URSACHEN DER GLUTEN UNVERTRÄGLICHKEIT

URSACHEN VON
GLUTEN Beschwerden
(Reizdarm)

 

 

Antinutritiantien gegen Insekten und mehr Gluten
sind unserem Weizen angezüchtet worden.

Beschwerden nach dem Genuss von Brot, Nudeln, Pizza und anderen getreidehaltigen Lebensmitteln. Diese zunehmende Erkrankung – schätzungsweise sind fünf bis sieben Prozent der Bevölkerung betroffen, nennen die Ärzte Glutensensitivität oder -empfindlichkeit. Die Symptome gleichen einem Reizdarm oder einer klassischen Zöliakie, doch beides kann ausgeschlossen werden. Forscher sind nun den Ursachen auf der Spur und haben entdeckt, dass es nicht Gluten, sondern ein ganz anderer Stoff im Getreide ist, der Beschwerden macht. (Das Protein Adenosin-Triphosphat-Amylase, abgekürzt ATI, wurde in die modernen Hochleistungssorten gezielt hinein gezüchtet – und schadet uns.)

Aber was ist Gluten?

Es ist ein Kleber-Eiweiß, das in Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt – im Weizen seit 50 Jahren durch Neuzüchtungen besonders stark vertreten. Sicher ist bislang, dass Gluten bei ca. ein Prozent der Bevölkerung die Darmkrankheit Zöliakie auslöst. Lebensmittel aus Getreide sind für Zöliakie-Patienten daher tabu. Doch weshalb bereitet der Stoff dann auch Menschen Probleme, die nicht an Zöliakie leiden? Beachte die Gluten-Sensitivität unter der 80% aller Menschen leiden – jedes Getreide enthält Gluten, auch Dinkel, Mais … alle Samen enthalten Antinutritiantien

Immer mehr reagieren auf Getreide

Ein Grund ist unter anderem auch das Herbizid Glyphosat
und Roundup im Weizen
als Krankheitsursache

Das Herbizid Glyphosat ist enthalten im Unkrautvernichtungsmittel
Roundup, das vielfach vor der Ernte von Weizen (auch bei Soja, Raps, etc) eingesetzt wird. Roundup (als meistverwendete Marke von Herbiziden aus Glyphosat) ist 1000-mal giftiger als Glyphosat allein für sich. Gerade wegen der Mischung mit weiteren giftigen Chemikalien ist Roundup so gefährlich.
Fakt ist:
Glyphosat wird seit 1974 angewendet. Das bedeutet, dass unsere Lebensmittel seit 41 Jahren systematisch vergiftet wurden. Das passt auch zu dem rasanten Anstieg moderner und gefährlicher Krankheiten.
Das Team um den Gastroenterologen Prof. Wolfgang Holtm. am Krankenhaus Porz am Rhein ist fast täglich damit konfrontiert: Es kommen immer mehr Menschen, weil sie auf Getreide mit heftigen Beschwerden reagieren. Glutenunverträglichkeit lautet häufig bei Patienten die Diagnose, die nach Brot und Pizza Beschwerden haben. Diese Patienten zeigen aber eine glatte Darmschleimhaut und intakte Darmzotten – das wäre bei einer Zöliakie nicht der Fall.
Daher hat Prof. Holtm. die Vermutung, dass nicht das Gluten die Ursache (von Getreide-Unverträglichkeit) ist. Er glaubt, dass „andere Inhaltsstoffe des Weizens“ die Übeltäter sind.
Dieser Verdacht beschlich Zöliakie-Experten an der Uniklinik Mainz. Die Forscher haben alte Sorten wie Kamut, exotische wie Quinoa und neue Hochleistungs-Weizensorten untersucht. Zunächst hatten sie nur das Gluten im Fokus. Über ein Jahr untersuchten die Forscher das komplexe Eiweiß (Lektine) und seine Auswirkungen auf den Menschen.
Prof. Dr. Dr. Detlef Schup. machte eine Entdeckung: „Dann kam die große Überraschung. Dass das Gluten selber nicht für diese Aktivität verantwortlich ist, sondern ein Beistoff und dieser Beistoff, war eine ganz neue Substanzklasse, ein ganz neues Protein. Und erstaunlicherweise hat dieses Protein gar nichts zu tun mit dem, was das Gluten macht, sondern hat ganz spezielle Funktionen. Und wir waren erstaunt, dass es sich dabei um Proteine handelt, die die Abwehrkräfte dieser Getreidesorten des Weizens erhöhen.“
Adenosin-Triphosphat-Amylase: ein gezielt eingezüchteter Schädlings-Abwehrstoff wird von vielen Menschen nicht vertragen.
Das Protein Adenosin-Triphosphat-Amylase, abgekürzt ATI, wurde in die modernen Hochleistungssorten gezielt hinein gezüchtet, um das Getreide resistenter gegen Schädlinge zu machen. Für Prof. Schuppan ist das des Rätsels Lösung: „Diese Stoffe erklären letztendlich auch, warum es heutzutage mehr dieser so genannten  „Glutenunverträglichkeiten“ gibt, weil es in den neuen Sorten durch Kreuzung und durch Züchtung, mehr dieser Substanzen gibt.“
Es liegt also am Insektenabwehrstoff ATI.
Der ist zwar nicht giftig, aber er sorgt für Eigenschaften, an denen es alten Getreidesorten mangelt: Resistenzen gegen Schädlinge und ein hoher Ertrag. Und genau darauf sind Hochleistungssorten für das globale Getreidegeschäft getrimmt.
„Wir wissen, dass wir mit den neuen Sorten einen hohen Ertrag haben, aber eben auch Nachteile erkaufen und es ist durchaus denkbar, dass wir doch wieder zu den alten Sorten zurückkommen, die geringere Erträge haben, dafür aber einen höheren Nährwert und weniger von den Substanzen wie den ATIs.“

Lektine: Weizenkeimlectin (WGA) – Unverträglichkeit

WGA ist ein hitzestabiles Lectin im Weizen, ein Protein, das möglicherweise entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Zöliakie) und Allergien auslösen kann. Derzeit gibt es keine Möglichkeit, eine Unverträglichkeit von WGA mittels Labortest festzustellen.
Aufgrund der Hitzestabilität bleibt das Lektin WGA in Weizenbrot erhalten, sodass hier typischerweise weizenmehlhaltiges Brot (Weißbrot, Semmeln, Mischbrot und Vollkornbrot) nicht vertragen wird. Im Fleisch von Getreidegemästeten Tieren bleibt das Lektin erhalten!

Phytinsäureunverträglichkeit

Phytinsäure dient den Pflanzen (z.B. Hülsenfrüchten, Getreide, Ölsamen etc.) als Energie- und Phosphatspeicher. Im Getreide kommt Phytinsäure vor allem in den äußeren Schichten des Getreidekorns – also im Vollkorn – vor. Der Phytinsäuregehalt im Mehl hängt daher vom Ausmahlungsgrad ab. Phytinsäure bzw. deren Salze (Phytate) können im Darm mit Metallionen (z.B. Eisen, Zink, Magnesium, Calcium) komplexartige Bindungen eingehen,  wodurch die Aufnahme dieser Mineralstoffe bzw. Spurenelemente gestört wird. Außerdem ist durch Phytinsäure eine Beeinträchtigung von Verdauungsenzymen möglich. Durch Einweichen, Kochen und Keimen des Getreidekorns und durch eine Teigführung mit Natursauerteig wird der Phytinsäuregehalt im Getreide deutlich reduziert. Brot, das auftraditionelle Art mit Natursauerteig und entsprechendlanger Teigführung (über mehrere Stunden) hergestellt wurde (z.B. Roggenbrot), könnte auch aus diesem Grund besser verträglich sein. Wenn Weißbrot vertragen wird, Vollkornbrot und Vollkornprodukte aber zu Beschwerden führen, könnte es sich um eine Phytinsäureunverträglichkeit handeln.

Andere diagnostische Möglichkeiten als der Selbsttest sind derzeit leider nicht möglich!

 

 

Anmerkung der Redaktion:

Unsere Artikel darf man gerne weiter verteilen!

 Geistiges Eigentum einmal ausgesprochen oder niedergeschrieben von Menschen übernommen und weitergegeben, stürzt uns nicht in die Armut, es ist kein Diebstahl, sondern bereichert uns alle um ein Vielfaches im Herzen, Geiste und in der Seele !!!

Vielen Dank an die Quelle: Josef Stocker

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