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„Corona-Maßnahmen”: Sie konnten wissen, was sie tun

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Kontaktverbote, Ausgangssperren, Schulschließungen, Berufsausübungsverbote, Impfzwang, Ausgrenzung der „Ungeimpften“ – all das brachte viel Leid und war weitgehend sinnlos. Die Verantwortlichen sagen, dass sie es nicht besser wussten. Aber sie konnten wissen, was sie da tun.

Das SARS-CoV-2 benannte Virus zirkuliert mittlerweile seit über drei Jahren, und seit mehr als 2½ Jahren werden die Menschen weltweit, ganz besonders aber in Deutschland, von Politikern mit verschiedensten „Maßnahmen“ drangsaliert. Diese umfassten bisher u.a. den Zwang, in den verschiedensten Situationen sein Gesicht zu verhüllen, Schul- und Kitaschließungen, Schließung verschiedenster Geschäfte sowie von Kultur- und Sporteinrichtungen, Verbote, andere Menschen zu treffen, Ausgangssperren, Impfzwanggesetze für medizinisches Personal und Soldaten, massive, staatliche Nötigung, sich mehreren Injektionen einer experimentellen Genexpressionstherapie zu unterziehen sowie Ausschluss der „Ungeimpften“ aus großen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.

All dies wurde begleitet von einer in der Geschichte der Bundesrepublik einzigartigen Hass- und Hetzkampagne von Politikern und Medienschaffenden, in deren Verlauf jeder, der auf die experimentellen modRNA-Injektionen lieber verzichten wollte oder es wagte, Zweifel an der Wirksamkeit der von Politikern verhängten „Maßnahmen“ oder den experimentellen modRNA-Injektionen zu üben, als Covidiot, Schwurbler, Verfassungsfeind oder gleich als Nazi beschimpft wurde.

Doch auch das größte mediale Trommelfeuer kann die Realität auf Dauer nicht verdecken, und längst ist anhand der Faktenlage unübersehbar, dass sowohl die politischen „Maßnahmen“ als auch die modRNA-Injektionen wesentlich mehr Schaden angerichtet haben und immer noch anrichten als sie jemals Nutzen hatten – so sie denn überhaupt irgendeinen Nutzen hatten, was man angesichts der vorliegenden Daten mit Fug und Recht anzweifeln kann. Natürlich weigern sich die Vertreter des polit-medialen Komplexes weiterhin, diese Faktenlage in ihrer Gänze zu akzeptieren, aber trotzdem hat die öffentliche Diskussion vor kurzem, zumindest vorübergehend, eine erstaunliche Wende genommen.

Angestoßen wurde diese durch einen Artikel im US-amerikanischen Magazin „The Atlantic“. In diesem Artikel mit dem Titel „Let’s declare a pandemic amnesty“ behauptet Emily Oster, Wirtschaftsprofessorin an der Brown University, dass alle verhängten Maßnahmen in gutem Glauben erlassen wurden und niemand wissen konnte, was richtig und was falsch war. Man solle deshalb nicht länger über Verantwortung oder gar Schuld diskutieren, sondern „wir sollten uns auf die Zukunft konzentrieren“, wie es auch im Untertitel des Artikels heißt („Let’s focus on the future, and fix the problems we still need to solve.“).

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„Definitiv medizinisch nicht angemessen“

Dieses Framing der „Pandemie-Maßnahmen“ wurde praktisch sofort auch im deutschsprachigen Raum übernommen. So schreibt die Maßnahmen-Befürworterin Isabella Eckerle, Professorin für Virologie an den Universitätskliniken Genf und Schülerin des deutschen „Staatsvirologen“ Christian Drosten auf Twitter: „Die Neubewertung von Maßnahmen zu Beginn der Pandemie, mit dem Wissen nach fast 3 Jahren Forschung & Zirkulation des Virus ist eine schwierige Gratwanderung. Am Anfang einer Epidemie muss man ohne Daten Entscheidungen treffen. Die können im Nachhinein auch fehlerbehaftet sein. Der wichtige Punkt aber, der bei zu viel „blame game“ unter die Räder kommt: Wie können wir es denn in Zukunft besser machen?………. Ich vermisse die Diskussion, die nach vorne gerichtet ist & Vorschläge bringt, wie man sich jetzt besser vorbereiten kann.“ (Rechtschreibfehler im Original.) Der Twitter-Thread ist noch länger, und der erste Teil ist von ihr mittlerweile gelöscht worden, aber es gibt ja Screenshots.

Ähnlich äußerte sich Karl Lauterbach, Deutschlands Corona-Warner Nr. 1, bei der Vorstellung des Abschlussberichts der Corona-KiTa-Studie. Laut ZDF verkündete Lauterbach wörtlich „Das Schließen von Kitas ist definitiv medizinisch nicht angemessen und wäre auch in dem Umfang, wie wir es damals gemacht haben, nach heutigem Wissen nicht nötig gewesen.“ Allerdings fügte er dann an er „halte nichts von Schuldzuweisungen……. Jetzt sei man mit neuen Erkenntnissen zu dem Schluss gekommen, es wäre nicht nötig gewesen. Das müsse man nutzen, um nach vorne zu denken.“ (Rechtschreibfehler im Original wurden korrigiert). Susanne Gaschke hat dazu in der NZZ bereits in der Überschrift ihres Kommentars eigentlich alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt: „Karl Lauterbach darf man gar nichts verzeihen.“ Noch wesentlich schärfer sind die Reaktionen in den USA, die man auf Twitter unter #NoAmnesty findet.

Stellvertretend für die vielen Beiträge möchte ich den Twitter-Beitrag von Matthew J. Peterson zitieren: „Hey, tut mir leid, dass Du Deinen Job wegen einer Impfung, die nicht funktioniert, verloren hast und dass Deine Großmutter einsam und alleine gestorben ist und dass Du für sie keine Beerdigung haben konntest und dass das Geschäft Deines Bruders sinnlos zerstört wurde und dass Deine Kinder seltsame Herzprobleme haben – geben wir doch einfach zu, dass wir alle falsch lagen und schließen Frieden.“ („Hey – sorry you lost your job b/c of the vax that doesn’t work and your grandmother died alone and you couldn’t have a funeral and your brother’s business was needlessly destroyed and your kids have weird heart problems – but let’s just admit we were all wrong and call a truce, eh?”).

Es gibt mittlerweile unzählige weitere Beiträge, die darlegen, warum die Forderung nach einer Corona-Amnestie so unangemessen wie ethisch verwerflich ist. Die ethischen Aspekte dieser Forderung sind also bereits umfangreich, auch hier auf der Achse des Guten, diskutiert worden. Ich möchte mich daher der Frage widmen, inwieweit das zugrundeliegende Argument „wir lagen halt leider falsch aber es war gut gemeint und es konnte niemand besser wissen“ eigentlich wissenschaftlich belastbar ist.

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Die Mär vom Killervirus

Gehen wir also zurück an den Anfang der „Pandemie“. Mittlerweile gibt es solide Evidenz, dass SARS-CoV-2 bereits im September/Oktober 2019 weltweit verbreitet war, d.h. der Ursprung von SARS-CoV-2 datiert spätestens auf Mitte 2019, eventuell auch früher. Eine Schätzung, die bemerkenswert gut zu der Tatsache passt, dass eine große Datenbank des Wuhan Institute of Virology, die tausende Coronavirus-Sequenzen enthielt, bereits in der 2. Augusthälfte 2019 inaktiv gestellt und am 12. September 2019 vom Netz genommen wurde, lange vor dem „offiziellen“ Ursprung Mitte November auf dem Wuhan Fish Market. Zudem bedeutet diese Datierung, dass SARS-CoV-2 mindestens ein halbes Jahr zirkulierte, ohne dass irgendetwas davon bemerkt wurde. Was sehr gut zur Aussage Christian Drostens von Anfang 2020 passt „Man muss sich ja schonmal klar machen, wenn wir nicht testen würden, dann wüssten wir in vielen Ländern gar nicht, dass es dieses Virus überhaupt gibt.” Tatsächlich verlief das angebliche „Pandemie-Jahr“ 2020, wie alle bereits damals bekannten Daten zeigten, in Bezug auf akute Atemwegserkrankungen wie auch schwere Atemwegsinfektionen (Severe Acute Respiratory Infections, SARI) völlig unauffällig.

Wie Gunter Frank nicht müde wird zu betonen, gab es auch nie eine deutschlandweite Überlastung der Kliniken, sondern lediglich, wie in jeder Erkältungssaison, lokale Auslastungen. All das war bekannt, wie Gunter Frank mit ausführlicher Quellensammlung auch in seinem Buch „Der Staatsvirus“, erschienen am 17. Mai 2021 und erhältlich im AchgutShop, bereits beschrieben hat.

Und es war auch von Anfang an klar, dass SARS-CoV-2 kein Killervirus ist. Denn bereits am 19. März 2020 (!) erschien in der Zeitschrift Natur Medicine ein Artikel, der die case fatality rate (CFR), also das Sterberisiko für Personen, die nach SARS-CoV-2-Infektion Symptome aufweisen, auf lediglich 1,4 Prozent bezifferte. Zudem war auch von Anfang an klar, dass es, wenn überhaupt, nur für alte und kranke Menschen gefährlich ist – was auf sämtliche Erreger respiratorischer Krankheiten zutrifft. Denn der Artikel berichtete auch bereits, dass die CFR eine starke Altersabhängigkeit aufwies, wobei ältere Menschen ein höheres Sterberisiko hatten. Und schließlich fanden die Autoren, dass das Risiko einer symptomatischen Infektion bei Erwachsenen pro Lebensjahr um ca. 4 Prozent steigt, was bereits damals darauf hinwies, dass Kinder bei der Infektionsdynamik keine große Rolle spielen dürften. Ebenfalls am 19. März 2020 erschien in der Zeitschrift „International Journal of Antimicrobial Agents“ eine weitere Arbeit, die für OECD-Länder eine CFR von 1,3 Prozent fand, fast identisch mit der für Wuhan.

Interessanterweise unterschied sich diese Schätzung kaum von der CFR der vier seit langem zirkulierenden human-pathogenen Coronaviren, die in Frankreich im Zeitraum 2013 bis 2019 bei 1 Prozent lag. Da die Infektionssterblichkeit (IFR, infection fatality rate) bei respiratorischen Infektionen, wie lange bekannt ist, immer deutlich unterhalb der CFR liegt, war daher bereits im März 2020 klar, dass die IFR deutlich unterhalb von 1 Prozent liegen würde. Tatsächlich war der Epidemiologe John Ioannidis anhand der Daten des Kreuzfahrtschiffs Princess Diamond bereits im März 2020 genau zu diesem Schluss gekommen. Seine Schätzung der IFR lag bei 0,125 Prozent, mit, aufgrund der geringen Datenmenge, einer Spannbreite zwischen 0,025 Prozent und 0,625 Prozent. Damit lag selbst die Obergrenze der Schätzung noch unterhalb von 1 Prozent, und diese Schlussfolgerung wurde bereits am 17. März 2020 veröffentlicht, wie Gunter Frank ebenfalls schon am 22. März 2020 auf der Achse des Guten berichtete.

Diese Schätzung wurde kurz darauf von der in Deutschland erstaunlich frühzeitig durchgeführten Heinsberg-Studie bestätigt, die mit Hilfe der Bestimmung von Sars-Cov-2-Antikörpern eine IFR von 0,36 Prozent errechnete. Veröffentlicht wurde dieses Ergebnis als Preprint bereits am 8. Mai 2020. Allerspätestens zu diesem Zeitpunkt konnte man sicher sein, dass es sich bei SARS-CoV-2 nicht um eine die Gesamtbevölkerung gefährdende Pandemie handeln konnte. Deshalb hätten ebenfalls allerspätestens zu diesem Zeitpunkt auch sämtlich „Maßnahmen“ begraben werden müssen. Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass eine dänische Studie vom August dieses Jahres für die Omicron-Varianten, die monatelang als Begründung nutzloser „Maßnahmen“ herhalten mussten und von zahlreichen Corona-Warnern als potenziell tödlich Bedrohung aufgebauscht wurden und werden, lediglich noch eine IFR von 0,006 Prozent fand.

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Keine Gefahr für Kinder

Bereits vor der Veröffentlichung der Heinsberg-Studie, interessanterweise wiederum am 19. März 2020, veröffentlichte das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) eine aktuelle Meldung, in der Folgendes stand: „Das Coronavirus ist für ältere Menschen und für Personen mit Vorerkrankungen besonders gefährlich. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer schweren Erkrankung. Wenn Alter und bestehende Grunderkrankungen zusammenkommen, ist die Gefährdung besonders hoch. Gerade in Pflegeeinrichtungen ist der Schutz von Menschen daher besonders wichtig.“ Das heißt, es war bereits Anfang 2020 klar, dass es sich bei SARS-CoV-2 um lediglich ein weiteres von vielen Erkältungsviren handelt, das eine ähnliche Pathogenität wie manch andere, bereits lange zirkulierende Erkältungsviren aufweist, und das wie alle anderen, wenn überhaupt, vor allem für ältere Menschen mit Vorerkrankungen gefährlich ist. Und diese Fakten waren eben auch der Bundesregierung bekannt. Bestätigt wurde diese Einschätzung dann später durch die Sterberaten der verschiedenen Alterskohorten, die für 2020 unauffällig im Rahmen der Vorjahre lagen.

Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn auch die Behauptung, dass die Weltbevölkerung Anfang 2020 in Bezug auf SARS-CoV-2 immunologisch völlig naiv gewesen wäre, wurde früh widerlegt. Bereits am 14. Mai 2020 erschien in der Zeitschrift Cell eine Arbeit, die zeigte, dass 40 bis 60 Prozent der Personen, die noch keinen Kontakt zu SARS-CoV-2 hatten, Kreuzimmunität aufwiesen. Um aus dem Abstract des Artikels zu zitieren: „Importantly, we detected SARS-CoV-2-reactive CD4+ T cells in ∼40%–60% of unexposed individuals, suggesting cross-reactive T cell recognition between circulating “common cold” coronaviruses and SARS-CoV-2.” („Ein wichtiges Ergebnis ist, dass wir in ~40%-60% der Individuen ohne bisherigen SARS-CoV-2-Kontakt auf SARS-CoV-2 reagierende CD4+T-Zellen nachweisen konnten, was darauf hinweist, dass aufgrund von zirkulierenden Erkältungscoronaviren oder SARS-CoV-2 gebildete T-Zellen jeweils Kreuzreaktivität aufweisen.“) Die Weltbevölkerung war also keineswegs immunologisch so schutzlos gegenüber SARS-CoV-2, wie dies mit Vergleichen zu Indianern und den Masern insinuiert wurde. Und auch dies war eben bereits im ersten Halbjahr 2020 bekannt.

Und auch, dass Kinder von SARS-CoV-2 noch weniger bedroht sind als gesunde Erwachsene, war, wie oben bereits angemerkt, lange bekannt. Auch hier datieren die ersten wissenschaftlichen Veröffentlichungen bereits auf den April 2020, mit zwei Studien aus China, die am 16. sowie am 28. April 2020 elektronisch veröffentlicht wurden. Beide Studien fanden, dass ungefähr die Hälfte der Kinder mit positivem PCR-Test keine Symptome aufwiesen und generell die Verläufe milder und die Prognosen besser waren als bei Erwachsenen.

Wie wenig auch Erwachsene bereits zu Anfang der „Pandemie“ zu fürchten hatten, wurde einmal mehr von einer Arbeit von John Ioannidis, die am 1. Juli 2020 veröffentlicht wurde, bestätigt: „Menschen unter 65 haben selbst in Epizentren der Pandemie nur ein sehr kleines Risiko, an Covid-19 zu versterben,und Todesfälle sind bei Personen unter 65 ohne relevante Vorerkrankungen bemerkenswert selten. Strategien, die sich speziell darauf konzentrieren, ältere Personen mit hohem Risiko zu schützen, sollten beim Pandemie-Management in Betracht gezogen werden” („People <65 years old have very small risks of COVID-19 death even in pandemic epicenters and deaths for people <65 years without underlying predisposing conditions are remarkably uncommon. Strategies focusing specifically on protecting high-risk elderly individuals should be considered in managing the pandemic.”).

Warum bei letzterem Punkt, nämlich dem Schutz der alten Menschen in Pflegeheimen, so kolossal versagt wurde (die Sterblichkeit von Menschen in Pflegheimen war deutlich höher als von gleich alten Personen, die nicht in Pflegheimen leben), ist eine moralische Frage, die sich unsere und andere westliche Gesellschaften dringend stellen sollten, denn dass das Leben und Sterben in Pflegeheimen oft würdelos ist, ist ein Problem, das in Deutschland schon viel zu lange ignoriert wird.

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Wirkungslose Maskerade

Die hohe Sterblichkeit in den Pflegeheimen, die wohl zu erheblichen Teilen auf Vernachlässigung zurückzuführen war, zeigt aber auch, dass die politisch verordneten „Maßnahmen“ völlig wirkungslos waren – was allerdings vorab bekannt war, bzw. bekannt hätte sein können. Und außerhalb von Pflegeheimen wären, siehe oben, ohnedies niemals irgendwelche „Maßnahmen“ nötig gewesen. Dennoch halten ganz speziell in Deutschland die Protagonisten dieser in jeder Hinsicht gescheiterten Strategie zum Teil immer noch eisern am Glauben an deren Wirksamkeit fest.

Ohne Zweifel die beliebteste politische Maßnahme, die auch in deutschen Bussen und Bahnen immer noch in Kraft ist, besteht darin, Menschen zu zwingen, ihr Gesicht zu verhüllen, mittlerweile vorzugsweise mit FFP2-Masken. Allerdings gab es schon zu Beginn der „Pandemie“ reichlich wissenschaftliche Arbeiten zur Frage, ob Alltags-, medizinische oder eben FFP2-Masken das Infektionsrisiko mit Erkältungsviren senken, und das Ergebnis war ganz klar, dass keine dieser Masken dazu in der Lage ist. Eine Übersichtsarbeit der Cochrane Library, die am 20. November 2020 publiziert wurde, kam zu dem eindeutigen Schluss, dass es keinerlei belastbare Evidenz gibt, dass Masken das Infektionsrisiko mit Influenza oder die Erkrankungswahrscheinlichkeit für Influenza-ähnliche Erkrankungen (ILI – influenza like infections) verringern. Und dies gilt für FFP2-Masken genauso wie für Alltags- oder medizinische Masken. Auch hier war also von Anfang an klar, was sich seit 2½ Jahren immer wieder bestätigt, nämlich dass die ganze Maskerade auf die Verbreitung von Viren einfach keinen Einfluss hat. Von allen anderen Schäden abgesehen, die das Maskentragen vor allem bei Kindern angerichtet hat, waren übrigens bereits 2020 geschätzt ungefähr 1,6 Milliarden Masken in den Ozeanen gelandet. Außer Spesen – davon aber reichlich – nichts gewesen.

Die oben erwähnte Arbeit fand zudem heraus, dass auch vermehrtes Händewaschen kaum Einfluss auf die Häufigkeit von ILI hat. Ursula von der Leyens Oscar-verdächtiger Kurzfilm war also auch umsonst. Und schließlich enthält das Cochrane-Review noch ein interessantes Ergebnis zu Kontaktreduktion, wenn auch beruhend auf lediglich einer verfügbaren Studie. Hier zeigte sich, dass Quarantäne von gesunden Mitarbeitern, in deren Haushalt eine Person erkältet ist, zwar zu einer geringfügigen Reduktion der Erkältungsfälle am Arbeitsplatz führt, dass aber die Mitarbeiter, die zu Hause blieben, ein mehr als zweifach erhöhtes Risiko hatten, dann selbst zu erkranken.

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Gegenteilige Effekte

Generell ist auch schon lange bekannt, dass Menschen mit vielen sozialen Kontakten ein verringertes Risiko für Erkältungskrankheiten haben. Kontaktbeschränkungen sind also nicht nur gesellschaftlich und psychologisch schädlich, sondern haben in Bezug auf die Ausbreitung von Erkältungskrankheiten auch noch den gegenteiligen Effekt zu dem, der beabsichtigt ist. Deshalb war auch von Anfang an klar, dass Kita- und Schulschließungen, wie alle anderen Maßnahmen auch, keinerlei Auswirkung auf die Anzahl an positiven PCR-Testergebnissen haben würden. Dies war übrigens, wie so vieles, auch den Regierungsmitgliedern bekannt. Am 22. Juni 2020 berichtete der ORF: „In Österreich dürften laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) Kinder bei der Verbreitung des Coronavirus bisher keine wesentliche Rolle gespielt haben. Von 541 Clustern betrafen jeweils nur drei Schulen bzw. Kindergärten.“ Und weiter: „Auf Basis der uns vorliegenden Daten gibt es keinen Hinweis, dass Kinder die ‚Driver‘ der Epidemieverbreitung in Österreich sind“, sagte AGES-Infektionsepidemiologin Daniela Schmid. Die Behauptung Karl Lauterbachs bei der Vorstellung der Corona-KiTa-Studie, man sei „….mit neuen Erkenntnissen zu dem Schluss gekommen, es (Anm. des Autors: die Kita-Schließungen) wäre nicht nötig gewesen“ ist also – wie so vieles, was er sagt – schlicht falsch. Man hatte diese Erkenntnis allerspätestens im Juni 2020.

Hätten die Verantwortlichen die relevante Literatur gelesen, hätten sie dies bereits im April 2020 wissen können, denn am 14. April 2020 zeigte eine Studie aus Island, veröffentlicht im New England Journal of Medicine, dass Kinder unter 10 Jahren eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit für ein „positives Testergebnis“ hatten als Personen über 10 Jahren. Und ebenfalls 2020, wenn auch erst im Dezember, fand eine Studie aus Griechenland, dass Übertragungen von SARS-CoV-2 innerhalb von Familien fast immer von Erwachsenen auf Kinder stattfanden und nicht umgekehrt. Kinder waren also nicht einmal in Bezug auf die Ergebnisse der medizinisch völlig irrelevanten PCR-Tests „Treiber“ dieser seltsamen „Pandemie“.

Im Januar 2021 kamen Wissenschaftler für Deutschland übrigens genau zur gleichen Schlussfolgerung: „…es ist unwahrscheinlich, dass Kinder die Pandemie verstärkt haben“ („…..it is unlikely that children have boosted the pandemic“). Und damit ist auch Jan Böhmermanns fast genau ein Jahr später erfolgte Gleichsetzung von Kindern mit Ratten in diesem Zusammenhang nicht nur geschmacklos, sondern ebenso wie Karl Lauerbachs Behauptung, auch einfach falsch.

Dass die nutzlosen Schul- und Kita-Schließungen verheerende Folgen für die Psyche und die Bildungschancen der Kinder hatten, sollte mittlerweile allgemein bekannt sein. Dass Kontaktbeschränkungen und Lockdowns insgesamt enorme Schäden anrichten würden, war aber auch schon früh bekannt. Zu den bekanntesten Warnern vor diesen Folgen zählte wiederum John Ioannidis, der bereits am 17. März 2020 davor warnte, dass länger andauernde Lockdowns verheerende Folgen haben könnten und zu unzähligen Toten führen könnten. Doch auch wenn all seine Warnungen ungehört verhallten und er von Politikern, Journalisten und Kollegen, die von der „Pandemie“ profitierten, heftigst angegriffen wurde, geben ihm die Zahlen heute recht.

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Der Elefant im Raum

Auch in Deutschland haben Menschen vor den Schäden, die Lockdowns anrichten würden, gewarnt, allen voran der Oberregierungsrat im Innenministerium Stephan Kohn. Zum Dank dafür, dass er mit all seinen Einschätzungen richtig lag, wie etwa der Aussage, dass die Kollateralschäden „bedeutend größer sein können als der durch den Krankheitserreger bewirkte Schaden,“ wurde er aus dem Dienst entfernt und das Beamtenverhältnis aufgelöst, gerichtlich bestätigt durch das Verwaltungsgericht Berlin.

Doch auch wenn in Deutschland die öffentliche Diskussion zu diesem Thema nach wie vor gemieden wird, so wird zumindest in England mittlerweile offen diskutiert, dass die „Maßnahmen“ mehr Todesopfer fordern könnten als SARS-CoV-2. So titelte The Telegraph am 1. November dieses Jahres: „Crisis as excess deaths soar to levels higher than during Covid pandemic. Collateral damage from hospitals cancelling and delaying treatment to focus on coronavirus blamed for mortality rate rise.” (Krise – die Übersterblichkeit steigt auf Werte, die höher liegen als während der Covid-Pandemie. Kollateralschäden aufgrund von verschobenen Untersuchungen und Behandlungen, um sich auf das Coronavirus zu konzentrieren, vermutlich schuld an der Sterblichkeitskrise.)

Wobei auch hier der Elefant im Raum, nämlich die Folgen der modRNA-Injektionen (offiziell fälschlicherweise „Corona-Schutzimpfungen“ genannt) immer noch nicht angesprochen wird. Dass die modRNA- Injektionen zahlreiche, vielfach schwere Nebenwirkungen haben, ist mittlerweile nicht mehr abzustreiten. Das wird mittlerweile auch nicht einmal mehr von Impfbefürwortern geleugnet, die sich stattdessen auf das Argument zurückgezogen haben, der Nutzen überwiege den Schaden. Doch auch diese Aussage ist kaum haltbar, denn eine ausführliche, aktuell als Preprint verfügbare Analyse der Gesamt- und Übersterblichkeit in den USA zeigt ziemlich eindeutig, dass die modRNA-Injektionen zu keinerlei Reduktion der Gesamtsterblichkeit geführt haben, sondern vielmehr in den jüngeren Altersgruppen sehr wahrscheinlich für die beobachtete Übersterblichkeit verantwortlich sind.

Nebenbei erwähnt legt diese Studie auch klare Evidenz vor, dass die beobachtete Übersterblichkeit in den USA weder auf SARS-CoV-2 noch irgendeinen anderen Erreger von Atemwegserkrankungen zurückgeführt werden kann, da das Altersprofil der Übersterblichkeit mit dem – mit dem Alter steil ansteigenden – Sterberisiko durch Atemwegserkrankungen schlicht nicht kompatibel ist. Die Autoren kommen stattdessen zu dem Schluss, dass die beobachtete Übersterblichkeit auf die durch Lockdowns und verwandte Maßnahmen hervorgerufenen sozialen und wirtschaftlichen Verwerfungen im weitesten Sinn, die alle Lebensbereiche der Menschen betrafen (soziale Kontakte, Sport- und Freizeitaktivitäten, Gesundheitswesen, Schul- und Arbeitsleben, etc.), verursacht wurden.

Und auch in Bezug auf die „Impfungen” finden sie klare Worte: „Die Covid-19-Impfkampagne in der zweiten Hälfte des Covid-Zeitraums verhinderte keine Todesfälle und hat möglicherweise einen signifikanten Beitrag zur Übersterblichkeit bei vulnerablen jüngeren Erwachsenen im Spätsommer 2021 geleistet.“ („The COVID-19 vaccination campaign, accomplished in the second half of the covid period, did not avert any deaths, and may have been a significant contributing factor causing excess mortality in vulnerable-group young adults during late-summer-2021.”) Und leider war auch letzterer Punkt absolut vorhersehbar, ebenso wie die große Zahl an überlebenden, aber häufig dauerhaft geschädigten Opfer der sogenannten „Covid-19-Impfkampagne“. Denn es ist lange bekannt, dass der gesamte Ansatz der „mRNA-Impfungen“ aus gesundheitlicher Sicht problematisch ist, und 2017 gab es noch einen ausführlichen Artikel zu den Problemen, über die Moderna bei ihren Versuchen, solche Therapien zu entwickeln, stolperte.

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Der Versuch, den Konsequenzen zu entkommen

Auch, dass das Spike-Protein von Coronaviren nicht ungefährlich ist, ist schon eine Weile bekannt. Im Jahr 2018 wurde nämlich eine wissenschaftliche Studie veröffentlicht, die zeigte, dass die Spike-Proteine verschiedenster Coronaviren einen sogenannten programmierten Zelltod (Apoptose) auslösen können. Das heißt, die modRNA-Injektionen sorgen dafür, dass verschiedenste Zellen im Körper für eine ganze Weile und in unterschiedlichen Mengen ein Protein produzieren, das dafür sorgt, dass Zellen, die mit diesem Protein in Berührung kommen, absterben. Kein Wunder, dass die modRNA-Injektionen einen ganzen Strauß an verschiedenen Nebenwirkungen verursachen.

Man konnte also bereits Anfang bis Mitte 2020 wissen, dass SARS-CoV-2 für den Großteil der Bevölkerung epidemiologisch keine Gefahr darstellt, dass Kontaktbeschränkungen, Lockdowns und Masken keinen Nutzen haben konnten, aber reichlich Schaden anrichten würden, dass SARS-CoV-2 für Kinder faktisch irrelevant ist und dass modRNA-Injektionen, die dafür sorgen, dass die Zellen im menschlichen Körper das Spike-Protein exprimieren, etwas sind, wovon man tunlichst die Finger lassen sollte. All dies war bekannt, wenn man es nur wissen wollte. Trotzdem haben Politiker, befeuert von einem Großteil der Medien, genau das gemacht, was man aus wissenschaftlicher Sicht auf gar keinen Fall machen sollte – und sich dabei auch noch großspurig auf „die Wissenschaft“ berufen.

Wenn die Befürworter von „Maßnahmen“ und „Impfungen“ aus Politik und Medien nun davon reden, man müsse nach vorne sehen, dann bezwecken sie damit nur eines: von ihrer Verantwortung für die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Verheerungen, die sie angerichtet haben, abzulenken und den Konsequenzen ihres Handelns zu entkommen.

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Quelle

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