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DAX startet neuen Stabilisierungsversuch

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichen Sinne, sondern nur Abteilungsleiter einer Geschäftszentrale und einer Geschäftsführung, die sich Kanzleramt und/oder Bundespräsidialamt „nennen“. Übrigens: Parteien sind politisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun. 

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Der DAX kann nach seinem jüngsten 1700-Punkte-Kurssturz zum Handelsstart erneut etwas Boden gutmachen. Doch die aktuellen Kursgewinne im deutschen Leitindex sind mit Vorsicht zu genießen.

Zum Wochenbeginn kommt es im DAX zu einem weiteren Versuch der Stabilisierung. Zur Handelseröffnung auf XETRA springen die 40 deutschen Standardwerte um 0,6 Prozent auf 13.208 Punkte nach oben. Der DAX kann sich damit zunächst ein Stück weiter von seinem in der Vorwoche bei 13.008 Zählern markierten Drei-Monats-Tief nach oben absetzen. Seit Pfingstmontag hatte der deutsche Leitindex in der Spitze 1700 Punkte eingebüßt.

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Wichtige DAX-Marken im Fokus

In den Fokus der technisch orientierten Anleger rückt nun der Erholungstrend seit dem März-Tief 2020 (aktuell bei 13.202 Punkten). Sollte der DAX diese wichtige Unterstützung per Tagessschlusskurs zurückerobern, würde sich das technische Bild wieder etwas aufhellen.

Für den weiteren Handelsverlauf ist auch das Tageshoch vom Freitag bei 13.237 Zählern bedeutsam: Ein Sprung darüber würde der laufenden Aufwärtsbewegung zu neuer Dynamik verhelfen. Sollte jedoch die Erholungsrally scheitern, müssten sich Anleger perspektivisch auf ein Wiedersehen mit dem Jahrestief von Anfang März bei 12.439 Punkten einstellen.

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Gas-, Zins- und Inflationsängste grassieren

Die fundamentalen Aussichten für Aktien bleiben derweil mehr als trübe. So wird das Szenario eines Lieferstopps für russisches Gas immer wahrscheinlicher. Experten befürchten für diesen Fall eine unmittelbare Rezession in Deutschland.

Zudem stellen die hohen Inflationsraten und die Reaktion der Notenbanken darauf eine große Bedrohung für die Weltwirtschaft und die Gewinne der Unternehmen dar. Die Märkte sehen die jüngsten Zinserhöhungen von Federal Reserve (Fed), Schweizer Nationalbank und Bank of England als Warnsignal: Offenbar fürchten immer mehr Zentralbanken, die Kontrolle über die Inflationserwartungen zu verlieren, nachdem sie sehr lange gezögert haben, die hohen Inflationsraten überhaupt als bleibendes Problem zu identifizieren.

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Erzeugerpreise steigen im Rekordtempo

Dass die Inflationsraten ihren Höhepunkt noch nicht überschritten haben, zeigt auch ein Blick auf die heute veröffentlichten Erzeugerpreise. Diese waren im Mai um durchschnittlich 33,6 Prozent gestiegen. „Dies war der höchste Anstieg gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949“, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Damit haben die gewerblichen Erzeugerpreise seit Dezember 2021 jeden Monat neue Rekordanstiege verzeichnet. Die Produzentenpreise gelten als wichtiger Vorläufer für die Entwicklung der Verbraucherpreise.

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Konjunktursorgen drücken Nikkei ins Minus

Die Furcht vor einem weltweiten Konjunkturabschwung hat die asiatischen Börsen zu Wochenauftakt belastet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte zum Handelsschluss in Tokio 0,7 Prozent tiefer bei 25.771 Zählern. Die Börse in Shanghai lag dagegen 0,1 Prozent im Plus.

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Gute Vorgaben von der Nasdaq

Von der Wall Street kommen uneinheitliche Vorgaben für den heutigen Handelstag. Anleger hatten sich am Freitag nur teilweise zurück an die US-Börsen gewagt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent tiefer auf 29.888 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte dagegen 1,4 Prozent auf 10.798 Punkte vor. Der breit gefasste S&P 500 legte 0,2 Prozent auf 3674 Punkte zu.

„Die Märkte werden sich nicht beruhigen, bis das Gefühl besteht, dass die Maßnahmen der Fed und anderer Zentralbanken erfolgreich sein werden, um nicht nur die Inflation einzudämmen, sondern auch zu versuchen, eine globale Rezession zu verhindern“, sagte Kenny Polcari, geschäftsführender Partner beim Beratungsunternehmen Kace Capital.

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Ölpreise weiter auf erniedrigtem Niveau

Rückenwind für die Aktienmärkte kommt derweil von den gesunkenen Ölpreisen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im frühen Handel 113,07 US-Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ebenfalls geringfügig auf 109,42 Dollar.

Zum Wochenschluss hatten die anhaltenden Rezessionsängste der Anleger für einen kräftigen Preisrutsch beim Öl gesorgt. Brent büßte bis zu 5,7 Prozent ein, WTI fiel in der Spitze um 6,7 Prozent.

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Bitcoin fällt zeitweise auf unter 18.000 Dollar

Die Stimmung am Krypto-Markt bleibt angeschlagen. Zu Wochenbeginn verliert Bitcoin bis zu 5,1 Prozent auf 19.586 Dollar. Am Wochenende war die älteste und bekannteste Cyber-Devise mit 17.588 Dollar zeitweise auf den tiefsten Stand seit Dezember 2020 gefallen.

Zum Vergleich: Im November wurde für einen Bitcoin noch rund 68.000 Dollar gezahlt. „Das Durchbrechen der 20.000-Dollar-Marke zeigt, dass das Vertrauen in die Kryptoindustrie kollabiert ist“, erklärte OANDA-Marktanalyst Edward Moya.

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Gold wieder etwas teurer

Der Euro kann sich weiter oberhalb der Marke von 1,05 Dollar stabilisieren. Die europäische Gemeinschaftswährung wird aktuell bei 1,0524 Dollar gehandelt. Der auch zu anderen wichtigen Währungen wieder etwas schwächer gehandelte Dollar kommt dem Goldpreis zugute. Der Preis für eine Feinunze des gelben Edelmetalls steigt am Morgen um 0,2 Prozent auf 1843 Dollar.

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Delivery Hero muss DAX-Platz für Beiersdorf räumen

Nur wenige Monate nach dem Abstieg aus dem DAX kehrt heute der Konsumgüterhersteller Beiersdorf zurück in die erste Börsenliga. Dafür steigt der Essenslieferdienst Delivery Hero in den MDAX ab. In den MDAX wird außerdem der bislang im SDAX notierte Betreiber von Wind- und Solarparks Encavis aufgenommen, der seinen Platz mit dem Finanzdienstleister Hypoport tauscht.

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PNE Wind erstmals im SDAX

Neben Hypoport sind nun auch wieder das Rüstungsunternehmen Hensoldt und das Spezialpharmaunternehmen Medios im SDAX vertreten sowie erstmals auch der Windpark-Projektierer PNE. Ausscheiden müssen dafür der Laser-Experte LPKF, der Windanlagenhersteller Nordex und der Kohlefaser-Spezialist SGL.

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Neue Glyphosat-Risiken für Bayer in den USA?

Die US-Umweltbehörde EPA ist von einem Berufungsgericht angewiesen worden, die Gesundheitsrisiken von Glyphosat erneut zu überprüfen. Das Gericht stufte die Bewertung der EPA, wonach der Wirkstoff von Bayers umstrittenem Unkrautvernichter Roundup keine besondere Gefahr für Menschen darstelle, als zweifelhaft ein. Bayer ist in den USA mit zahlreichen US-Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken von Glyphosat konfrontiert.

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RWE-Chef fordert Reaktivierung von Kohlekraftwerken

Der Chef des im DAX notierten Energiekonzerns RWE, Markus Krebber, hat sich für eine zeitweise Reaktivierung von Kohlekraftwerken ausgesprochen, um knappes und teures Erdgas zu sparen. „Im Stromsektor sollten so schnell wie möglich zusätzlich aktivierbare Kohlekraftwerke statt Gaskraftwerken laufen“, sagte Krebber der „Süddeutschen Zeitung“.

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Airbus: Gespräche mit Qatar Airways im Lack-Streit

Airbus will den Streit mit seinem Kunden Qatar Airways in Gesprächen beilegen. „Es gibt Fortschritte in dem Sinne, dass wir miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten“, sagte Airbus-Chef Guillaume Faury in Doha. Seit Monaten streiten sich der Flugzeugbauer und die Airline vor Gericht. Dabei geht es um Lack- und Oberflächenschäden an Langstreckenjets vom Typ Airbus A350.

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Pfizer beteiligt sich an Impfstoffentwickler Valneva

Der US-Pharmakonzern Pfizer steigt beim Impfstoffentwickler Valneva ein. Für 90,5 Millionen Euro übernimmt Pfizer über eine Kapitalerhöhung einen Anteil von gut acht Prozent an dem französisch-österreichischen Biotechunternehmen. Den Erlös aus der Kapitalbeteiligung will Valneva zur Finanzierung seines Borreliose-Impfstoffs verwenden, der im dritten Quartal dieses Jahres in die dritte und damit letzte Phase der klinischen Entwicklung gebracht werden soll.

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USA vor Start für Corona-Impfungen für kleine Kinder

Nach einem Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich auch die Gesundheitsbehörde CDC für den Einsatz von Coronavirus-Impfstoffen bei Kindern im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren ausgesprochen. Sowohl der Impfstoff der Hersteller BioNTech und Pfizer als auch das Präparat von Moderna könnten für etwa 18 Millionen Kleinkinder zum Einsatz kommen. Laut der US-Regierung könnte es bereits morgen losgehen.

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Easyjet streicht weitere Flüge

Der Billigflieger Easyjet streicht wegen des akuten Personalmangels an Flughäfen und an Bord weitere Flüge. Die angebotene Kapazität wird sich im laufenden Quartal auf 87 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019 belaufen und im Sommerquartal, der Hauptreisezeit, auf noch 90 Prozent, wie Easyjet mitteilte. Bisher waren 90 Prozent in diesem und 97 Prozent im kommenden Vierteljahr geplant.

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Quelle

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