Kaffee – unser tödliches Gift gib uns heute – bittere Wahrheit!

Kaffee und Kuchen unsere süße Angewohnheit

Kaffee – unser tödliches Gift gib uns heute!
Die bittere Wahrheit!!!

 

Für die Mehrheit der Menschen gehört der Kaffee am Morgen schlicht und ergreifend dazu, um Fahrt aufzunehmen. Ohne Kaffee, so behaupten es jedenfalls die eingefleischten Kaffeetrinker von sich, geht in vielerlei Hinsicht gar nichts. Doch ist der Kaffee auch wirklich gesund oder birgt der Konsum von Kaffee für unseren Organismus Risiken, die wir derzeit noch gar nicht in Gänze überschauen können? Und ab welcher Menge wäre denn der Konsum von Kaffee und all seiner auf dem Markt befindlichen Derivate wie Espresso, Latte Macchiato oder Cappuccino als kontraproduktiv für unseren Körper – oder gar schädlich – zu betrachten? Und was macht den Kaffee zu einem Getränk, welches eher mit viel Vorsicht genossen werden sollte? All das versuchen wir an dieser Stelle einmal genau zu beleuchten und zeigen am Schluß leckere Alternativen zum Kaffee!!!!

 

Depressionen durch Kaffeeentzug

Der Körper im Alarmzustand!

Das Kaffeetrinken am Morgen hat in weiten Teilen der Bevölkerung seinen festen Platz als Wach- und Muntermacher. Auch was unseren Verdauungsapparat angeht, soll der Konsum von Kaffee abführende Wunder wirken. Über Jahrzehnte gehörte darum das KK – Kaffee und Kippe – zum festen Lebensbestandteil. Und ja, Kaffee hat seine Wirkung – aber ob die so gewünscht ist, darf bezweifelt werden. Kaffeekonsum wirkt auf die Produktion vom Stresshormon Adrenalin in unserem Körper. Adrenalin wird in der Nebenniere produziert und durch den vermehrten Adrenalinausstoß kommt es zu einer Verschnellerung des Herzschlages sowie einer Anregung der Muskelfunktionen. Sobald unser Geist eine Gefahrensituation detektiert und meint verorten zu können, wird reichlich Adrenalin von den Nebennieren ausgeschüttet. Unser Körper wird damit in einen Alarmzustand versetzt – der Stresslevel steigt merklich an. Wir sind zur Abwehr oder zum Angriff bereit. All das teilt uns der Adrenalinspiegel mit. Doch kann diese Reaktion positiv besetzt sein? Ist es gut, den eigenen Stresslevel, den man eigentlich so gering wie möglich halten will, künstlich zu pushen? Nein, natürlich nicht.

Doch im Kaffee selbst stecken weit mehr Gefahren, als nur die Erhöhung des körpereigenen Stresslevels. Weit, weit mehr! So sind es beispielsweise nur Urban Legends, der Kaffee beuge der Müdigkeit vor, wirke gezielt gegen Erschöpfung und würde den Gang zur Toilette erleichtern. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Kaffee ist es, der für Müdigkeit wie auch Erschöpfungszustände sorgt und sogar Obstipation, die Verstopfung des Darms, hervorrufen kann. Kaffee ist, dessen sind sich Wissenschaftler weltweit einig, für eine Reihe an Beschwerden ursächlich. Dazu zählen unter anderem die Konzentrationsstörungen, die Schlafstörungen, aber auch Müdigkeitssyndrome oder das Empfinden von akuter bis chronischer Unausgeglichenheit. Ob, wie und möglicherweise ab welcher konsumierten Kaffeemenge diese Begleiterscheinungen auftreten, ist von Mensch zu Mensch und somit von Körper zu Körper verschieden. Selbst geringe Mengen an Kaffee können ausreichen, den Körper in dieser Weise zu schädigen.

Künstlich generierter Stress durch Kaffeekonsum

Ja, es gibt die sogenannten ‚Adrenalin-Junkies‘, die meinen, ohne den permanenten Adrenalinausstoß nicht leben zu können. Adrenalin hat, das ist unbestritten, in manchen Situationen extrem positive Eigenschaften. Beim Sport zum Beispiel kann der Adrenalinausstoß dafür sorgen, auf den letzten Metern das entscheidende Moment an Kraftreserven zu mobilisieren, um einen Wettkampf siegreich zu gestalten. Adrenalin kann auch Eltern helfen, ihr eigenes oder ein anderes Kind aus einer Gefahrensituation zu befreien und zu retten, deren Bewältigung ohne diesen Adrenalinschub ansonsten unmöglich gewesen wäre. Man sagt ja nicht umsonst, dass Menschen in Angst- oder Stresssituationen ‚Bärenkräfte‘ entwickeln können. Adrenalin wirkt, das ist medizinisch erwiesen, unmittelbar auf unsere Fähigkeit, sich einer Gefahrensituation aktiv ‚kämpfend‘ zu stellen oder schnell genug zu sein, uns aus dieser misslichen Lage zu befreien.

Doch müssen wir heute noch jeden Tag auf ein Neues fliehen oder kämpfen? Gibt es nonstop Gefahrensituationen zu meistern, die einen erhöhten Ausstoß des Adrenalins aus der Nebenniere motivieren? Nein, definitiv nicht. Aber exakt das ist es, was der Kaffee mit unserem Körper macht. Permanenter Alarmzustand. Das Koffein aus dem Kaffee gelangt zur Nebenniere und stößt dort die Produktion von Adrenalin gezielt an. Aber das ist doch gut, weil man den Körper am Morgen ja in eben jenen Zustand versetzen will? Nein, es ist tatsächlich im Gegenteil sogar extrem kontraproduktiv. Und das ist auch recht einfach und anschaulich erklärbar. Wer den plötzlichen Adrenalinschub selbst schon einmal erlebt hat – und das wird die Mehrheit sein – der kennt auch die Reaktionen darauf. Als Begleitmusiken nach dem Abebben des Adrenalinkicks stellt sich recht zeitnah ein Gefühl der Müdigkeit, der Erschöpfung und des ‚jetzt will der Körper durchschnaufen‘ ein. Was im Zuge der bewältigten Gefahrensituation die ‚zittrigen Knie‘ sind, ist nach dem künstlichen Adrenalinschub der Kopfschmerz oder die leichte Reizbarkeit, die eintritt. Müdigkeit, Erschöpfungszustände, Unkonzentriertheit, Kopfschmerz, Reizbarkeit – all das verlangt in der Folge danach, den Adrenalinspiegel wieder über den Koffeinkonsum anzuheben. Der Teufelskreislauf entsteht. Sobald man selbst diese Begleitmusiken verortet, wird der Gang zum Kaffeeautomaten zur Routine.

Das ständige Vorhandensein von Stresshormonen ist nicht gesund

Kaffee enthält, egal wie viel wir von ihm auch immer zu uns nehmen und in welcher Form das stattfindet, Koffein. Koffein wurde schon während des 2. Weltkrieges gezielt bei Soldaten eingesetzt – zum Beispiel durch die sogenannte ‚Fliegerschokolade‘. Ziel war es, das Schlafbedürfnis der Soldaten zu durchbrechen oder zu unterdrücken. Darum wurden sie mit Koffein in einem ‚fortwährenden Alarmzustand‘ und unter ‚andauerndem Stress‘ gehalten. Als wären die Kriegsumstände nicht so schon Stress genug gewesen. Das Koffein im Kaffee, aber auch in anderen Produkten, täuscht dem Körper eben diesen Stress künstlich vor. Die Vorgehensweise ist dabei sehr perfide. Vom Koffein wird ein körpereigenes Hormon nachgeahmt. Dieses Hormon suggeriert den Nebennieren, sie mögen doch bitte zeitnah einen höheren Adrenalinspiegel an den Körper ausschütten. Nun gehen die Nebennieren durch das Koffein davon aus, der Mensch stehe unter Stress oder befinde sich in einer akuten Gefahrensituation. Die es mit einem Mehr an Adrenalin zu bewältigen gälte. In der Folge kommt es zu einem massiven Ausstoß des Stresshormons.

Doch in welchem Zeitfenster reagiert der Körper? Die Nebennieren sind darauf ‚geeicht‘, situativ zu reagieren. Das heißt, der Hormonausstoß folgt, wenn er angestoßen wird und das unverzüglich. Wir selbst kennen das an uns, wenn wir uns schon einmal in einer Gefahrensituation befunden haben. Aus dem Nichts sind wir unter ‚Hochspannung‘. Das zeigt, mit welcher enormen Geschwindigkeit die Stresshormone ihre Wirkung entfalten. Das dient auf der einen Seite dazu, die Muskelspannung binnen Sekundenbruchteilen maximal zu erhöhen, um dem Fluchtreflex Folge leisten zu können. Andererseits wird aber auch der Blutzuckerspiegel radikal erhöht, wodurch der Körper einen massiven Energieschub erhalten soll. Ungefähr so vorstellbar, als würde bei einem Fahrzeug die Turbofunktion aktiviert – der Körper im Kick-Down-Zustand. Zudem erhöht sich der Pulsschlag, die Atmung wird in der Folge beschleunigt und das soll erzeugen, dass der Aufmerksamkeitslevel ansteigt. Gefahr erkannt – Gefahr durch Flucht oder Angriff gebannt.

Und nun übertragen wir das auf unser tägliches Umfeld. Müssen wir in unserem Alltag oder im Job unseren PC ‚bekämpfen‘ oder vor ihm ‚fliehen‘? Müssen Akten aktiv bekämpft werden? Nein, natürlich nicht. Aber das weiß unser Körper nicht. Ihm wird durch die eine Tasse Kaffee, die wir zum Beispiel im Büro zu uns nehmen, suggeriert, er habe so zu reagieren, als würden wir von einer Horde wilder Tiere attackiert. Verhältnismäßig? Gesund? Natürlich nicht.

 

Stress durch Kaffeegenuss

Die Herzfrequenz wird künstlich gesteigert

Alle Hormone in unserem Körper sind fein aufeinander abgestimmt. In Unordnung kommt das feingliedrige Gefüge stets dann, wenn wir von außen eingreifen. Serotonin im Körper fungiert als sogenannter ‚Neurotransmitter‘. Serotonin hat eine enorme Wichtigkeit für unseren Körper, denn es ist das Wohlfühl- oder Glückshormon. Als Botenträger bewirkt es, dass sich unsere Stimmung verbessert, indem die Stresswerte gedämpft werden. Serotonin ist als Hormon bekannt und geschätzt, das antidepressiv, schmerzhemmend, entspannend, motivationssteigernd und schlaffördernd wirkt. Koffein jedoch ist ein ‚erklärter Feind‘ des Serotonins. Das geschieht dadurch, dass ein anregendes Hormon, der sogenannte Noradrenalinspiegel, angehoben wird. Hierdurch wird die Serotoninausschüttung abgedämpft.

Doch damit nicht genug. Auch ein weiteres Stresshormon, das Norepinephrin, erhält vom Koffein Unterstützung. Epinephrin wie auch Norepinephrin sind in der Wirkungsweise sehr klar strukturiert. Es wird ohne Umwege das Nervensystem und das Gehirn angesprochen. Der Blutdruck steigt, die Herzfrequenz nimmt zu. Das, was die Oma vielleicht noch lapidar „Ich habe so Herzklabastern, liegt wohl am Kaffee“ nannte, ist zwischenzeitlich wissenschaftlich erwiesen. Das Gehirn und das Nervensystem erhalten auch hier die Gefahrenmeldung über das Hormon und der Körper will sich auf den Notfall vorbereiten. Über eine stärkere Herzfrequenz und einen ansteigenden Blutdruck, der den Körper mit einem Mehr an Sauerstoff versorgen soll.

Die zwei Gesichter des Kaffees

Was tun wir also unserem Körper an, wenn wir ihn konstant vom Erwachen bis zum Zubettgehen in einer Art Alarmzustand halten? Es ist unstrittig, dass wir uns durch einen hohen und konstanten Level von Koffein – was nicht nur im Kaffee vorkommt! – in einer künstlich erzeugten Stresssituation befinden. Im Grunde, so deutlich müssen wir einfach sein, befindet sich der ‚Kaffee-Körper‘ in einer Situation des permanenten ‚Vergiftetseins‘. Was zu Beginn der Karriere als Kaffeetrinken vielleicht als Akutzustand angesehen werden kann, muss nach Jahren des Kaffeekonsums als chronischer Zustand bewertet werden. Doch wie wirkt es sich aus, wenn der Körper seine ‚Droge Kaffee‘ nicht kontinuierlich bekommt? Was ist, wenn die Zufuhrkette unterbrochen wird? Die Folgen sind psychischer, aber eben auch physischer Natur. Wird der künstlich erzeugte Effekt nicht generiert, breiten sich Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Depressionen, leichtere Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen bis hin zu Angstzuständen aus. Warum? Der Körper bekommt sein Koffein nicht und danach verlangt er. Denn er hat sich an den permanenten Alarmzustand nicht nur gewöhnt, er braucht ihn.

Depressionsstoff Koffein

Doch was ist dieses Koffein, was den Kaffee so ungesund macht? Koffein ist als Stimulans bekannt. In mehr als 60 Pflanzen dieser Erde findet sich der Stoff Koffein und dient den Pflanzen dazu, sich auf natürlichem Wege vor Insekten zu schützen. Das Koffein ist bitter und just das ist ein Geschmack, den Insekten ganz sicher nicht lieben oder präferieren. In unserem Körper wirkt der Stoff über das zentrale Nervensystem. Wird das Koffein überdosiert – was schnell der Fall ist und das nicht nur bei regelmäßigem Genuss – werden die als zuerst positiv empfundenen Wirkungsweisen umgekehrt. Wir sprechen hier von Vergiftungserscheinungen, die sich durch einen konstanten Erregungszustand, durch innere Unruhe, durch Zittern, aber auch durch Herzrasen, fortwährenden Harndrang sowie Schlaflosigkeit äußern. Nun wird vielfach damit scheinargumentiert, der Vergiftungsgrad durch Überdosierung beim Koffein trete erst ab einem Gramm des Stimulans an – aber auch das ist so nicht haltbar. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich, jeder Körper verarbeitet Koffein anders. Und so kann es schon bei weit geringeren Mengen dazu kommen, eine Überdosierung vorzunehmen.

Macht Kaffee abhängig?

Beantwortung der Frage dazu, ob Kaffee und Koffein abhängig machen, ist unter Wissenschaftlern nicht nur heiß, sondern auch sehr kontrovers diskutiert. Fakt ist, wird dem Körper Koffein entzogen, reagiert er mit bestimmten Entzugs- oder Vergiftungserscheinungen. Das ist bereits seit mehr als 13 Jahren eine feststehende Tatsache. Um das zu eruieren, wurden Testpersonen mit Koffeinkapseln versorgt, die dann abgesetzt wurden. Schon wenige Stunden nach dem Vorenthalten der Koffeindosis, auf welche sich der Körper ‚eingeschossen‘ hatte, traten die bekannten Begleitmusiken auf. Erschöpfungszustände, erhöhte Müdigkeit, Kopfschmerzen, Zittern, Lethargie – so wurden die primären Begleiterscheinungen beschrieben. Damit wurde verdeutlicht, entzieht man dem Körper das Koffein, an welches er sich gewöhnt hat, sind Entzugserscheinungen die logische Folge und Konsequenz. Doch entsteht daraus zwingend eine Abhängigkeit? Da die Wissenschaftler einen Faktor nicht zweifelsfrei lokalisieren konnten – einen dopaminergenen Stoffwechsel, der in bestimmten Bereichen des menschlichen Hirns aktiviert wird – tut man sich schwer, von einer faktischen Abhängigkeit zu sprechen.

Da die Entzugserscheinungen beim Ansetzen des Koffeins jedoch aufhorchen ließen, ist man die Thematik von anderer Seite angegangen und spricht von einer ‚Koffein-Gewöhnung‘. Wird täglich eine bestimmte Anzahl an Tassen Kaffee zu sich genommen und das über einen längeren Zeitraum, tritt die Gewöhnung ein.

 

leckerer erfrischender Durstlöscher

Kaffee ist kein Durstlöscher

Wer die ‚aktivierenden Begleitumstände‘ von Kaffee durch das Koffein ‚mitnehmen‘ möchte, der muss sich auch der Tatsache bewusst sein, dass der Effekt nicht dauerhaft eintritt. Und auch das ist eine Zwangsfolge der Gewöhnung. Jede Wirkung von Koffein verpufft und kehrt sich ins Gegenteil um, wenn dieser Gewöhnungsprozess, an dessen Ende die Entzugserscheinungen beim Absetzen von Koffein stehen, eintritt. Die vermeintliche Leistungssteigerung, wegen der man den Kaffee mit dem Koffein konsumiert, entfaltet keinerlei Wirkung mehr. Wer auf einen wirklichen Muntermacher setzen möchte, der tut das mit Rücksicht auf seinen Körper. Guarana zum Beispiel ist so ein Produkt. Hier wird die Stimulanz auf ganz sanften Wegen erzielt. Oder einfach einen Powershake nutzen und so den Körper vitalisieren. Weit besser und effizienter als das Arbeiten mit Kaffee und Koffein.

Das tückische Element am Kaffee ist, dass die gewünschten Effekte sich mit der Gewöhnungsphase reduzieren. In der Folge wird mehr und mehr Kaffee konsumiert, um den Effekt aufrecht zu halten. Da sich Kaffee auf die Ausschüttungen der Nebennieren auswirkt, muss mit zunehmendem Konsum immer mehr ausgeschüttet werden. Selbst dann, wenn die Produktion sowie die Reserven erschöpft sind. Und trotzdem wird der Effekt nicht mehr eintreten – was dann auf eine massive und nachhaltige Nebennierenerschöpfung hindeutet. Der hier zu verzeichnende Drang, immer mehr zu sich nehmen zu müssen, erinnert an die Drogenaufnahme. Mit einer geringen Dosierung beginnen, die dann immer weiter gesteigert werden muss, um Rahmenbedingungen zu schaffen. Toleranzgrenzen werden nachhaltig verschoben und ein Mehr zur Effekterzielung wird notwendig. Und das bis zu dem Moment, da der Organismus nur noch dann reibungslos funktioniert, in dem er seine Dosis zugeführt bekommt.

Die Risiken beim Kaffeekonsum

Jede Überdosierung beim Koffein führt auf Dauer zu einem reduzierten Kaliumspiegel – bis hin zum Kaliummangel. Hierbei entstehen muskuläre Probleme, verstärkte Neigung zu Krämpfen und eine Erschöpfung des Körpers, die sehr schnell eintritt. Auch wenn der Mangel sich recht simpel wieder substituieren lässt – Kaliumbomben sind zum Beispiel Bananen oder Tomaten sowie Rote Bete – so ist das Absenken des Kaliumspiegels nicht wünschenswert. Zudem entsteht dadurch, dass Kaffeekonsum anfänglich den Harndrang triggert, eine vermehrte Ausscheidung von Kalzium. Auch wenn sich das Defizit durch gesunde Nahrung ausgleichen ließe, ist das Absenken der Mineralienspiegel im Körper nicht als gesund anzusehen. Der angestoßene Harndrang bringt uns dabei zu einem weiteren Punkt: Entwässernde Wirkung. Ja, Kaffee wirkt kurz nach dem Trinken entwässernd – aber das nur sehr begrenzt und temporär. Neuste Forschungen sagen, dass die Menge an Kaffee, die man sich zu nimmt, in die Flüssigkeitsbilanz hineingerechnet werden müsse, da Kaffee eben nicht dauerhaft ‚harntreibende Wirkung‘ erziele.

Acrylamid im Kaffee?

Acrylamid war lange Zeit im Fokus der Berichterstattungen. Dabei ging es aber schwerpunktmäßig darum, dass Produkte wie Pommes Frites oder Chips das Risiko in sich tragen, Acrylamide aufzuweisen. Der Stoff entsteht dann, wenn die oben genannten Produkte kurz sehr hoch erhitzt werden. 170° Celsius gelten als Grenzwert. Für sehr wasserarme und stärkereiche Produkte gilt dabei, dass schon die Erhitzung auf mehr als 120! Celsius Probleme mit sich bringen kann. Je kürzer das Erhitzungsfenster und je höher die Temperatur, desto größer das Risiko, dass sich Acrylamid bildet, das im Verdacht steht, krebserregend zu wirken und das Erbgut nachhaltig zu schädigen. Wie passt das nun zu Kaffee? Ganz einfach.

Gerade die industriellen Kaffeesorten beim Filterkaffee, also die Mehrheit dessen, was auf dem Markt abgesetzt wird, werden in den industriellen Kaffeeröstereien schlagartig auf über 400 Grad Celsius erhitzt. Das verkürzt den ansonsten langwierigen Röstungsprozess erheblich und der Kaffee ist damit weit kostengünstiger produzierbar. Zeit ist Geld, wenn es um die industrielle Herstellung geht, anstatt auf langsame und schonende Verfahren zu setzen. Im Zuge dieser Untersuchungen kam schon vor mehr als sechs Jahren, Anfang 2011, ans Tageslicht, dass in 50 Prozent aller Fälle beim Filterkaffee industrieller Herstellung Signal- und Grenzwerte beim Acrylamid überschritten werden. Die Zahlen waren mitunter so alarmierend, dass im Kaffee höhere Werte an Acrylamid gefunden wurden, wie es beispielsweise bei Bratkartoffeln der Fall war. All das sagt sehr deutlich aus, dass Kaffee – neben der Konzentration von Koffein – nicht gesund sein kann, wenn das Risiko besteht, sich mit Acrylamiden zuzubomben. Übrigens haben die EU-Behörden den Richtwert in Bezug auf Signalwerte deutlich angehoben. Von 280 Mikrogramm je Kilo Kaffee wurde der Wert auf 450 Mikrogramm je Kilogramm angehoben. Eine nicht eben vertrauensbildende Maßnahme, wenn es um den Konsum von Kaffee geht, sondern eher eine Entscheidung für eine Lobby. Wen wundert es da noch, dass es nach der europaweiten und vereinheitlichten Anhebung kein Kaffee mehr geschafft hat, Signal- und Grenzwerte beim Acrylamid zu erreichen? Trotz Minimierungsrichtlinie beim Acrylamid wurde der Wert um mehr als 60 Prozent erhöht – das ist eine klare Richtungsvorgabe, den Kaffee nicht mehr zu trinken.

 

Kaffee in der Schwangerschaft schädigt das Baby

Kaffee in der Schwangerschaft verboten?

Um sich die Gefährlichkeit für die eigene Gesundheit deutlich vor Augen zu führen, ist ein Blick darauf notwendig, wie der Kaffee mit dem Koffein auf ungeborenes Leben wirkt. Auch wenn an dieser Stelle die Expertenmeinungen auseinandergehen, so ist man sich unter dem Strich einig, dass eine vermehrte Aufnahme von Koffein in der Schwangerschaft den Fötus nachhaltig schädigt. Nicht wenige Studien geben dahingehend Auskunft, dass der erhöhte Konsum von Koffein, den bei einer Koffein-Gewöhnung obligatorisch ist, unmittelbare Auswirkungen auf das Wachstum des ungeborenen Kindes hat. Doch nicht nur das. Auch das Risiko darauf, dass die Schwangere eine Fehlgeburt oder Totgeburt erleidet, die durch den erhöhten Koffeinkonsum ausgelöst wird, ist in den Studien inkludiert.

Galt bis vor einigen Jahren der Irrglaube, dass bis zu drei Tassen Kaffee am Tag bei Schwangeren keinerlei Probleme verursachen würden, wurde das nachhaltig revidiert. Selbst geringe Mengen an Koffein sind dazu geeignet, das ungeborene Leben zu schädigen. Das liegt daran, dass das Alkaloid von der Mutter über die Plazenta an das Ungeborene weitergereicht wird. Ein Kind im Körper der Mutter wird demnach mit der identischen Menge an Koffein wie auch Acrylamid versorgt, wie es die Mutter ihrem Körper zuführt.

Fazit – Kaffee war, ist und bleibt ungesund

Wenn wir uns all die Fakten rund um den Kaffee anschauen und sehen, was das Koffein im Kaffee in unserem Körper verursacht, kann die Entscheidung eigentlich nur dahin gehen, auf Kaffee zu verzichten – gänzlich und in jeder Darbietungsform. Das greift nicht zuletzt auch aus dem Grund, da jede Wirkung und jeder Effekt, den wir mit Kaffeetrinken erzielen wollen, nicht nur nicht von Dauer ist, sondern wir diese Effekte auch auf gesunder Basis erzielen können. Wozu also unseren Körper vorsätzlich schädigen, wenn es auch weit gesünder geht? Wer vom Kaffeekonsum loskommen will, der hat ausreichend Optionen dazu!

Kaffee mit Schokolade, Kuchen oder Keksen

Kennen Sie das, wenn Sie eine Tasse Kaffee trinken, dass Sie einige Zeit danach – machmal auch schon während dem Trinken – Lust auf etwas Süsses bekommen? Hier ist die Erklärung dafür:

Das Koffein kann den Blutzuckerspiegel durcheinander bringen, und Sie so körperlich erschöpfen, dass Sie Heisshunger nach einem schnellen Snack entwickeln.

Food & Mood von Elizabeth Somer MA RD, Seite 57

Sowohl Koffein als auch Zucker geben Ihnen aber nur für einen kurzen Zeitraum das Gefühl gesteigerten Leistungsvermögens, welches schnell wieder verschwindet. Bei einigen Menschen wiederholt sich dieser Rhythmus – sinkende Energie gefolgt von einem weiteren Kaffee oder einem kleineren Snack – nahezu über den ganzen Tag. Dies führt dazu, dass sie sich erschöpft fühlen, und ab 15 Uhr nicht mehr in der Lage sind, sich zu konzentrieren, weil sie vom ständigen über den ganzen Tag sich wiederholenden energetischen Auf und Ab vollkommen ausgezehrt werden.

Active Wellness von Gayle Reichler MS RD CDN, Seite 12

Grundsätzlich wird unser Körper [durch Kaffee] im Ganzen beschleunigt, indem unsere so genannte „Basale Stoffwechselrate“ erhöht wird, was zu einer gesteigerten Kalorienverbrennung führt. Koffein kann zunächst den Blutzuckerwert senken; das allerdings löst ein Hungergefühl in uns aus, oder einen Heisshunger nach Süssigkeiten. In Folge der adrenalen Stimulation steigt der Blutzuckerspiegel wieder.

The New Detox Diet von Elson M Haas MD, Seite 30

Koffein kann einen nachteiligen Effekt auf den Blutzucker haben. Wenn Koffein aufgenommen wird, wird das Nervensystem angeregt. Adrenalin wird freigesetzt, was die Leber dazu veranlasst, gespeicherten Blutzucker abzugeben. Dann wird schliesslich Insulin freigesetzt woraufhin der Blutzuckerspiegel unter den normalen Wert fällt.

Disease Prevention And Treatment von Life Extension Foundation, Seite 739

Wenn Sie am Nachmittag einen Energieschub brauchen, versuchen Sie einmal Ginseng-Tee.

Prescription Alternatives von Earl Mindell RPh PhD & Virginia Hopkins MA, Seite 388

Eine Zigarette zur Kaffeepause

Kaffee Zigaretten und andere Drogen

Viele leidenschaftlichen Kaffee-Trinker, rauchen auch gerne eine Zigarette zum Kaffee. Diese Kombination ist jedoch äusserst schlecht für unsere Nebennieren.

Koffein und Nikotin überanspruchen die Nebennieren. Wenn diese Substanzen, andere Stressauslöser und eine grundsätzlich schlechte Ernährung zusammenwirken, können die Nebennieren in einen sehr ernsten Zustand versetzt werden. So werden ihnen wichtige Vitamine entzogen wie die B-Vitamine und das Vitamin C.

Complete Encyclopedia Of Natural Healing von Gary Null PhD, Seite 233

Folgt man Leon Chaitow, N.D., D.O., kann Schwindelgefühl beim Aufstehen nachdem man gesessen oder gelegen, hat ein Anzeichen für Nebennierenerschöpfung sein. Die Person sollte Schritte unternehmen, um die Unversehrtheit der Nebenniere wieder herzustellen – diese sollten auf die Absetzung von Stimulantia (Koffein, Tabak, Alkohol) abzielen. Ausserdem sollte für ausreichende Ruhephasen und eine Normalisierung des Lebenswandels sowie für eine ausgewogene Ernährung gesorgt werden.

Alternative Medicine by Burton Goldberg, page 1014

Energieverlust durch Kaffee

Paradoxerweise entzieht uns das als Wachmacher bekannte Getränk unsere Energie.

… auch wenn die meisten Menschen denken, dass Koffein sie gedankenschneller macht, zeigen Untersuchungen, dass tatsächlich das genaue Gegenteil der Fall ist.

The Memory Solution von Dr Julian Whitaker, Seite 261

Weil Koffein durch die Steigerung der ATP-Produktion – dem wichtigsten Baustein der Energieproduktion in Ihrem Körper – das Energielevel anhebt, sagen manche Experten, dass eine chronische Stimulierung des Systems den Körper langsam auszehrt. Dies ist vergleichbar mit einer exzessiven und übermässigen Bewirtschaftung von Ackerland, welche dasselbe irgendwann komplett unbrauchbar macht. Empfehlung: Wenn Sie ein Koffein-Junkie sind und ohne ihre tägliche Dosis Kaffee nicht durch den Tag kommen, dann könnte Ihr Erschöpfungsgefühl durch den Kaffee noch verstärkt werden, und sie brauchen daher eine Ruhepause vom Koffein. Senken Sie langsam Ihren Koffeinkonsum gegen 0, um schwere Kopfschmerzen und eine übermässige Schläfrigkeit zu vermeiden.

Doctors Complete Guide Vitamins Minerals von Mary D Eades MD, Seite 324

Wenn ich meine Patienten nach den Gründen frage, warum sie Kaffee trinken, ist die häufigste Antwort: „Ich brauche die Energie.“ Die Ironie daran ist, dass Koffein einer der Hauptgründe für Erschöpfung ist. Es kann für einige Zeit funktionieren, mit Hilfe des Koffeins den Tag durchzustehen, aber auf kurz oder lang sorgt es dafür, dass Ihre Träume in immer weitere Ferne rücken. […]

Langsam kommt die Wahrheit über den Zusammenhang von Koffein und Energie ans Licht. Ärzte warnen zunehmend ihre Patienten vor den Nachteilen des Koffeins, und ein Artikel im U.S: News&World Report benannte Koffeinabhängigkeit als einen Hauptgrund für Erschöpfung. Die Menschen, die sich über diesen folgenschweren Einfluss des Koffeins auf das Leistungsvermögen und die mentale Stimmung bewusst werden, und Schritte unternehmen, ihr Leistungsvermögen auf natürliche Art und Weise zu verbessern, können eine sichtbare Verbesserung ihrer Lebensumstände erkennen.

Caffeine Blues von Stephen Cherniske MS, Seite 10, 43 und 119

Auch Ralph T. Golan, ND, beschreibt diesen Zustand in seinem Buch „Herbal Defense“:

Kaffee zwingt Ihre Nebennieren dazu, den Stoff auszuschütten, selbst dann, wenn sie kaum noch etwas ausschütten können. Daher müssen sie tiefer und tiefer „graben“, was Sie zunehmend erschöpft. Über die Jahre benötigen Sie immer mehr Koffein, um den gleichen Effekt erzielen zu können. Einige Menschen erreichen den Punkt, an dem sie ein halbes Dutzend oder mehr Tassen Kaffee am Tag trinken, und sie dadurch trotzdem nicht mehr wach gehalten werden. Das ist bereits eine schwerwiegende Nebennierenerschöpfung.

Mit anderen Worten: Koffein wirkt sich auf den Körper wie jede andere Droge aus. Man beginnt damit, diese ein wenig zu konsumieren, bis der Körper eine Toleranzgrenze entwickelt hat. Anschliessend benötigt man mehr, um dasselbe Ergebnis zu erzielen. Schliesslich gelangt der Organismus an einen Punkt, an dem er nicht mehr ohne die Droge funktioniert – bekommt er sie nicht, verspürt er Entzugserscheinungen.

Bartrams Encyclopedia of Herbal Medicine von Thomas Bartram, Seite 83

Koffein ist die meist genutzte Droge der Welt. Studien zeigen auf, dass Abstinenz von der Droge Entzugserscheinungen wie Erschöpfung, Kopfschmerzen und Benommenheit bereits nach 24 Stunden auftreten lassen, und bis zu einer Woche andauern können.

Kaffee - eine schöne Droge aber trozdem schädlich

„Ich bin nicht abhängig von Kaffee“

Gewissenhafte Forschungen, die vom Institut für Psychiatrie und Verhaltenwissenschaften der John Hopkins Universität durchgeführt wurden, zeigten auf, dass bereits ein geringer Kaffeekonsum (ein Becher täglich) schnell zu Entzugserscheinungen führen kann.

 

Food Your Miracle Medicine von Jean Carper, Seite 277

Wenn Ihr Körper seine Koffeinration nicht bekommt, kann er für ein bis zwei Wochen Entzugserscheinungen aufweisen, darunter Kopfschmerzen, Erschöpfung, intensives Verlangen nach Koffein, Verstopfung, Angstzustände und eine gewisse Dumpfheit, wo zuvor klare Gedanken vorherrschten.

Alternative Cures von Bill Gottlieb, Seite 137

 

 Die Kaffee-Sucht durchbrechen

Der Vorteil ist, man kann die Kaffee-Sucht durchbrechen. Man muss es nur wollen!

Wenn eine Person, die an hohe Mengen Koffein gewöhnt ist, ihren Konsum limitiert, wird das Resultat Erschöpfung sein, die möglicherweise von Kopfschmerzen begleitet wird. Die Abhängigkeit von Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken zu reduzieren, ist daher sehr wichtig, um gesund zu bleiben und durch Erschöpfung ausgelöste Schwächephasen zu vermeiden.

Complete Encyclopedia Of Natural Healing von Gary Null PhD, Seite 104

Während der Koffeinentgiftung ist es wichtig, auf eine ausreichende Nährstoffeinnahme zu achten. Wenn wir offensichtlich abhängig vom Koffein sind oder schwanger werden, sollten wir sofort und vollständig mit dem Konsum aufhören. Mit dem Laster aufzuhören, indem man langsam die Dosierung reduziert oder gleich auf kalten Entzug geht, kann durch eine gute und gesunde Ernährung unterstützt werden.

Staying Healthy With Nutrition von Elson M Haas MD, Seite 942

Anstatt morgens routinemässig zu einer Tasse Kaffee zu greifen, können Sie Ihrem Körper auch etwas Gutes tun, indem Sie ein gesundes Frühstück in Form eines grünen Smoothies oder eines Kräutertees zu sich nehmen. Ein gesundes, basisches Frühstück – gefolgt von einem gesunden Mittagessen – wird Sie den ganzen Tag dynamisch und fit halten.

Ermattung ist ein normales Symptom, wenn Sie mit dem Koffein aufhören. Eine Möglichkeit, diesen Zustand zu verbessern sei es, „morgens nach dem Aufstehen für einige Minuten behutsam die Ohren und die Ohrläppchen zu massieren,“ sagt Dierauf.

Alternative Cures von Bill Gottlieb, Seite 138

Alternativen zum Munterwerden

 

Gesund und lecker: Lupinenkaffee

Übrigens weiß kaum einer, dass Lupinen nicht nur die blühenden Pflanzen im Garten sind, sondern seit vielen Jahren als hochwertiges Grundnahrungsmittel angebaut werden. In der Landwirtschaft werden Lupinen als Futtermittel eingesetzt oder dienen den Imkern als Bienenweide. Für den Lupinenkaffee wird in Deutschland die weiße (neben der blauen) Süßlupine angebaut.

Lupinenkaffee als koffeinfreier Kaffeersatz aus der Region kannst du in der Kaffeemaschine zubereiten oder einfach mit heißem Wasser aufbrühen. Aus der Lupine wird nicht nur Kaffee gemacht, sondern auch Espresso und Mokka.

 

Löwenzahn Kaffee – Koffeinfreier Kaffee-Ersatz

Noch ein neues Getränk, das den Kaffee am Morgen ersetzen könnte:  Der Trend Drink wird mit Löwenzahnwurzel hergestellt und gerne als Kaffee-Ersatz getrunken. Es gibt den gleichen Wohlfühl und wärmenden Effekt, jedoch ohne Koffein.

So könnte das Ritual, am Morgen und Nachmittag eine Tasse Kaffee zu trinken, mit Löwenzahn ersetzt werden, ohne dabei die Nebennierenfunktion zu beeinträchtigen.
Löwenzahnwurzel reinigt die Leber und balanciert den PH-Level im Körper aus.

In der chinesischen Medizin wird es aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften und der Fähigkeit Gifte aus der Leber zu ziehen, sowie bei Blasenentzündungen eingesetzt.

Matcha - Grüner Tee - einfach köstlich

Matcha Latte

Das japanische Grünteepulver Matcha ist für seine aufweckende Wirkung bekannt. Außerdem enthält es jede Menge Vitamine (A, B, C und E), ist antioxidativ und entzündungshemmend. Zusammen mit Milch ist der Matcha-Latte die gesunde Alternative zum Kaffee.

Chai Latte

Und schon wieder etwas mit Milch (alternativ geht natürlich auch Mandel-/Sojamilch). Das indische Heißgetränk erfuhr hierzulande vor einigen Jahren einen großen Hype und ist mit seinem zimt-artigen Geschmack besonders im Winter beliebt.

Schwarzer Tee & Grüner Tee

Beide Teesorten haben eine vitalisierende und aufweckende Wirkung und sind wohl die bekannteste Alternative für Kaffee-Verweigerer.
Achtung bei Schwarztee: Wer viel davon trinkt, sollte auf seine Zähne achten!

Kombucha

Man liebt es oder hasst es. Das vitalisierende Getränk aus fermentiertem Tee wurde anfangs kritisch beäugt – hielt sich allerdings bis heute wacker auf den Getränkekarten und Supermarktregalen. Kombucha wird eine entgiftende Wirkung nachgesagt, die dem Körper einen extra Energiekick liefert.

Vitalisierende Knolle: Ingwer-Limonade

Diese Knolle ist schon längst ein weltweiter ein Hit: Zu Recht, denn Ingwer ist ein wahres Wundermittel, macht munter sowie energetisch, regt den Kreislauf an und wirkt ganz nebenbei noch stimulierend für Immunsystem und Verdauung. Was will man mehr? Auch morgens kann die gelbe Knolle also zu einer leckeren Alternative zu den schwarzen Kaffeebohnen werden. Der große Vorteil? Der Immun-Booster ist viel bekömmlicher und verträglicher für den Magen.

Süßer Energiekick: Kakao-Drink

Unglaublich, aber wahr: Kakao steigert die Durchblutung des Gehirns erheblich, kann für eine erhöhte Konzentration sorgen und ist somit ein wirksamer, natürlicher Wachmacher. Zuständig dafür sind die enthaltenden Flavonoide, eine Gruppe von Pflanzenstoffen, denen maßgebliche antioxidative Eigenschaften zugeschrieben werden.

Wenn Sie sich nun freuen und gedanklich schon an Ihrem dampfenden Schoko-Drink nippen – dieses Zuckergemisch ist natürlich nicht die Art Kakao, die wir meinen. Will man den natürlichen Kakao als Wachmacher konsumieren, dann sollte man natürlich auf ein reines Kakaopulver setzen, wie man es auch zum Kuchen backen verwendet. Denn: Ein Teelöffel an reinem Kakaopulver (ca. 4 Milligramm) entspricht circa 8 Milligramm an Koffein, ist folglich wirksamer als Kaffee selbst. Hätten Sie es gewusst?

Kurkuma Tonikum als Kaffee-Alternative

Vor dem ersten Kaffee am Morgen oder gar als Ersatz ist ein warmes Glas mit Kurkuma, Zitrone und Cayenne ein toller Wachmacher. Zusätzlich unterstützt er die körpereigenen Entgiftungsprozesse, die in der Zeit zwischen 6 Uhr und 11 Uhr morgens arbeiten.

Dieser Support hilft der Homöostase, dem Gleichgewichtszustand unseres Körpers. Das Tonikum kann zu einem gesunden Ritual werden. Kurkuma ist antibakteriell, entzündungshemmend und reich an Antioxidantien. Zitrone ist sehr basisch und reinigt die Leber. Cayenne-Pfeffer regt den Stoffwechsel an und Ingwer unterstützt die Nährstoffaufnahme.

Pilz Tee statt Kaffee – Reishi Tee zur Stress Reduzierung

Eine ganz neue Art des Teetrinkens ist das Aufbrühen von Pilzpulvern. Im Osten wird der Pilz seit tausenden Jahren für gesundheitliche Zwecke genutzt. Bestimmte Pilzsorten können bei regelmäßiger Verwendung Stress reduzieren, das Immunsystem stärken und sind nicht halluzinogen wie möglicherweise angenommen.

Pilze wie Reishi sind Adaptogene, die dem Körper dabei helfen, mit Stressfaktoren umzugehen. Sie gehen darauf ein, was unser System braucht. Reishi ist der meist erforschte Pilz für medizinische und gesundheitliche Vorteile.

Er reguliert den Hormonhaushalt und verringert Stress durch das Aufbrechen von Cortisol. Die Wirkstoffe bleiben auch in Pulverform erhalten und können mit heißem Wasser als Tee getrunken werden. Der Geschmack ist herb, zu Anfang kann man dem Getränk noch etwas Kakao oder Honig untermischen.

 

Anmerkung der Redaktion!!!

 

Denken Sie gut über Ihre Lebensweise nach – denn dauerhafter Streß, sowie Angst und Depressionen erzeugen Krankheiten  in unserem Körper und verursachen einen langen Leidensweg. Ein schleichender Tod den man nicht sieht, aber sehr wohl spürt!

 

 

Quellen:

https://www.regenbogenkreis.de/blog/gesundheit-und-ernaehrung/kaffee-ist-ungesund

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kaffee-ungesund.html

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