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China droht Deutschland das LNG aus Katar wegzukaufen

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Hat Habeck Deutschland in die LNG-Bredouille geführt?

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Deutschland droht auf dem LNG-Markt leer auszugehen, weil auch die Chinesen und andere asiatische Staaten Flüssiggas kaufen wollen. Im Gegensatz zu Deutschland sind sie interessiert, langfristige Verträge abzuschließen. Deutschland will das wegen der grünen Klima-Ideologie nicht. Also wird Deutschland für Katar uninteressant.

Dumm gelaufen für Deutschland: Habeck und Baerbock sei Dank! Während Olaf Scholz und Annalena Baerbock Deutschland mit der Sanktionspolitik gegen den Erdgas-Lieferanten Russland positionieren, war es die Aufgabe von Energieminister Robert Habeck für Alternativen zum russischen Erdgas zu sorgen. Doch die Amerikaner können gar nicht so schnell und so viel liefern, wie zuvor großspurig angekündigt.

Darum war Habeck ins Emirat Katar am Persischen Golf geflogen, weil dort das größte Erdgasfeld der Welt liegt. Selbst der unterwürfigste Kotau des deutschen Energieministers vor den arabischen Scheichs hat nicht darüber hinweg geholfen, dass das Emirat so schnell das gewünschte Erdgas gar nicht liefern kann. Denn es gibt keine unbeschränkten Förderkapazitäten. Schließlich muss das Erdas erst in LNG aufwendig umgewandelt werden, um per Schiff transportiert werden zu können. Selbst der Energieminister von Katar hatte klar gemacht, dass solche Mengen, wie von Deutschland erwünscht, gar nicht geliefert werden können. »Am Ende ist dies eine kleine Menge im Vergleich zu der riesigen Menge, die aus Russland kommt, auf die Europa angewiesen ist«, hatte er erklärt.

Und nun noch dies: Xi Jinping kommt Deutschland zuvor. Die Chinesen wollen auch das Erdgas in Form von LNG (Flüssiggas) aus Katar kaufen. Zwar bekommt China bereits das günstige Erdgas aus Russland. Doch das reicht dem energiehungrigen Riesenreich im Fernen Osten nicht. China braucht mehr. Und das soll aus Katar kommen [siehe Bericht »n-tv«].

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