Leaky Gut – Wie tötet man seinen Darm?

 

Leaky Gut
„Löchriger Darm“

eine zu geringe Darmbarriere

 

Vorwort der Redaktion:

 

Es ist beleg- und beweisbar, daß die Menschen, die ihren Ernährungsplan geändert haben, tatsächlich Heilung des Darms und auch ein sehr gutes allgemeines Wohlbefinden erfahren konnten.

 

Ein wichtiger Punkt in Hinsicht auf die Nahrungsmittel, wie z.B. Kartoffeln, Bohnen, Erbsen etc., ist anzumerken, daß wir es gewohnt sind, selbige auf unserem Speiseplan wiederzufinden. Was bedeutet, daß uns liebgewonnene Gewohnheiten abzulegen sehr schwer fallen.
Tatsache ist, man darf natürlich diese Dinge weiter zu sich nehmen, doch auch hier gilt, „die Dosis macht das Gift“! „Ausgewogene Ernährung“ sind die beiden Zauberworte.

Fakt ist: Jeder Körper reagiert auf unterschiedliche Weise auf bestimmte Lebensmittel, was dem Einen gut bekommt, ist für den Anderen Gift. Hierbei spielt auch die Blutgruppe eine Rolle. Unbehandeltes, unfermentiertes Soja und der Industriezucker gehören definitiv nicht auf unseren Speiseplan, die Lebensmittelindustrie hat uns damit zwei von sehr vielen bösen Nattern ins Nest gelegt.

Besonders wichtig – denkt bitte quer – kombiniert alle Informationen, die Artikel, die Ihr hier auf ddb News Gesundheit findet miteinander. Sei es, Leaky-Gut, Gluten-Unverträglichkeit, die Soja-Lüge=Giftmüll, Codex-Alimentarius – Ihr werdet dazwischen die Wahrheit finden!

 

Abschließend: Einem durchlässigen Darm stehen sehr viele möglichen Auslöser gegenüber! Wir stehen gerade am Anfang der Aufdeckungen und der Wahrheitsfindung. Finde für Dich selbst heraus, was auf Dich zutrifft und handle dementsprechend in Eigenverantwortung.


 

Folgen eines zu sehr „Durchlässigen Darmes“ (Leaky Gut) sind die meisten Autoimmunkrankheiten, Lebensmittel-Unverträglichkeiten, Allergien, Histamin-Intoleranz, Zöliakie, Schilddrüsenentzündungen, Gelenkerkrankungen, Asthma und … und viele Entzündungen.

 

Es gibt verschiedene Stoffe, die zu einer übermäßig durchlässigen Darmwand (Leaky Gut) führen. Die häufigste Ursache sind die LEKTINE in jedem Getreide ist das Gluten im Weizen. Ein Teil des Gluten «Gliadin» animiert die Ausschüttung des Proteins «Zonulin», welches die Darmschleimhaut durchlässiger macht. Auf diese Weise gelangen unerwünschte Stoffe aus dem Darm ins Blut, wodurch unser Körpergewebe mit schädlichen Stoffen konfrontiert werden z.B. Abfallstoffe von Bakterien, unvollständig verdaute Nahrungsbestandteile (vom Ei, der pasteurisierten Milch usw.).

 

Eine weitere Ursache von Leaky Gut ist die Fructose!

Beim Menschen können Lektine dafür sorgen, dass die Darmwand löchrig wird. Das Leaky-Gut-Syndrom führt zu einer schlechteren Nährstoffaufnahme und -verwertung und erlaubt noch dazu schädlichen Stoffen wie Lektinen, in den Körper einzudringen. Außerdem verwirren Lektine unser Immunsystem, da ihre Molekularstruktur anderen Proteinen in uns sehr ähnelt, wodurch sie unbemerkt Schaden anrichten können. Last but not least stören Lektine auch die Zellkommunikation und bringen damit beispielsweise das Hormonsystem durcheinander. Manche Menschen vertragen diese kleinen Störenfriede besser als andere. Manche Lektine meiden Menschen schon länger: Vielleicht hast du von deiner Mutter auch gehört, dass du nie rohe Bohnen essen sollst oder Kartoffeln, die grüne Flecken haben. Der Grund dafür ist der Lektingehalt, der beides unbekömmlich macht. Alle Samen und Körner sind mit Lektinen bewaffnet.

Hier liegt die Ursache eines irritierten Auto-Immunsystems und der meisten Autoimmunerkrankungen. Die eigentliche Aufgabe der Darmschleimhaut ist, gezielt nur die brauchbaren unschädlichen Stoffe in die Blutbahn durchzulassen, nämlich diejenigen Substanzen, die dem Wohle des Organismus dienen, ihn aufbauen und nähren.

 

Mit einem «Leaky Gut» (zu geringe Darmbarriere) kann er aber diese wichtige Aufgabe nicht mehr richtig wahrnehmen. Besonders Weizen und Getreide (Roggen, Dinkel, …) macht den Darm „löchrig durchlässig“, aber auch Fruchtzucker, Alkohol (aus Gärung im Verdauungssystem), Lektine der Nachtschattengewächse (Kartoffel, Tomate… Saponine), Hülsenfrüchte, pasteurisierte Milch. Schon eine Gluten freie Ernährung allein kann viele Krankheiten heilen.

 

 

Die Schutzbarriere des Darmes und im besonderen Falle des Dünndarmes wird durch die Dreigliedrigkeit aus intakter Schleimhautzellschicht (Mucosa), Schleimschicht und Besiedelung dieser im Idealfall mit Lakto- und Bifidus-Bakterien gewährleistet. Diese Dreigliedrigkeit sorgt im Normalfall dafür, dass der Transport von aufgespaltenen Nahrungsbestandteilen sowie Vitaminen und Mikronährstoffen selektiv durch die Schleimhautzellen erfolgt und Giftstoffe der Verdauung (auch Gärungs- und Fäulnisgase) im Darmrohr bleiben, wo sie neutralisiert (gebunden an Ballaststoffe) oder durch Flatulenzen (Blähungen, Darmwinde) entsorgt werden. Die Darmschleimhautzellen besitzen so genannte enge Verbindungsstellen (tight-junctions) zur Darminnenseite hin, so dass ganz sicher keine gelösten Stoffe, auch Gase, neben den Zellen her in die tieferen Darmschichten und somit in den Körper eindringen können. Wie werden diese tight-junctions löchrig und durchlässig?
Vor allem ist der Alkohol zu nennen, denn der ist ein starkes Lösungsmittel durch seine Affinität sowohl zu Wasser als auch zu Fett. Aber der Genuss-Alkohol macht nur einen kleinen Teil (außer bei Alkoholismus) aus, denn er wird im oberen Magen-Darm-Trakt schon fast vollständig resorbiert (Zungen-/Mundschleimhaut, Magenschleimhaut,  Zwölffingerdarm). Viel bedeutender ist der Vergärungsalkohol, der erst im Dünndarm aus den gärenden Kohlenhydraten gebildet wird (Dein Bauch ein Gärbottich).
Durch zu starken Zuckerkonsum, durch FRUCTOSE-Malabsorbtion, aber auch durch „schnelle“ Kohlenhydrate aus Stärke (Brot und Nudeln) wird durch die Störung der Bakterienflora den Fäulnisbakterien ein Festmahl bereitet und die Gärungsprozesse lassen „wilden“ Alkohol mit toxischem Potential für die Schleimhautzellen entstehen.
Beachte: Resistente Stärke ist gesund für die Darmbakterien, das Mikrobiom! Tight-junctions werden auch erneuert und repariert, aber bei einem Leaky-Gut-Syndrom besteht ein Ungleichgewicht in Bezug auf Verlust und Ersatz dieser.
 
Ursachen für Schleimhaut-Barriere-Störungen Getreide (Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste: Gluten), Reis, Mais – Alle Samenkörner/Lektine) Nachtschattengewächse, Kartoffel (Alkaloide), Tomate, Paprika … Fruchtzucker, Zucker- und Stärkereiches Essen, hohe Zufuhr von Omega 6 Fettsäuren, (bei zu wenig Omega-3-Fettsäuren) Infektionen (Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten), Antibiotika, Chemotherapeutika, entzündungshemmende Medikamente, Alkohol, Gifte (Rauchen, Schwermetalle, Umweltschadstoffe), Röntgenstrahlung, Lektine: in Pflanzlicher Nahrung (Eiweißstoffe gegen Freßfeinde!) chronische Entzündungen, katabole Prozesse (allgemeine Abbauprozesse), Alterung schlecht eingestellter Diabetes mellitus, veränderte Zusammensetzung der Gallensäuren, psycho-sozialer Stress, Nährstoffdefizite, Hungerzustand (verringerte Aufnahme durch den gestörten Darm).
 
Wie soll der Darm in Ordnung bleiben, wenn er tagtäglich mit den absonderlichsten Dingen konfrontiert wird? Absonderlich sind für den Darm beispielsweise Dinge, die wir als Nahrung betrachten (weil wir es so gewohnt sind), die eine solche Bezeichnung aber in Wirklichkeit gar nicht verdienen. Nahrung sollte nähren, stärken und gesund halten. Genau das aber tun viele Dinge nicht, die sich in den Lebensmittelabteilungen der Supermärkte befinden. Im Gegenteil, sie schwächen, schaden und machen krank.
Ein Erdenbewohner, der vor 5000 Jahren lebte würde heute in unseren Supermärkten – falls er sich hinein traut – vielleicht noch so manches Obst und Gemüse und auch Eier sowie das eine oder andere frische Stück Fleisch als essbar erkennen, sonst aber nichts. Niemals würde er auf die Idee kommen, sich Chips, Schokoriegel, Joghurt, Käse, Milchreis, Fertigsuppen, Bonbons, Cola, Kekse, Mayo, Pudding, Toastbrot, Kaffee etc. in den Mund zu schieben. In seinen Augen und auch seinem Geschmackssinn nach wären diese Dinge nicht essbar. Und genau dieselbe Meinung teilt auch unser heutiger Darm. Trotzdem muss er sich nicht nur dann und wann, sondern gleich mehrmals täglich mit derartigen Objekten herumärgern, die er selbst als Fremdkörper einstuft.
Trifft etwas im Darm ein, das vom Organismus als Fremdkörper klassifiziert wird, dann bilden die Schleimhäute verstärkt Schleim. Dieser soll die Fremdkörper einhüllen, damit sie nicht etwa in die Blutbahn und somit noch tiefer in den Körper gelangen, sondern rasch ausgeschieden werden können. Bei der heute üblichen Ernährung tauchen jedoch so viele Problem- und Schadstoffe im Darm auf, dass praktisch ständig Schleim zur Entfernung der schädlichen Substanzen gebildet werden muss. Der Darm verschleimt! (Vergleiche dazu: Milch>Galaktose)

Durch die Darmfeuchtigkeit allein kann nur ein Teil der schleimhaltigen Masse flüssig gehalten werden, der Rest härtet aus und kann sich jetzt an der Darmwand ablagern. Gleichzeitig gerät die Darmflora in ein massives Ungleichgewicht und kann ihre Aufgaben – zu denen u. a. der Schutz der Darmschleimhaut und die Stärkung des Immunsystems gehören – nicht mehr erfüllen.

 

 

Also wird die Darmschleimhaut immer mehr von schädlichen Darmbakterien und Pilzen besiedelt und geschädigt. Eine Schädigung der Darmschleimhaut jedoch ist oft ein Freifahrschein direkt zu einer Allergie, einer Nahrungsmittelunverträglichkeit sowie zu chronischen Entzündungen, die in einer Autoimmunerkrankung enden können.

 

Immer mehr Menschen leiden an einer Autoimmunerkrankung wie Multiple Sklerose, Hashimoto, Basedow, Zöliakie oder Morbus Crohn und v.a. All diesen Erkrankungen liegt ein fehlgeleitetes Immunsystem zugrunde, das den eigenen Körper attackiert. Die Schulmedizin behandelt meist nur die Symptome und verabreicht Medikamente mit zum Teil starken Nebenwirkungen. Dr. Amy My. kümmert sich dagegen um die Ursachen und hat damit bereits Tausenden Patienten geholfen.
Der Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung liegt im Darm. Zuerst muss „Leaky Gut“ – der übermäßig durchlässige Darm – geheilt werden. Dazu gehört der Verzicht auf jedes Getreide, Hülsen-früchte, Fruchtzucker (Fructose) und andere Lebensmittel, die chronische Entzündungen im Körper auslösen. Fruchtzucker, Fruchtsäfte, Honig, Mais-Sirup schaden.
Dr. David Perlm. empfiehlt in schwierigen Fällen den Austausch der ganzen Darmflora, deren Ersatz durch den Darminhalt von gesunden Menschen. Eine Neu-Besiedlung des Darmes!
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umstellung Ihres Ernährungsplanes und hoffen, daß Ihnen die hier vorgelegten Informationen weiterhelfen.

Wichtige Bücher zum Thema und weiterführende Lektüre

 

Vielen Dank an Josef Stocker

 

Gundry, Steven „Böses Gemüse: Wie gesunde Nahrungsmittel uns
krank machen. Lektine – die versteckte Gefahr im Essen“ 392 Seiten; 2018
Gundry „The Plant Paradox: The Hidden Dangers in Healthy Foods That Cause Disease and
Weight Gain“ 2017 Lektinfreie-Ernährung kann Dir helfen! Keto ist
NIEDRIG Protein, High FAT)
Sarah Ballantyne
„Die Paläo-Therapie: Stoppen Sie Autoimmunerkrankungen“ Seite 53 – 63
Sanfilippo, Diane – „Das große Buch der Paläo-Ernährung“
Myers, Amy „Die Autoimmun-Lösung: Ein gesundes Immunsystem beginnt im Darm“
Osborne, Peter „Meide Getreide! Raus aus der Schmerzfalle Gluten…“ 384 Seiten GRÄFE
UND UNZER: 2016; ISBN-13: 978-3833855276 (Meide alle Getreide/Gluten)
Buch: Myers, Amy „Die Autoimmun-Lösung: Ein gesundes Immunsystem beginnt im Darm“

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