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Das Virus und die neue „exekutiv-autoritäre“ Herrschaft

Wie das Virus die Welt verengt

In der Corona-Krise, so kann zusammenfassend gesagt werden, ist der Kampf gegen das Virus untrennbar mit dem Kampf gegen Verschwörungstheorien verbunden. Die Angst vor dem Virus ermöglicht politische Maßnahmen, die vorher undenkbar gewesen wären – und die von dem Bürgerrechtler Rolf Gössner völlig zurecht als „exekutiv-autoritäre Verordnungen“ bezeichnet werden. Die Maßnahmen wiederum wirken auf das gesellschaftliche Klima zurück, erzeugen zusätzlich Angst und verengen die Diskussionsräume. Mit den Worten Gössners:

„Denn auch die gesellschaftliche Debatte hat – nicht zuletzt in den Medien – allzu lange unter Angst, Einseitigkeit und Konformitätsdruck gelitten, auch unter Diffamierung und Ausgrenzung. Diskussionskultur und Meinungsvielfalt haben in der Corona-Krise jedenfalls gehörig gelitten und sie leiden noch immer – auch wenn Zweifel, Kritik und Gegenstimmen längst lauter geworden sind, sich aber mitunter auch skurril bis gefährlich verirren.“

Im Zuge der Corona-P(l)andemie tauchten einige Verschwörungstheorien auf, die zu Recht als Gefahr für die Demokratie gelten können. Andere Verschwörungstheorien zum Corona-Virus hingegen sind Ausdruck der Sorge um die Demokratie angesichts einer Krisensituation und von politisch erzeugten Ausnahmezuständen.

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