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Corona-Preisschock in Griechenland

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Es gibt derzeit überhaupt keine Impfung, sondern nur genverändernde Therapiestoffe einer Versuchsstudie, die lediglich für freiwillige Probanden nach einer Notzulassung gemäß EU-Verordnung (EG) Nr. 507/2006 vom 29. März 2006, in Verbindung mit der EU-Verordnung (EG) Nr. 726/2004 vom 31. März 2004, genehmigt wurden. Ein Virus konnte bislang noch immer nicht nachgewiesen werden, wie z.B. das Verfassungsgericht in Spanien unlängst geurteilt hat. Alle Testverfahren können, ohne vollständige klinische Abhandlung durch einen Arzt, keine Ergebnisse nachweisen, wie tausende Wissenschaftler und Ärzte bestätigen. Alle Masken sind gemäß ihrer Hersteller gegen Viren ungeeignet und zudem bei längerem Gebrauch gesundheitsschädlich, was vor allem Kinder unter 14 Jahren betrifft. Rechtlich bedeuten die aktuellen Maßnahmen: Ein indirekter Zwang für eine Maßnahme ist juristisch gesehen ebenso als strafbare Nötigung zu bewerten, wie ein direkter Zwang.

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Steigende Energiepreise sorgen für Unternehmenspleiten

Michalis Epitrapidis hat in einem dramatischen Appell unlängst auf die Lage der Gastronomie in Griechenland hingewiesen. Viele seiner Kollegen müssen ihre Geschäfte aufgeben, weil sie ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen könnten, so Epitrapidis, der im Raum Thessaloniki den Verband der Schnellrestaurants vertritt.

Gerade von diesen Geschäften müssten viele derzeit schließen: Nicht nur wegen der Corona-Pandemie, sondern auch wegen der immens gestiegenen Energiekosten. Diese treffen Unternehmer und Verbraucher.

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Die Gastronomie als Opfer einer doppelten Krise

„Es gibt bereits Geschäfte, die schließen mussten, weil ihnen der Strom abgestellt worden ist, da sie die Rechnung nicht bezahlen konnten. Die Unternehmer sind nicht schuld am Strompreisanstieg“, klagt Epitrapidis. Er fürchtet, dass die Hälfte der Lokale nicht bis Weihnachten aufgeben muss.

Es ist das Zusammentreffen zweier Krisen, das die Situation für Gastronomen besonders brenzlig macht. Wegen der Pandemie und plötzlich angeordneter Lockdowns sind viele Lebensmittel verdorben und mussten entsorgt werden.

Hinzu kamen strenge Maßnahmen wie Tests und schließlich die 2-G-Regel.

Die Branche klagt über Umsatzeinbußen in der Größenordnung von achtzig Prozent. Viele Restaurants verzeichnen nur noch am Donnerstag oder Freitag bis zum Wochenende einen normalen Betrieb.

Sie bestücken ihre Kühlschränke aber wegen der gegebenenfalls umfangreichen Speisekarte die ganze Woche über mit den erforderlichen Waren. Das veränderte Kundenverhalten sorgt dann erneut für verdorbene Waren, die im Müll landen.

Gaststättenbesuche in Griechenland sind in der Regel Gruppenaktivitäten, der Parea, wie eine Gruppe von Freunden in Griechenland genannt wird. Rein statistisch betrachtet ist in fast jeder Parea eine ungeimpfte und nur unzureichend geimpfte Person anzutreffen, sodass die nutzbaren Außenbereiche der Gaststätten gut besucht wurden.

Die Gaststätten zahlen für ihre Stühle und Tische im öffentlichen Raum vor den Lokalen kommunale Abgaben. Die Außenbereiche der Gaststätten sind wegen der niedrigen Temperaturen derzeit aber keine Option mehr. Denn sie dürfen in Thessaloniki nicht mehr beleuchtet oder geheizt werden.

Der Stromnetzbetreiber DEDDIE stellte den Wirten im Oktober ein Ultimatum. Sie mussten entweder alle zusätzlichen Lampen und Heizanlagen abbauen, oder bekamen den Strom abgestellt.

DEDDIE beruft sich dabei auf die geltenden Gesetze, die eine Elektroinstallation außerhalb der Gebäude – und somit in den zeltartig überdachten Bereichen vor den Gaststätten – verbieten.

Ohne Strom können elektrische Heizstrahler, welche die Wirte als Alternative zu den aus Umweltschutzgründen verteufelten mit Gas betriebenen Terrassenheizer angeschafft haben, nicht betrieben werden.

Die Gaststätten im gesamten Land haben am 16. November gestreikt. Sie verlangen staatliche Hilfen und verminderte Umsatzsteuersätze. Wirtschaftsminister Adonis Georgiadis erkennt an, dass es ein Problem gibt, verweist jedoch auf leere Staatskassen.

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Steigende Strompreise belasten auch die Industrie

Während der Netzbetreiber mit seinem Bestehen auf die Regeln, den Geschäften auf der einen Seite einen großen Teil ihrer Umsatzmöglichkeiten nimmt, erhöhen die Energielieferanten die Preise. Die Wirtschaftszeitung Naftemporiki spricht vom Land schon als Europameister bei den Strompreisen.

Die Megawattstunde kostete im November im Großhandel 228,87 Euro. Im Oktober waren es noch 198,34 Euro pro MWh gewesen.

Griechenlands Strompreise gehören zu den höchsten in Europa. Ein Umstand, der auch für Industrieunternehmen bedrohlich wird. Die Wirtschaftszeitung Capital berichtete, dass die Industrieunternehmen des Landes pro Monat Mehrkosten von 150 Millionen Euro stemmen muss.

Je nach Branche erhöhen sich damit die Produktionspreise für die Unternehmen von zwanzig bis vierzig Prozent. Laut dem Bericht von Capital stehen zehn Prozent Preisunterschied bei den Strompreisen rund 21.500 Arbeitsplätze in der Industrie gegenüber.

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Quelle

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