Milch – Das tödliche Gift – Der plötzliche Kindstod

Man kann die Sache mit der Milch auf zwei Arten betrachten:

Variante 1:

Fortschrittsgläubige sind dankbar für das weiße Nass, das den Generationen vor uns nur in geringen Mengen zugänglich war. Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate und Kalzium, alles aus einer Hand sozusagen, und Milchprodukte schmecken noch dazu und billig sind sie auch. Moralprobleme gibt´s keine, denn die Milch kommt vom lebenden Tier. Milch, die Idealnahrung schlechthin!

Das Kalb verdoppelt sein Geburtsgewicht in 47 Tagen, der Mensch erst in etwa 180 Tagen. Kuhmilch enthält entsprechend viel Eiweiß und Kalzium, Muttermilch dagegen sehr wenig.

Offenbar steht die Hirnentwicklung beim Menschen im Vordergrund, was auf den hohen Milchzuckeranteil zurückgeführt wird, und weniger das Körperwachstum. Bei den Säugern ist es umgekehrt.

Allen erwachsenen Säugern ist gemeinsam, dass sie nach dem Abstillen ihre artspezifische Muttermilch nicht mehr zu sich nehmen und auch nicht mehr verstoffwechseln können. Da mutet es irgendwie merkwürdig an, dass Menschen sich seit kurzem artfremde Milch als Basisnahrung erkoren haben. Das Drüsensekret von Kühen, noch immer von der Natur nur für Kälber bestimmt, ist von der westlich-modernen Gesellschaft als Allround-Nahrungsmittel vereinnahmt worden. Gesünder sind wir dabei augenscheinlich nicht geworden. So stellt sich mit zunehmender Schärfe die Frage, ob Kälbernahrung menschheitsgeschichtlich überhaupt ein Fortschritt ist oder vielmehr ein folgenschwerer Irrtum?

 

Man kann die Sache aber auch so sehen:

Variante 2:

Irgendwie unheimlich, diese vielen Milchprodukte im Supermarkt und so billig. Ob da nicht irgendwie gepfuscht wird heutzutage? Früher gab´s soviel jedenfalls nicht, hat manche noch in Erinnerung. Und geschmeckt haben Milcherzeugnisse damals auch anders, sprich besser. Die Erinnerung vieler Ostdeutscher ist da noch nicht so verblasst. Und hat man nicht ab und an schon gehört, dass Milch gar nicht so gesund sein soll?

Die Milch jeder Säugetierspezies ist unterschiedlich zusammengesetzt, weil sie verschiedenen physiologischen Anforderungen genügen muss.

 

Diese Arbeit ist allen Menschen dieser Welt gewidmet, die eine Vielfalt von Symptomen und Krankheiten ertragen müssen, ohne dass sie die Wurzel ihres Leidens, ihre Ernährung, erkennen. Mögen sie erkennen, dass sich ein Jungbrunnen für sie, ihre Kinder und für die zukünftigen Generationen auftut, wenn sie nur ein einziges Lebensmittel aus ihrer Ernährung verbannen.

Vorrede

Im Sommer 1994 wurde in einem Gesundheits-newsletter der kontroverseste Arzneimittelzulassungsantrag, den es je in der Geschichte der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) gegeben hat, besprochen. Die Monsanto Agricultural Company hatte das natürliche Rinderwachstumshormon isoliert. Man hatte einen Weg gefunden, dieses Hormon in Mikroorganismen einzubringen, die sich mit genetischem Material von Kühen und e.coli Bakterien verschmelzen ließen. So entstand ein neues Produkt das, wenn man es den Kühen wieder injizierte, ihre Milchproduktion erheblich erhöhte. Dieses neue Hormon wurde „recombinant bovine somatotropin“ (rbST) genannt. Die Überprüfung dieses neuen Hormons und der Milch und Molkereiprodukte öffnete die Büchse der Pandora – Dämonen und Dilemmatas – denen die Milchproduzenten lieber niemals begegnet wären. Aufgrund dieser Überprüfung ergaben sich viele Fragen. Die Antworten auf diese Fragen werden die gesamte amerikanische Milchindustrie erschüttern und gefährden.

Wahrscheinlich ist, dass Milchkonsum ein Grund für Herzerkrankungen und eine Erklärung für diesen Killer Nummer eins Amerikas ist. Während über das Cholesterin in anderen Nahrungsmitteln viel debattiert wird, hat der/die durchschnittliche Amerikaner/in im Alter von 52 Jahren durch Milch und Milchprodukte so viel Cholesterin konsumiert, wie in 1 Million Scheiben Schinken vorhanden ist. Könnte Milch der Grund sein, warum eine von 8 Amerikanerinnen Brustkrebs entwickelt? Wachsen Krebstumore wegen der starken Wachstumshormone, die in der Milch enthalten sind? Sollte mehr Forschung betrieben werden um herauszufinden, dass Allergien im Kindesalter eine Reaktion des Körpers auf Kuhmilcheiweiße ist? Bei über 25 Millionen Amerikanerinnen über 40 Jahren wurden Knochenarthritis und Osteoporose festgestellt. Diese Frauen haben während ihres gesamten Erwachsenenlebens im Durchschnitt mehr als 2 pounds (1 pound= 0,454 kg; also 908 g, etwas weniger als ein Liter) Milch täglich getrunken. Was hat diese Frauen und ihre Ärzte gegenüber der Tatsache blind gemacht, dass der Milchgenuss sie nicht vor Osteoporose geschützt hat? Vielleicht ist ihr Blick deshalb getrübt, weil Millionendollarbudgets strategisch investiert werden um Anzeigen in Magazinen zu platzieren, die von Artikeln, die die Vorzüge des Kalziums aus der Milch preisen, begleitet sind. Würden sie nicht sehr erstaunt sein, wenn wissenschaftliche Untersuchungen in diesen Magazinen diskutiert würden, nach denen das Kalzium in der Milch nicht regelgerecht verstoffwechselt werden kann und dass der Milchgenuss die wahrscheinliche Ursache von Osteoporose ist?

Eine immer größer werdende Zahl Amerikaner wendet sich von der Milch ab und eliminiert Milchprodukte von ihren Speiseplänen. Viele aufmerksame Eltern bemerken, wenn Milch und Milchprodukte weggelassen werden, verschwinden auch die Krankheitssymptome ihrer Kleinen. Meistens sind dies: Koliken, Colitis, Ohrenschmerzen, Erkältungen, Darmkrämpfe. Viele Kinder entwickeln Diabetes. Forschungen weisen aus, dass ein Rindereiweiß aus der Milch die Insulin produzierenden beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse vernichtet.
60 % der amerikanischen Milchkühe sind mit dem Leukosevirus1 infiziert. Ist es klug das Fleisch von kranken Tieren zu essen oder ihre Körperflüssigkeiten zu trinken? Die Pasteurisierung soll die Bakterien und Viren in der Milch abtöten. In 1985 gab es jedoch in Chikago einen schrecklichen Unfall. Eine Molkerei hatte den gesamten Milchausstoß eines ganzen Tages nicht richtig pasteurisiert. Darauf starben 4 Menschen und 150.000 waren mit Salmonellen vergiftet. Diese verdorbene Milch hat vermutlich lebende Leukoseviren, Tuberkuloseviren und eine breite Palette anderer infektiöser Erreger enthalten. Es wurde jedoch keine Dokumentation erstellt um die folgenden Fälle von Encephalitis, Meningitis oder Leukämie festzuhalten.

Früher erlaubte die FDA den Farmern nur geringe Mengen Bakterien tötender Substanzen an ihre Kühe zu verfüttern, so dass auch nur geringe Mengen Antibiotika in der Milch vorhanden waren. Von der Regierung waren niedrige Grenzwerte festgesetzt, die verhinderten, dass die Verbraucher Flüssigkeiten zu sich nahmen, die einen hohen Antibiotikaspiegel aufwiesen. Im Jahre 1990 wurde der Milchstandard von einem Teil Antibiotika zu 100 Millionen anderen Teilen um das 100-fache erhöht auf ein Teil (Antibiotika) zu 1 Million anderen Teilen. Heute ist es Farmern erlaubt ihren Tieren hohe Mengen Antibiotika zu geben. Und nicht zuletzt ist zu bedenken, wenn Kühe auf Feldern weiden, die mit Pestiziden behandelt wurden, dann enthält ihre Milch eine toxische und nahezu tödliche Brühe aus Chemikalien.

Bierbäuche feiern ein Comeback in Amerika. Als Gesellschaft waren wir nie mehr übergewichtig als jetzt. Nach der Veröffentlichung des US-Departement of Agriculture (USDA) in „Food Consumption, Prices and Expenditures, 1996, Statistical Bulletin Number 928“, hat der durchschnittliche Amerikaner im Jahre 1994 24 Gallonen Bier (1 Gallone = 4,55 Liter, l; also 133,24 l ) konsumiert. Das sind etwas weniger als 8 ½ ounces (1 ounce = 28,35 Gramm, g; also 241g, ungefähr ¼ Liter) Bier pro Tag, pro Person. Die gesamte Menge an Milch und Milchprodukten, die in 1994 konsumiert wurde ergibt 26 ounces (= 737g; ungefähr ¾ l) pro Tag, drei mal soviel wie Bier. Ein 12 ounce (= 340 g) Glas Bier enthält 144 Kalorien und kein Fett. Aber ein 12 ounce Glas Milch hat 300 Kalorien und 16 Gramm Fett. Trotzdem scheint es, dass Bier einen schlechten Stand hat. Hervorstehende Bäuche von Leuten mit Übergewicht sollten eher Milchbäuche genannt werden, nicht Bierbäuche.

Wenn man ein Steak isst, das starke Wachstumshormone enthält, dann werden diese Hormone im Magen durch die sehr wirksamen Verdauungssäfte und Enzyme zerstört. Trinkt man Milch, dann sichert die Weisheit der Mutter Natur das Überleben dieser Eiweißhormone. (Denn die Milch ist zur Ernährung von Kleinsäugern gemacht, die allein auf Milch als Nahrung angewiesen sind). Die kräftigen Magensäuren werden durch die flüssige Milch verdünnt und das stark sauere Milieu, verwandelt sich in ein weniger saures Milieu so dass die Wachstumshormone nicht zerstört werden. Die meisten Wissenschaftler haben an diesen Prozess bei ihren Forschungen nicht gedacht. Jedoch Mütter, die mit Kindern und ihren Bauchwehs zu tun haben, wissen diesen Prozess zu nutzen. Sie geben ihrem Kind warme Milch, damit es ohne Schmerzen einschlafen kann, denn dadurch wird die Säure im Magen des Kindes verdünnt und seine Schmerzen verschwinden.

Das Leiden in Amerika hat gerade erst begonnen. Die Aufgabe der FDA ist die eines Treuhänders für die Gesundheitserfordernisse in Amerika. Unglücklicherweise wird diese Behörde von speziellen Interessengruppen, einschließlich der privaten pharmazeutischen Industrie beeinflusst. FDA- Verantwortliche und Wissenschaftler werden oft von der Privatindustrie eingestellt, eine Prämie für geleistete Dienste. Und umgekehrt läuft es auch. Wissenschaftler und Anwälte, die für diese Firmen gearbeitet haben, werden häufig bei der FDA eingestellt. Ein solcher Fall geschah im Jahre 1990, als das Rinderwachstumshormon gentechnisch erzeugt werden konnte. Monsanto, der Hersteller von rbST hatte während des Zulassungsprozesses für die neue Substanz viele Hürden zu überwinden. Irgendwie wurden Wissenschaftler, die bei Monsanto gearbeitet hatten, von der FDA eingestellt. So durften sie ihre eigenen Forschungen überprüfen. Ein Monsanto-Anwalt wurde ebenfalls von der FDA eingestellt, um die Gebrauchsanweisung für die neue Substanz zu schreiben. Gleichzeitig mit diesen Karriereaufstiegen haben Lobbyisten von Monsanto enorme Summen Gelder an Mitglieder des Agrarausschusses des Kongresses, den Dairy Livestock und den Geflügelunterausschuss gezahlt. Diese Gruppe von 12 Kongressmitgliedern hatte zu der Zeit ein Gesetz zu beraten, bei dem es um die Deklarierung von Milch ging, die von Kühen stammte, die mit dem neuen gentechnisch hergestellten Hormon behandelt worden waren. Als die Dollars flossen, verzögerten diese Kongressmitglieder die Beratungen im Komitee, wo das Gesetz gestorben war, als die 1994 ger Kongressperiode auslief. Das Gesetz gedieh noch nicht einmal bis zu einem Kongressvotum.

Den Amerikanern wurde erzählt, dass die Milch von rbST behandelten Kühen identisch mit der Milch sei, die man seit Generationen gekannt hat. Diese Aussage war falsch. Nachdem die Kühe mit diesen Hormonen behandelt worden waren, enthielt ihre Milch höhere Anteile eines anderen Hormons, des Insulin-ähnlichen Wachstumsfaktor-I (IGF-I), dem stärksten Wachstumshormon, das in der Natur vorkommt. Der größte biologische Zwischenfall aller Zeiten hatte sich ereignet. IGF-I war identisch bei Kühen und bei Menschen. Kein anderes in der Wissenschaft bekanntes Hormon des Menschen ist identisch mit dem einer anderen Art. IGF-I ist die einzige einsame Ausnahme. Es enthält 70 Aminosäuren in derselben Gensequenz beim Menschen und beim Rind. Immer wenn wir Milch trinken, nehmen wir das stärkste Wachstumshormon überhaupt auf, ein Hormon, das auch in unseren eigenen Körpern auf natürliche Weise produziert wird. Und, das Überleben dieser Wachstumshormone im menschlichen Körper ist den natürlich ablaufenden Mechanismen (ph-Veränderungen im Magen) geschuldet, die allein typisch für die Milch sind.

Milchhormone haben Wachstumseffekte auf die Menschen, Milcheiweiße Allergieeffekte. Fett und Cholesterin tragen zu einer übergewichtigen Gesellschaft bei. Antibiotika in Milch zerstören das schützende Potential derselben Antibiotika, wenn sie bei Krankheit vom Menschen benötigt werden. Krebs, Herzkrankheiten, Asthma, Allergien und vieles mehr, werden wahrscheinlich alle von der Milch verursacht.

Anmerkung der Übersetzung:

Cohen benutzt die Bezeichnungen rBST, rbST, rBGH, BGH,BST synonym. Das kleine „r“ bedeutet „recombinant“. Damit soll ausgedrückt werden, dass es sich um die gentechnisch hergestellte Variante handelt. Auch wenn nur die Bezeichnungen BGH oder BST benutzt werden, handelt es sich um das gentechnisch hergestellte Produkt.

In der folgenden Zusammenfassung werden übersetzte Teile in Anführungszeichen gesetzt. Es kann vorkommen, dass innerhalb dieser Übersetzungen Passagen von Cohen oder anderen in Anführungszeichen zitiert werden. Leider war dies nicht zu ändern.

1Leukose ist eine Art Blutkrebs des Rindes, die nicht tödlich verläuft. Die Tiere leben damit ohne direkte Beeinträchtigung. Man weiß jedoch, dass in Regionen, die eine Häufung bei Rinderleukose aufweisen, höhere Leukämieraten bei Menschen derselben Region vorgefunden werden, als in leukosefreien Gebieten. Inwieweit ein ursächlicher Zusammenhang besteht ist nicht erforscht

 

KAPITEL 12

Die Wahrheit über Kalzium, Osteoporose und Milchallergien

Cohen erklärt, wenn man in eine Drogerie geht und sieht, was dort an Heilmitteln angeboten wird, dann kann man den Rückschluss daraus ziehen, dass die Beschwerden, die die Menschen bewegt, hauptsächlich von der Milch verursacht werden. In den Drogerien werden nämlich überwiegend verkauft: Mittel gegen Verstopfung oder Durchfall, Reizdarm, Blähungen, Magensäure, Kopfweh, Erkältungskrankheiten; Nasensprays, Kapseln gegen Allergien, Herzstärkung und Mineralien. Es gibt so viele Firmen, die durch diese Krankheiten und Beschwerden, die durch Milchkonsum verursacht werden, profitieren, dass sie Tribute an die Milchindustrie leisten sollten. Milch ist verantwortlich für einen großen Teil des Umsatzes in den Drogerien.

Es wird aus medizinischen Fachzeitschriften zitiert, die den Milchkonsum für viele Krankheiten verantwortlich machen, wie Schleimproduktion in der Lunge, Verlust von Hämoglobin, juvenilem Diabetes, Herzerkrankungen, Arteriosklerose, Arthitis, Nierensteine, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Reizdarm, Allergien.

„3/4 aller Menschen leiden an der am besten bekannten Reaktion auf Milch. Sie sind unfähig den Milchzucker zu verstoffwechseln, der Laktose genannt wird. Diese Menschen scheinen Laktose zurückzuweisen. Man nennt sie laktoseintolerant. Symptome einer solchen Intoleranz sind unter anderem Durchfall, Blähungen, Meteorismus, Darmkrämpfe, Mundgeruch, Migräne“.

Allergien, SIDS (Sudden Infant Death Syndrome) – plötzlicher Kindstod

„Ist der plötzliche Kindstod eine allergische Reaktion? Die medizinische Literatur enthält viele Hinweise, die nahe legen, dass eine Milchallergie der hauptsächliche Verursacher von SIDS ist. Im Jahre 1960 wies der The Lancet darauf hin dass der plötzliche Kindstod von Milchallergie oder einer Hypersensitivität auf Milch verursacht würde. Die Ausgabe des The Lancet vom 5. Nov. 1994 verglich Babys die mit Muttermilch ernährt worden waren, mit Babys, die Kuhmilch oder Produkte auf Kuhmilchbasis bekommen hatten. Die, die Kuhmilchprodukte bekommen hatten, hatten ein 14 mal größeres Risiko an Durchfall bezogenen Komplikationen und ein 4-fach häufigeres Risiko an Lungenentzündung zu sterben, als Muttermilchbabys. Diese Studie hielt Intoleranz und Allergie gegenüber Kuhmilch für einen Faktor beim plötzlichen Kindstod.“

Die schockierenste Studie wurde auch im The Lancet vom 4. Juni 1994, veröffentlicht. Es wurden 48 Kinder, die an SIDS gestorben waren und 30 Kinder, die an anderen Krankheiten gestorben waren, histologisch untersucht. Das Ergebnis war, dass man an den Geweben der Kinder, die an SIDS gestorben waren, ungewöhnliche entzündliche und heftige allergische Reaktionen auf „etwas Fremdes“ nachweisen konnte. Lungengewebe- und zellen zeigten ähnliche Reaktionen wie bei entzündlichem bronchial Asthma. Diese Kleinen reagierten also auf „etwas“. Es war offensichtlich nicht die Sache der Ärzte herauszufinden auf was………….In 1993 starben 4070 Kleinkinder durch SIDS, 1994 war die Zahl um mehr als 5 % auf 4290 gestiegen. In 1994 ist der Milchkonsum um mehr als 4 % gestiegen. Es gibt jedoch offiziell keinen Zusammenhang zwischen Milchgenuss, allergischen Reaktionen auf Milch und dem SIDS………….Die in der Milch am häufigsten vorkommenden Eiweiße sind Kasein, beta-Laktoglobulin und alpha-Laktalbumin. Diese drei Bestandteile sind die Hauptallergene in der Milch.

Wissenschaftler der Universität von Palermo entdeckten, dass Kleinkinder 48 bis 72 Stunden später mit Verstopfung reagierten, nachdem sie Nahrung, die auf Kuhmilcheiweißen aufgebaut war, bekamen. Sie schlossen daraus, dass Verstopfung bei Kindern einen allergologischen Hintergrund haben könnte. Forscher der Universität von Tampere, Finnland, haben darauf hingewiesen, dass die Ernährung eine herausragende Rolle bei der Entwicklung des Inmmunsystems spielt. Sie fanden heraus, dass Babys, die mit Fertigpulver ernährt wurden, schon im Alter von 3 Monaten niedrige Antikörperspiegel auf die in ihrer Nahrung enthaltenen Rindereiweiße aufwiesen. Die FDA glaubt, dass das nicht möglich sei, da nach ihrer Theorie diese Eiweiße bei der Verdauung zerstört werden. Botschaft für die FDA: Milcheiweiße überleben die Verdauung. Ärzte am Odense University Hospital in Dänemark haben festgestellt, dass mit Fertigpulver ernährte Babys noch vor dem Alter von einem Monat Symptome allergischer Abstoßung von Kuhmlicheiweißen entwickelten. Bei ungefähr 50-70 % traten Hautausschläge oder andere Hautsymptome auf, 50-60 % hatten gastrointestinale Symptome und 20 -30 % Atemsymptome. Die empfohlene Therapie war: Keine Kuhmilch.

Diabetes

……….Echter Diabetes kann eine ernsthafte Erkrankung sein, die zum Tode führt. Diabetes ist entweder ein Resultat dessen, dass die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug Insulin produziert (Typ I), oder dass der Mensch die Fähigkeit verloren hat, das Insulin zu nutzen (Typ II). Charakteristisch für beide ist ein Überschuß an Glukose im Blut. Ein Artikel mit der Überschrift: „Weiterer Hinweis dass Milch Diabetes und Blutarmut (Anämie) verursacht“ in Prevention und Nutrition enthüllt folgendes:

Schon seit langer Zeit vermutet man, dass die Kuhmilchproteine eine Hauptursache für juvenilen Diabetes darstellen. Ein neuer Report aus dem New England Journal of Medicine unterstreicht diese These. In einem Vergleich verschiedener Länder liegen der Kuhmilchgenuss und das Vorliegen von juvenilem Diabetes parallel.

Der zitierte Report wurde in der 327. Ausgabe des New England Journal of Medicine im Juli 1992 veröffentlicht. Dieser Artikel präsentierte Beweise dafür, dass Kuhmilch die Ursache für den Diabetes aller 142 untersuchten Kinder war. Jedes Kind hatte Antikörper gegen ein Rindereiweiß, das Rinderserumalbumin heißt, entwickelt. Die Antikörper, die normalerweise dazu produziert werden, um diesen Eindringling zu bekämpfen, wandten sich dann gegen die eigenen Insulin produzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse der Kinder. Diese Form des Diabetes führt oft zu Blindheit, Nieren-und Herzerkrankungen. Das Journal of the American Dietetic Association ist derselben Meinung wie die angeführte Studie und weist darauf hin, dass die Vermeidung von Kuhmilchprodukten während der ersten Monate des Lebens das Risiko einer Erkrankung an insulinabhängiger Diabetes mellitus reduziert. Als Ergebnis dieser Veröffentlichungen hat die amerikanische Pediatrische Akademie empfohlen, Kinder unter einem Jahr absolut nicht mit Kuhmilch zu ernähren……….

Virtanen, von der Universität von Helsinki, Finnland, fand heraus, dass die frühe Gabe von Kuhmilch bei Babys die erst 3 Monate alt waren oder jünger, häufig zu einem völligen Insulinmangel führte. Dieser Krankheitsverlauf entstand dadurch, dass die natürlich vorkommenden Betazellen des Kindes im Rahmen der allergischen Reaktion gegen die Anwesenheit von Milcheiweißen, zerstört wurden. Wissenschaftler in Italien haben ähnliche Reaktionen beobachtet, als sie die Daten von Kindern mit Diabetes analysierten. Ihr Ergebnis war ein absolut ursächlicher Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Diabetes.“

Cohen führt weitere Veröffentlichungen aus den USA und Canada an. Dabei geht es um Studien an erkrankten Menschen, wie Experimente an Ratten. Sie haben dieselben Ergebnisse. Kuhmilchgenuss in frühen Jahren erhöht das Risiko an Diabetes zu erkranken erheblich.

„Dies sind die wissenschaftlichen Untersuchungen, bei denen die Milchindustrie und der Molkerei-Verband möchten, dass Sie sie nicht kennen. Je mehr Wissen Sie haben, umso weniger ignorant werden Sie sein. Ignoranz kann verdammt ungesund sein. Würden Sie in Kenntnis dieser Fakten Ihrem Kind Kuhmilch geben? Jetzt wo Sie wissen, dass Rinderhormone den Körper veranlassen Antikörper zu produzieren, die bei manchen Menschen dazu führen, dass die Insulin produzierenden Zellen zerstört werden, denken Sie dann immer noch, dass es klug ist, die Hormone einer anderen Säugetierart zu trinken?………..“

Osteoporose

„…..Um Kalzium absorbieren zu können, braucht der Körper bestimmte Mengen eines anderen Elements, des Magnesiums. Milch und Milchprodukte enthalten nur kleine Mengen Magnesium. Ohne die Anwesenheit von Magnesium absorbiert der Körper nur 25 % des verfügbaren Milchkalziumgehalts. Das übrige Kalzium verursacht Schäden. Ohne Magnesium benutzt der Körper das überschüssige Kalzium in schädlicher Weise. Der Körper benutzt Kalzium um Ablagerungen an den Arterienwänden zu errichten, die zu arteriosklerotischen Placken werden. Überschüssiges Kalzium wird durch die Nieren in schmerzhafte Steine umgewandelt…. Überschüssiges Kalzium trägt zu Arthritis bei und manifestiert sich oft als schmerzhafte Gicht.“

Die empfohlen Tagesdosen sind 1500 mg für Calzium, 750 mg für Magnesium.

“ Man weiß um die Bedeutung des Kalziums, aber weniger häufig um die des Magnesiums. Magnesium ist jedoch unerlässlich für jegliche enzymatische Aktivität. Zusätzlich zur Steuerung der Kalziumabsorption wird Magnesium für eine richtige neuronale und muskuläre Funktion benötigt und hält die richtige ph-Balance im Körper aufrecht. Zusammen mit Vitamin B6 (Pyridoxin) hilft Magnesium Kalziumphosphatsteine aufzulösen, die häufig vom übermässigen Milchprodukteverzehr herrühren….. Osteoporose ist kein Problem, das auf mangelnde Kalziumzufuhr zurückzuführen ist. Osteoporose wird durch Kalziumverlust verursacht. Die ungeheuer große Eiweißmenge in der Milch führt zu einem 50 %igen Verlust von Kalzium durch den Urin. Mit anderen Worten, wenn wir unsere Eiweißaufnahme verdoppeln, dann werden wir 1 – 1,5 % unserer Skelettmasse (bei Frauen nach der Menopause) verlieren. Das Kalzium, das in grünen blättrigen Gemüsen enthalten ist, wird viel leichter absorbiert als das Milchkalzium. Planzeneiweiß führt nicht zu Kalziumverlust wie bei tierischen Eiweißen. Eine Frau nach der Menopause verliert etwa 1-1,5% Knochenmasse jährlich. Wie sieht das nach 20 Jahren aus?….. Ihre Knochenmasse erhöht sich nicht mehr nach dem 35. Lebensjahr. Dies ist ein biologischer Fakt, über den nicht mehr gestritten wird. Diese Tatsache wird jedoch durch ein geniales Marketing der Milchindustrie ignoriert. Die Frauen gerade dieser Altersgruppe und älter, werden besonders gezielt von der Milchindustrie angesprochen. Denn eine von 4 Frauen wird an Osteroporose leiden….. In 1994 publizierten Forscher der Universität von Texas Ergebnisse eines Experiments, das nahelegt, dass Kalziumeinnahmen auf den Knochenschwund keinen Einfluss haben. 5 Jahre nach der Menopause gibt es eine erhöhte Rate an Knochnschwund, besonders aus den Wirbeln. Während dieser Zeit sind Östrogengaben am effektivsten um der schnellen Knochenerweichung vorzubeugen.

Die Verminderung der Skelettmasse, die mit Osteoporose bei Frauen verbunden ist, wird an erster Stelle durch die altersbedingte Abnahme der hormonalen steroiden Sekretion der Eierstöcke bewirkt….. Durch Hormontherapien wird der Verlust von Knochenmasse verlangsamt. Die Abwesenheit von Östrogen spielt eine herausragende Rolle bei der Entwicklung von Osteoporose….. Viele Faktoren werden mit dem Verlust von Knochenmasse in Verbindung gebracht. Milch ist eine exzellente Quelle von Kalzium. Es gibt kein Nahrungsmittel in unserer Gesellschaft, das mehr Kalzium enthält. Die Eiweiße in der Milch und das Fehlen von Magnesium machen die Milch jedoch zu einer ineffektiven Quelle einer guten Kalziumabsorption…… Eiweiß behindert die Kalziumabsorption. Die von der FDA empfohlene tägliche Eiweißmenge liegt unter 2 ounces ( 1 ounce = 28,35 g, also unter 64,70 g). Viele Ernährungswissenschaftler glauben, dass die Hälfte dieses Betrages ausreichend ist. Je mehr Eiweiß Sie essen, desto mehr Kalzium verlieren Sie. Vegetarier haben deutlich weniger Osteoporose als die übrige Bevölkerung. Länder in denen der Eiweißkonsum aus Fleisch hoch ist, wie die USA, haben höhere Zahlen an Osteoporose als Länder, wo der Fleischkonsum niedrig ist…..

Woher bekommen die Kühe ihr Kalzium? Sicher nicht durch Milchgenuss. Im Sommer fressen Kühe große Mengen grüne Stoffe….. im Winter Heu. Die „grünen Stoffe“ enthalten Chlorophyll. Roter Stoff (unser Blut) ist dem Chlorophyll sehr ähnlich. Der grundsätzliche Unterschied zwischen Chlorophyll und Hämoglobin, dem Hauptbluteiweiß liegt im Kern des Moleküls. Hämoglobin, das Eiweiß, das unser Blut rot färbt, hat ein Eisenatom in seiner Mitte. Chlorophyll, das Eiweiß, das die Pflanzen grün sein lässt, hat in seiner Mitte ein Magnesiumatom…… Magnesium unterstützt die Kalziumabsorption, Eisen behindert sie. Säugetiere, die Mengen grüner Stoffe fressen, die Kalzium enthalten, werden es äußerst effizient zum Aufbau starker Knochen benutzen. Säugetiere, die Kalzium ohne die bedeutsamen Magnesiumatome des Chlorophylls essen, werden dieses Kalzium nicht effektiv nutzen. Milch ist voll Kalzium, aber hat fast kein Magnesium…..

Eine Tasse Milch enthält 291 mg Kalzium. Eine Tasse gekochtes grünes Gemüse enthält fast genau so viel, 290 mg. Wenn man jetzt bedenkt, dass nur ¼ des Milchkalziums wegen des Fehlens von Magnesium und der Übermenge an Eiweiß ausgenutzt wird, dann entspricht die Kalziumverfügbarkeit der Tasse gekochten Grüngemüses 5 mal einer Tasse Milch. Es gibt viel Kalzium in der Milch, aber es wird einfach nicht verwertet.“

Asthma

„……….Asthma ist eine entzündliche Erkrankung. Die Bronchien sind mit Schleim verstopft. Asthmaattacken sind heftige Reaktionen auf verschleimte Atemwege die mit einem Klebstoff des Körpers gefüllt sind. Warum hat sich von 1979 (2.598 Personen) bis 1994 ( 5.487 Personen) die Zahl der Asthmatoten verdoppelt? Die Ärzte wissen es, wie immer, nicht…………….

In diesen Jahren ist die Zusammensetzung der Milch verändert worden. Die Konsummilch wurde weniger fett aber dafür eiweißreicher gemacht. In 1979 war die Milch eiweißärmer und fettiger, in 1994 war das Verhältnis genau umgekehrt( Zahlen auf Seite 271). Da die Milcheiweiße die Verdauung überleben, treten sie in den Blutkreislauf ein und richten Schaden an. Der erheblich höhere Eiweißgehalt der Milch heutzutage ist mit ein Grund für Asthma und Allergien.“

„………Wo in aller Welt würde unsere Gesellschaft sein, wenn die ganze Milch und alle Molkereiprodukte plötzlich verschwinden würden? Vielleicht wäre Amerika ein Land ohne Cholesterinprobleme, die für den Killer # 1, Herzkrankheiten, verantwortlich sind. Wir würden eine Gesellschaft mit weniger Krebs sein. Sehr wahrscheinlich würden wir weniger Fälle von Leukämie, Enzephalitis, Meningitis, Diabetes, Osteoporose, Arthritis und Allergien haben.

Amerika hätte ein riesiges Arbeitslosenproblem. Jeder, der jetzt in der Milchindustrie, auf den Farmen, in den Molkereien und Molkerei-Verbänden arbeitet, wäre arbeitslos. Sie müssten sich woanders Arbeit suchen. Wir würden sicherlich noch andere Industrien zerstören, wie die Pharmaindustrie………Ärzte würden in der Schlange der Arbeitslosen stehen und Krankenhäuser müssten schließen.

Wir wären ein ganzes Stück gesünder. Kommen Sie, denken Sie darüber nach, was wäre wenn wir keine Milchprodukte…………………..Die Milch zu eliminieren bedeutet, den wahren, die meisten Krankheiten verursachenden Faktor auf der ganzen Welt zu eliminieren.“

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