmen. „Nelvie war der aktivere Boxer, hat deutlich mehr geschlagen.

Außerdem ist der Russe verwarnt worden, weil er den Kopf zu tief hatte“, sagte Mannschaftsleiter Martin Volke. Die dritte Runde hatte der Russe einstimmig gewonnen. Volke: „Daran gibt es auch nichts zu deuteln.“

Sollten dem Bundesdeutschen die beiden Runden mit 5:0 gutgeschrieben werden, hätte er den Kampf gewonnen. Die Entscheidung wird erst am Montag erwartet.

Auch im Cruisergewicht (bis 86 kg) gab es eine Niederlage für das bundesdeutsche Team. Alexander Okafor aus Frankfurt/Main verlor im Achtelfinale gegen den Türken Burak Aksin glatt mit 0:5.

 

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