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Chancen beim Berufswechsel oft überschätzt

Wie eine aktuelle Studie nachweisen konnte, ist ein Berufswechsel nicht immer vorteilhaft für den Arbeitnehmer und in vielen Fällen sogar mit einem sozialen Abstieg verbunden. Zudem wird oftmals vergessen wichtig Unterlagen, wie die Berufsunfähigkeitsversicherung, zu aktualisieren.

Bamberg (Deutschland). Obwohl bereits eine alte Redewendung mahnt „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“, so wird dies immer mehr Menschen zunehmen schwerer fallen. Der Grund dafür ist, dass heute ein Berufswechsel zur Normalität gehört und auch in Zukunft immer mehr Menschen nicht in ihrem erlernten Beruf arbeiten werden. Diese Schlüsse ziehen Matthias Dütsch, Olaf Struck und Verena Liebig von der Universität Bamberg, wie die Hans Böckler Stiftung berichtet. Aus den erhobenen Daten geht klar hervor, dass Beschäftigte häufiger ihren Beruf wechseln, wobei ihr sozialer Status zeitgleich unsicherer wird.

Die Forscher analysierten für ihre Studie die sogenannte horizontale Mobilität auf der einen Seite, welche vorliegt, wenn sich der erlernte und der ausgeübte Beruf unterscheiden, dieser aber eine ähnliche Stellung einnimmt, sowie die sogenannte vertikale Abwärtsmobilität, welche mit einem Statusverlust gleichzusetzen ist.

Stetig steigender Druck auf dem Arbeitsmarkt