Wahlbetrug! – Warum ich nie wieder wählen gehe

Es fällt mittlerweile fast Jedem auf, der Betrug mit den Wahlen, die gar keine sind!

Hier Friedrich und Weik zu dem Skandal der illegalen Wahl von v.d. Leyen:

Das ist das Ende der Demokratie! Mit der Wahl von Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin haben unsere politischen Eliten (Macron & Merkel) gezeigt, was sie von den Bürgern halten. Auch das EU-Parlament hat grandios versagt und somit den Verdruss gegen die EU und die Berufspolitiker weiter befeuert. Nun ist es klar: Die EU wird scheitern! An sich selbst!

lesen Sie auch:

Spätrömische Dekadenz:

Weik und Friedrich: Alle reden vom Klima, während die deutsche Wirtschaft auf eine Rezession zusteuert.

Die Autoren und Ökonomen Marc Friedrich und Matthias Weik beklagen eine Fokussierung auf den Klimaschutz, dabei gerate außer Acht, daß man  auf eine schwere Wirtschaftskrise zusteuert!

 

ddbNews R.

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Nur noch Irre hier und die nützlichen Idioten für die Umsetzung von Schwachsinn!

Bewiesenermaßen, wie auch nachfolgende Videos zeigen werden.

Renommierter Psychiater bestätigt: Deutsche Spitzenpolitiker psychisch gestört

zuerst einmal die Aussage des renommierten Psychiaters, als Erinnerung:

Eva Herman im Gespräch mit Dr. Hans-Joachim Maaz und Andreas Popp

Was hält die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel davon ab, die Wahrheit klar zu formulieren? Warum wiederholt sie gebetsmühlenartig Sätze wie „Wir schaffen das“, warum verhehlt sie eisern, dass Deutschland sich spätestens seit Beginn der Masseneinwanderung 2015 in einer schwerwiegenden Krise befindet? Der renommierte Psychiater und Psychoanalytiker Dr. Hans-Joachim Maaz nimmt in diesem Interview Stellung dazu. Maaz stellt fest, dass die meisten Spitzenpolitiker unter zum Teil schweren, narzisstischen Störungen leiden, die das Persönlichkeitsprofil erheblich beeinflussen. So werden bedrohliche Lebenssituationen permanent verharmlost, während in Wirklichkeit dringend entschlossenes Handeln zur Umkehr vonnöten wäre. Der Psychoanalytiker erklärt auch, warum die Wähler immer wieder auf dieselben Mechanismen hereinfallen und genau jene Politiker wiederwählen, die ihnen den Weg in den Niedergang ebnen. Ein hochspannendes und aufrüttelndes Gespräch!

 

Wie irre ist denn nun Spahns Impfpflicht ?

Premiere vor 16 Stunden.

HINTERGRUND: Dieses Video entstand bei einem gemeinsamen Projekt, an dem betroffene Eltern von impfgeschädigten Kindern ihr Schicksal mit der Gesellschaft teilen wollen, um anderen Eltern und jungen Menschen das Gleiche Schicksal zu ersparen. Musik: „Bitte impft Sie Nicht“ (Verwendung unter Erlaubnis der Künstler)
UND wie Irre ist denn das?
VIDEO:
Und nun ein paar Gedanken zu Klimawandel, von der Leyen, AKK u.s.w. Video:
klick auf Bild:
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Irre: Der Verfassungsschutz ist verfassungswidrig
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5G Digitalpakt = Das wichtigstes Video weltweit!!! teilen teilen teilen!

Dringende Warnung vor 5G – Die schockierende Wahrheit! Strahlungsfrequenzen, die die Entwicklung des Lebens stören werden, sind Bestandteile dieser 5. Generation ( 5G)

5G – ein neuer Mobilfunkstandard steht vor der Tür und wird das Internet, so wie wir es kennen, für immer verändern. Autos und Kühlschränke sollen im neuen Internet der Dinge miteinander kommunizieren können und völlig neue Anwendungen möglich machen. Doch es gibt eine gefährliche Schattenseite, über die weder die Mobilfunkbetreiber noch deren Anwender gern reden.

Das 5G Netz ist in aller Munde. Die 5G Technologie birgt gesundheitliche Risiken; davon gehen einige Wissenschaftler aus. Droht durch 5G Gefahr oder sogar 5G Strahlung? Diese Entwicklung vermittelt ein Gefühl in einem Alptraum zu sein ! Man muß diese Entwicklung stoppen!

 

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Simon Wiesenthal ein Betrüger?

Guy Walters /dailymail schreibt:

Warum ich glaube, dass der König der Nazi-Jäger, Simon Wiesenthal, ein Betrug war.
Für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt gilt Simon Wiesenthal als Held.

https://i.dailymail.co.uk/i/pix/2010/09/10/article-1310725-0332CB950000044D-27_468x286.jpg

Verehrt: Aber hat sich der Nazi-Jäger seinen Ruf durch Fantasie aufgebaut?

Der Nazi-Jäger und Holocaust-Überlebende, dem oft zugeschrieben wird, dass er etwa 1.100 Kriegsverbrecher vor Gericht gestellt hat, gilt fast als Heiliger, ein Mann, der mehr als jede Regierung getan hat, um die Täter für einige der schlimmsten Verbrechen, die die Welt erlebt hat, zu sperren.

Wiesenthal wurde für den Friedensnobelpreis nominiert, erhielt einen Rittertitel und mehr als 50 weitere Auszeichnungen und wird besonders für seine Rolle bei der Suche nach dem berüchtigten Architekten des Holocaust, Adolf Eichmann, in Erinnerung behalten.
Nachdem er im September 2005 im Alter von 96 Jahren gestorben war, strömten die Grabreden aus der ganzen Welt herein.

Wiesenthal wurde als „ständiger Vertreter der Opfer“ gelobt, ein Mann, der nicht nur Gerechtigkeit gesucht, sondern auch stolz darauf war, seine sechs Millionen „Kunden“, wie er sie nannte, nie zu vergessen.

Diejenigen, die seine Memoiren lasen, konnten nur staunen über seinen Kriegsheldentum und seine unglaublichen Fluchten vor dem Tod durch die Nazis.

Es schien, als ob Wiesenthals Mission fast göttlich gegeben wäre, die Götter, die sein Leben für einen höheren Zweck verschonen.

Nicht minder sensationell waren die Berichte über seine Jagd auf Flüchtlinge, als Wiesenthal erzählte, wie er einen Kampf der Köpfe gegen die finsteren Nazi-Netzwerke der Nachkriegszeit und ihre Sympathisanten führte.

Es war die ultimative Wohlfühlgeschichte der Rache, und die Welt hat sie aufgeschleckt.
Fernsehsendungen und Filme wurden gemacht, und bald wurde Wiesenthal zu einem Begriff, ein Symbol für den Triumph der Hoffnung über das Böse.

Wer von seiner Lebensgeschichte begeistert ist, kann dies nun dank einer neuen Biographie des israelischen Historikers Tom Segev wieder tun.

Die Figur, die im Buch auftaucht, ist viel komplexer, als man erwarten könnte.

Dr. Segev zeigt, dass so viel von Wiesenthals Lebensbericht das Ergebnis von Übertreibung und Selbstmythologisierung war.

In der Sendung Today von Radio 4 in dieser Woche sagte der Autor, Wiesenthal sei „ein Geschichtenerzähler, ein Mann, der zwischen Realität und Fantasie lebte“.

Er entschuldigte Wiesenthals Neigung, Geschichten über seine Vergangenheit zu fabrizieren, und sagte, es sei seine Art, den Umgang mit den wahren Gräueltaten, die er in den Konzentrationslagern erlebt habe, zu erleichtern.
Es tut mir leid, aber dieser mitfühlende Ansatz ist einfach nicht bei mir. Denn die Wahrheit ist, dass der große Nazi-Jäger weit, viel schlimmer ist, als Dr. Segev es vorgibt.

Simon Wiesenthal war meiner Meinung nach ein Lügner und Betrüger. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass er einer der größten Betrüger des 20. Jahrhunderts war.

Ich habe vier Jahre lang an einer Geschichte der Nazi-Jagd gearbeitet, die letztes Jahr veröffentlicht wurde, und das Material, das ich auf Wiesenthal gesammelt habe, war genug, um mich laut schreien zu lassen.

Als ich mit meinem Buch begann, glaubte auch ich, dass der große Mann genau das war – großartig.

Aber als ich mir all seine Memoiren, Biographien und sein Originalarchivmaterial ansah, wurde mir klar, dass das Bild, das ich von Simon Wiesenthal aufgebaut hatte, wie so viele andere hoffnungslos falsch war.

Es gab zu viele Verzerrungen und Inkonsistenzen, zu viele glatte Lügen – von denen keine durch sympathisches Psychogeschwätz von Dr. Segev erklärt werden konnte.

Tatsache ist, dass Wiesenthal über fast alles in seinem Leben gelogen hat.

Beginnen wir zum Beispiel am Anfang und schauen wir uns seine Bildungsbilanz an.

Wenn Sie die Website des Simon Wiesenthal Centers besuchen, werden Sie erfahren, dass er „die Zulassung zum Polytechnischen Institut in Lemberg beantragt“, aber wegen der Quotenbeschränkung für jüdische Studenten abgelehnt wurde“.

Die Website behauptet dann, dass er an die Technische Universität Prag ging, „von der er 1932 seinen Abschluss in Architekturingenieurwesen erhielt“.

Andere Biographien – zu Lebzeiten Wiesenthals veröffentlicht – besagen, dass er entweder 1934 oder 1935 tatsächlich nach Lemberg ging und 1939 das Diplom als Bauingenieur erhielt.

Alle diese Berichte sind Müll.

Das Lemberger Staatsarchiv hat keine Aufzeichnungen über Simon Wiesenthals Studium an der Technischen Universität Lemberg.

Das Archiv hat Aufzeichnungen für andere Schüler aus dieser Zeit, aber nicht für Wiesenthal – und es gab damals keine Quotenbeschränkungen für jüdische Schüler.

Er hat auch keinen Abschluss in Prag gemacht. Obwohl er sich am 21. Februar 1929 immatrikulierte, schloss Wiesenthal sein Studium nie ab. Am 15. Februar 1932 legte er sein erstes Staatsexamen ab, und im selben Jahr verließ er es.

Trotz fehlender akademischer Qualifikationen würde er sein angebliches Ingenieurdiplom auf seinem Briefpapier für den Rest seines Lebens betrügerisch nutzen.

Während des Krieges behauptete Wiesenthal, Jahre in und aus einer Reihe von Konzentrationslagern verbracht zu haben.

Obwohl er sicherlich Zeit in Lagern wie Mauthausen verbrachte, sagte er auch, dass er in Auschwitz gewesen sei – eine Behauptung, für den es keine Aufzeichnungen gibt.

Dann gibt es noch seine angebliche Karriere als tapferer Partisan. In zwei seiner Memoiren behauptet er, sich einer Gruppe von Partisanen angeschlossen zu haben, nachdem er vor einer Kamera geflohen ist.

Die Geschichte neu schreiben: Wiesenthal wird bei einem Prozess gegen mutmaßliche NS-Kriegsverbrecher in Wien, Österreich, 1958 gezeigt.

Rewriting history: Wiesenthal is shown attending a trial of suspected Nazi war criminals in Vienna, Austria in 1958

Quelle

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Das passt dazu:

 

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Der unglaubliche Klimaänderungsschwindel, hier der Beweis !!!

Tricksen, Täuschen, Fabulieren – Der Klimaschwindel / Neu!

Am 13.07.2019 veröffentlicht

Der Klimawandel sei existent und bedrohe nicht nur die Zivilisation, sondern den gesamten Planeten. Wenn wir jetzt nicht handeln, würde unsere Welt untergehen, heisst es. In diesem Video wird aufgedeckt, welche Wissenschaftler hinter der Klimahysterie stecken und was sie mit Greta Thunberg zu tun haben.
Es wird gezeigt, wie und wo in Deutschland das Klima gemessen wird und ob man den Werten trauen kann? Letztendlich wird nachgewiesen, wie bei Klima- und Treibhaus-Experimenten getrickst, getäuscht und fabuliert wird. Am Ende ergibt sich ein klares Bild und die Frage, werden wir alle getäuscht?

 

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Mehr CO² ist gut für die Erde

Seht es selbst…es grünt so…. grün auf unserer Erde

 

Hauptsache man kann die Deutschen wieder mit einer Steuer belasten, egal was , die Deutschen zahlen!

Das erinnert an den Zauberlehrling:

„Und bist du nicht willig, dann brauch ich Gewalt!“

 

Genau wie bei der Zwangsimpfung die Spahn einführt:

Wer sich nicht freiwillig körperverletzen lässt mit Folgen, denen nicht die Unbedenklichkeit bescheinigt werden kann und einem Nutzen der ebenfalls nicht bewiesen werden kann, der hat mit Sanktionen und Bestrafungen zu rechnen.

Spahn droht Impf-Verweigerern mit bis zu 2500 Euro Strafe

Wenn Blödheit leuchten würde, hätten wir kein Energieproblem mehr!

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Video vom 13.07.2019 von Norman Investigativ

Tricksen, Täuschen, Fabulieren – Der Klimaschwindel / Neu!

Der Klimawandel sei existent und bedrohe nicht nur die Zivilisation, sondern den gesamten Planeten. Wenn wir jetzt nicht handeln, würde unsere Welt untergehen, heisst es. In diesem Video wird aufgedeckt, welche Wissenschaftler hinter der Klimahysterie stecken und was sie mit Greta Thunberg zu tun haben.
Es wird gezeigt, wie und wo in Deutschland das Klima gemessen wird und ob man den Werten trauen kann? Letztendlich wird nachgewiesen, wie bei Klima- und Treibhaus-Experimenten getrickst, getäuscht und fabuliert wird. Am Ende ergibt sich ein klares Bild und die Frage, werden wir alle getäuscht?

 

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Zusammenfassung der Klimahype Industrie

Die Frage wem etwas nutzt und warum so viele Menschen nicht durchblicken können wie sie wieder einmal über den Tisch gezogen werden, warum soviel Medienrummel die Köpfe verwirrt, klärt folgende Zusammenstellung.

Fridays for Future und Greta Thunberg haben große Bekanntheit und Beliebtheit erreicht. Ihre Forderungen wurden bereits von der Presse und Politikern wiederholt und aufgenommen. Tatsächlich stehen im Hintergrund jedoch mehrere Personen mit ihrer eigenen Agenda.

Dazu kommt, daß die Aufmerksamkeit die Fridays for Future und Greta Thunberg bekommen, den Folgen und naturwissenschaftlichen Hintergründen fehlen. Einerseits treffen vor allen die unteren und mittleren Einkommensschichten die Kosten von Fahrverboten und einer möglichen CO2-Steuer. Andererseits werden in der Debatte Statistiken und naturwissenschaftliche Zusammenhänge, die das Gegenteil beweisen, ausgeblendet. Da die Debatte Fridays for Future und Greta Thunberg sowie der Emissionen von Fahrzeugen zunehmend zusammenlaufen, ist eine Überprüfung der Hintergründe und der Dynamik notwendig.

  1. Der Stillstand
  2. Was fehlt
  3. Epidemiologie
  4. Fahrverbote
  5. Fridays for Future
  6. CO2-Steuer
  7. Fazit

Der Stillstand

Greta Thunberg und ihr deutsches Äquivalent Luisa Neubauer, haben zwar große Bekanntheit und Beliebtheit erlangt. Die öffentliche Debatte ist dabei aber in eine Wiederholungsschleife geraten, in der Angst und Panik gepredigt werden. Fragen zur Umwelt- und Energiepolitik behandeln immer weniger wie und immer mehr und mehr ,wann Maßnahmen ergriffen werden. Die leise Opposition hierzu formiert sich als völlige Ablehnung und Wettbewerb um die besten Ideen kommt nicht zustande.

Viel mehr werden die von einer Seite gewollten Maßnahmen verklärt und umgedeutet. Beide Seiten sind offensichtlich und primär an der Deutungshoheit interessiert. Dabei wirken sie regelmäßig wie Kinder, die ihre Finger in ihre Ohren gesteckt haben und nicht mehr zuhören wollen. Dies wird jedoch weder dem Thema noch den Behörden der beteiligten Politiker gerecht.

Besonders schwer wiegen die Mängel der Debatte für die unteren und mittleren Einkommensschichten. Ein Konzept für sozial verträgliche Maßnahmen, welches dieses Prädikat verdient, ist nicht vorhanden. Dies wirft ein grelles Licht auf den politischen Willen und die Fähigkeiten des politischen Spektrums.

Was fehlt

Wegen der Debatte um die Emissionen von Verbrennungsmotoren wurden bereits Entscheidungen getroffen, wie zum Beispiel Fahrverbote. Die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen (CxHy) produziert unweigerlich Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser (H2O). Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser (H2O) sind natürliche Verbrennungsprodukte. Je nach Kraftstoff, Prozess und Behandlung der Abgase entstehen schädliche Verbrennungsprodukte wie zum Beispiel Stickoxide (NOx), Kohlenmonoxid (CO), unverbrannte Kohlenwasserstoffe (CxHy) und feine Partikel.

In Deutschland sind die Feinstaub-Emissionen seit 1995 um 50% (PM2,5) beziehungsweise um 40% (PM10) gefallen.[pm25] [pm25,alt] [pm10] [pm10,alt] Die Stickoxid-Emissionen in Deutschland sind seit 1990 um 60% gefallen. [NOx][NOx,alt] Da zunehmend nicht schwefelhaltige Brennstoffe verwendet werden sind die Schwefeldioxid-Emissionen in Deutschland seit 1990 um 95% gefallen. [SOx] [SOx,alt] Siehe:
[MINT] Die Emissions-Hysterie Industrie – Die Grundlagen 

Bei Kohlenstoffdioxid (CO2) ist die Gemengelage noch komplizierter. Der aktuelle Anteil an Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Erdatmosphäre beträgt etwa 400 ppm (0,04% Raumanteil). Der historische Anteil an Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Erdatmosphäre ist umstritten, gängig ist jedoch die Annahme, daß er (ca. 1880) etwa 280 ppm (0,028% Raumanteil) betrug. Neben menschengemachter, gibt es auch natürliche Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO2), wie zum Beispiel Meere, da die Löslichkeit von Gasen in Flüssigkeiten umgekehrt proportional zur Temperatur ist. Der menschengemachte Anteil ist noch heftiger umstritten.

Völlig vernachlässigt werden die äußeren Faktoren auf das Klima der Erde. Erwärmt wird die Erde durch die Sonne, ein Fusionsreaktor der tausende Male schwerer und größer ist als die Erde dessen Aktivität nicht konstant ist sondern durch die Gleißberg-Zyklen beschrieben wird. Da die Sonne ein Fusionsreaktor ist, ist jeder Versuchsaufbau bei dem die Sonne durch eine Kerze, Lampe oder ähnliches simuliert wird, untauglich da die Emissionsspektren unterschiedlich sind. Dazu kommt, daß der Abstand der Erde zur Sonne nicht konstant ist sondern durch die Milankovic-Zyklen beschrieben wird.

An diesen Unsicherheiten und Störgrößen ändert auch ein vermeintlicher wissenschaftlichen Konsens von 97% nicht. Denn die Wissenschaft ist keine Demokratie, sondern die Suche nach der Wahrheit und nicht der Meinung der Mehrheit. Diese Unsicherheiten und Störgrößen werden in der Debatte entweder wahrgenommen oder entkräftet aber in jedem Fall adressiert werden.

Epidemiologie

Völlig losgelöst von Fakten wirken auch die Nachrichten. Die Nachrichten lesen sich wie Prophezeiungen des Weltuntergangs. Dies zeigt beispielhaft das mediale Versagen bei der Aufbereitung von naturwissenschaftlichen Themen.

  • „Luftverschmutzung tötet jährlich Millionen Menschen“ [1]
  • „Zu viel Dreck in Luft und Wasser – 9 Millionen Tote durch Umweltverschmutzung“ [2]
  • „Feinstaub verursacht neun Millionen vorzeitige Todesfälle weltweit“ [3]

Die Epidemiologie ist die Wissenschaft der Verbreitung, Ursachen und Folgen von gesundheitsbezogenen Zuständen in Bevölkerungen. Eine Methode ist der Vergleich von Gesundheitsschäden.

Schädliche Verbrennungsprodukte wie zum Beispiel Stickoxide (NOx), Kohlenmonoxid (CO), unverbrannte Kohlenwasserstoffe (CxHy) und feine Partikel wie zum Beispiel Ruß (C) sind gesundheitsschädlich. Einzig deswegen sterben Menschen jedoch nicht. Die Epidemiologie vergleicht also die Gesundheitsschäden mit einer äquivalenten Anzahl von Toten.

Die Ergebnisse können jedoch von verschiedenen Störfaktoren beeinflusst oder sogar überlagert werden. Bei der Bewertung von schädlichen Verbrennungsprodukten können andere Einflüsse wie zum Beispiel ein signifikant anderer Anteil von Rauchern oder Wetterbedingungen können die Häufigkeit von Krankheits- oder Todesfällen viel deutlicher beeinflussen als Unterschiede in der Luftqualität.

Fahrverbote

Obwohl die Emissionen von Feinstaub, Stickoxid (SO2) und Schwefeldioxid (NO2) sinken wurden und werden Fahrverbote für Fahrzeuge mit einem bestimmten Emissionsstandard verhängt. Es stellt sich also unweigerlich die Frage wer ein Interesse daran hat bereits verkauft Fahrzeuge am Fahren zu hindern. Firmenwagen und Fahrzeuge von Personen, die darauf persönlich oder beruflich angewiesen sind, müssen aber neu gekauft werden um den geforderten Emissionsstandards gerecht zu werden. Fahrverbote für Fahrzeuge mit einem bestimmten Emissionsstandard sind also de facto ein Kaufanreiz für neue Fahrzeuge.

Nebenbei werden die Fahrzeuge nach Ost- und Südost-Europa verkauft. In Rumänien beispielsweise stieg die Anzahl der registrierten Diesel-Gebrauchtwagen von 2017 bis 2018 um mehr als 31.000. Und laut einer Marktuntersuchung des Gebrauchtwagenhändlers AAA Auto kommen 63% der in Tschechien importierten Gebrauchtwagen aus Deutschland und 60% der importierten Gebrauchtwagen haben einen Dieselmotor. Es sind eben diese Fahrzeuge die neu gekauft werden müssen. [4] [5]

Eine besondere Rolle kommt hierbei der deutschen Umwelthilfe (DUH). Die deutsche Umwelthilfe (DUH) klagt mit Bezug auf die Grenzwerte für Fahrverbote und hat diese schon in mehreren deutschen Städten erreicht. Zum einen ist sie seit ihrer Gründung als gemeinnützig anerkannt, weshalb sie steuerlich begünstigt ist. [6] [7] Zusätzlich ist sie finanziell gefördert und erhielt von 2014 bis 2019 insgesamt 9.717.098 Euro Steuergeld. [8,p.33] Diese Kollaboration der deutschen Bundesregierung mit der deutschen Umwelthilfe (DUH) erinnert an die Einführung der Riester-Rente. Damals wurde den Menschen ohne Not ein Produkt zu Gunsten der Versicherungswirtschaft verkauft. [9]

Dazu kommt die dass die Pläne zu Kontrolle der Fahrverbote eine umfangreiche Ausweitung der Überwachungsmethoden sind. Noch gibt es keine flächendeckende Kontrolle der Fahrverbote. Doch nach den Plänen der deutschen Bundesregierung sollen mindestens das Nummernschild und das Bild des Fahrers erfasst und gespeichert werden. Die Daten sollen hierfür automatisch erhoben werden. Und dies würde auf Kameras zur Überwachung hinauslaufen. [10] [11] [12] [13]

Laut einer Umfrage wäre es jedoch nur für 27,7% denkbar für den Umweltschutz auf ihr Fahrzeug zu verzichten. Für 63,9% wäre es aber eher nicht oder auf keinen Fall denkbar für den Umweltschutz auf ihr Fahrzeug zu verzichten. [14] [15]

Fridays for Future

Fridays for Future ist eine vom Club of Rome und der Plant-for-the-Planet Foundation geplante Aktion. Außerdem gehören sowohl dass offizielle Spendenkonto von Fridays for Future sowie einzelne Personen zum Club of Rome und der Plant-for-the-Planet Foundation. Und die Forderungen von Fridays for Future sind weitgehend deckungsgleich mit denen vom Club of Rome. Siehe:
Fridays for Future 

Im Februar 2019 veröffentlichten Vertreter von Fridays for Future konkrete Forderungen an die deutsche Politik. Nach eigenen Angaben wurden die Forderungen in bundesweiten Arbeitsgruppen und in Abstimmung mit Wissenschaftlern ausgearbeitet. Das erklärte Ziel soll es sein die Erderwärmung auf 1,5 ° Celsius zu begrenzen. [16] [17] [17,pdf] [18] [19]

  1. Deutschland soll bis 2035 ein Nettonull in der Treibhausbilanz erreichen. (genauso CO2 in die Atmosphäre freisetzen wie aufgenommen wird)
  2. Deutschland soll bis 2030 aus der Kohleenergie aussteigen.
  3. Deutschland soll bis 2035 zu 100% durch nachhaltige Energien versorgt werden.
  4. Deutschland soll bis zum Ende von 2019 Subventionen für fossile Energieträger beenden.
  5. Deutschland soll bis zum Ende von 2019 ein Viertel aller Kohlekraftwerke abgeschaltet werden.
  6. Außerdem soll Deutschland bis zum Ende von 2019 eine CO2-Steuer eingeführt werden.

Nach den Plänen der deutschen Bundesregierung soll bis spätestens 2038 von insgesamt 45 Gigawatt kein Strom mehr mit Kohle produziert werden. In der Zwischenzeit sollen bis 2022 von Kohlekraftwerke mit einer Kapazität von 12,5 Gigawatt vom Netz gehen. Und bis 2030 sollen nur noch Kohlekraftwerke mit insgesamt 17 Gigawatt exklusive der Sicherheitsreserven in Betrieb sein. [20] [21]

CO2-Steuer

Einen besonderen Stellenwert kommt hierbei einer möglichen CO2-Steuer zu. Die Forderung einer CO2-Steuer und Ähnlichen gewann mit Fridays for Future immer mehr an Dynamik. Es fand ein regelrechter Wettbewerb um die schärfsten Sanktionen und Gesetze statt. Und bis vor der EU-Wahl im Mai 2019, boten sich Bündnis 90/Die Grünen an das Allheilmittel zu sein. Der Zeitpunkt des Untergangs der Welt ist jedoch immer gleich dem Datum der nächsten Wahl.

  • März 2019: Die deutsche Bundesregierung lässt CO2-Bepreisung etwa bei Kraftstoffen prüfen. [22]
  • April 2019: Der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten im EU-Parlament Frans Timmermans fordert eine europaweite CO2-Steuer. [23] [24] [25] [26]
  • Mai 2019: Die Direktoren des IWF (internationaler Währungsfonds) Christine Lagarde halten eine weltweite CO2-Steuer für notwendig. [27]
  • Mai 2019: Die Parteichefin von Bündnis 90/Die Grünen Annalena Baerbock will CO2-Emissionen per Grundgesetz reduzieren. Hierfür soll jedes neue Gesetz auf seine CO2-Emissionen hin überprüft werden. [28]
  • Juni 2019: Der Parteichef der CSU Markus Söder fordert eine europaweite Maut um die CO2-Emissionen zu reduzieren und bis 2030 zehn Millionen zugelassene Elektroautos in Deutschland. [29] [30]
  • Juni 2019: Die Union der Mitte innerhalb der CDU fordert wegen der Verluste an Bündnis 90/Die Grünen in der EU-Wahl eine allgemeine CO2-Steuer. [31] [32]
  • Juni 2019: Das Umweltbundesamt fordert eine CO2-Steuer für Heizöl und Kraftstoffe. [33]

Nach der medialen Berichterstattung und den Forderungen aus der Politik müssten die Themen Umwelt und Klima die größte Sorge sein. Nach einer Umfrage der Raiffeisen- und Volksbanken Versicherung befinden sich auf den Plätzen ein bis drei der größten Ängste in Deutschland eine gefährlicheren Welt durch Trump-Politik mit 69%, die Angst vor der Überforderung der Deutschen/Behörden durch Flüchtlinge und die Angst vor Spannungen durch Zuzug von Ausländern mit jeweils 63%. Die Angst vor dem Klimawandel kommt erst auf Platz 12 mit 48%. [34] Und nach mehreren Umfragen sind stets etwa 60% gegen und etwa 30% für eine CO2-Steuer. Bei den Anhängern der Parteien findet sich nur bei Bündnis 90/Die Grünen eine Mehrheit die für eine CO2-Steuer ist. Die Anhängern aller anderen Parteien ist mehrheitlich gegen eine CO2-Steuer. [35] [36] [37]

Spätestens hier ist Vorsicht geboten, da eine allgemeine Verbrauchssteuer die kleinen und mittleren Einkommensschichten am härtesten trifft während sich die oberen Einkommensschichten einfach aus den Konsequenzen freikaufen können. Es findet sich bei der Debatte um eine CO2-Steuer seltsamerweise kein Angebot für die kleinen und mittleren Einkommensschichten, also der Mehrheit der Wählerschaft. Auch Linke und Sozialdemokraten vernachlässigen die Interessen ihrer Wählerschaft. Beide fordern weder eine Vermögenssteuer noch eine Steuersenkung von weniger CO2 intensiven Energiequellen anstatt einer CO2-Steuer. Stattdessen werden die zusätzlichen Belastungen und dessen Folgen als gut, richtig und wichtig umgedeutet und verklärt.

Dazu kommt dass wenig bis gar nicht über die Verwendung der Einnahmen aus einer CO2-Steuer debattiert wird. Das Äußerste wäre wohl eine Zweckentfremdung für eine Erhöhung der Rüstungsausgaben oder eine Verringerung der Vermögenssteuer wie in Frankreich. Genau dies hat dann auch die Demonstrationen der gelben Westen (Gilets Jaunes) ausgelöst.

Dabei könnte man zumindest für neue Investitionen in die deutsche Energiewirtschaft argumentieren. Deutschland muss regelmäßig dafür bezahlen um den eigenen Überschuss an Strom in das Ausland zu verkaufen. Der Grund hierfür ist dass die Stromversorgung aus Solar- und Windenergie einfach nicht Konstant sind und sich dieses Rauschen mit mehr Anlagen nur erhöht. Dies führt dazu dass an Tagen an denen besonders viel Energie aus Solar- und Windenergie erzeugt wird der Preis zu stark sinkt. Diese zusätzlichen Kosten holen sich die Versorger jedoch von den Verbrauchern also der Wählerschaft von Linken und Sozialdemokraten. Deswegen braucht es folglich Speichermethoden anstatt von mehr Anlagen für Solar- und Windenergie. [38] [39]

Fazit

Im Hintergrund von Fridays for Future und Greta Thunberg befinden sich mehrere Personen mit ihrer eigenen Agenda. Provoziert werden durch diese Meinungsmache mindestens Fahrverbote und eine CO2-Steuer ohne jedoch den naturwissenschaftlichen Hintergründen Platz in der öffentlichen Debatte einzuräumen. Die Fahrverbote forcieren einerseits zusätzliche Überwachungsmaßnahmen zur Durchsetzung und Kontrolle der Fahrverbote. Andererseits erzwingen Fahrverbote mindestens für jene die persönlich oder beruflich auf ihre Fahrzeuge angewiesen sind ,Neukäufe von Autos, die eigentlich niemand will.

Eine allgemeine Verbrauchssteuer in Form einer CO2-Steuer würde die unteren und mittleren Einkommensschichten am meisten treffen. Und alternative Möglichkeiten werden wenig bis gar nicht debattiert. Die zusätzlichen Belastung und dessen Folgen werden stattdessen als gut, richtig und wichtig umgedeutet und verklärt. Dazu kommt das wenig bis gar nicht über die Verwendung der Einnahmen aus einer CO2-Steuer debattiert wird.

Lektüre und Quellen:

[pm25] Emission von Feinstaub der Partikelgröße PM2,5 2018-07-30
https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftschadstoff-emissionen-in-deutschland/emission-von-feinstaub-der-partikelgroesse-pm25#textpart-1 
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_staub-pm2-5-emi-quellkat_2018.png 
[pm10] Emission von Feinstaub der Partikelgröße PM­10 2018-07-30
https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftschadstoff-emissionen-in-deutschland/emission-von-feinstaub-der-partikelgroesse-pm10#textpart-1 
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_staub-pm10-emi-quellkat_2018.png 
[NOx] Stickstoffoxid-Emissionen 2018-07-30
https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftschadstoff-emissionen-in-deutschland/stickstoffoxid-emissionen#textpart-1 
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_stickstoffoxid-emi_2018.png 
[SOx] Schwefeldioxid-Emissionen 2018-07-30
https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftschadstoff-emissionen-in-deutschland/schwefeldioxid-emissionen 
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_schwefeldixodi-emi_2018.png 
[1] Luftverschmutzung tötet jährlich Millionen Menschen 2019-10-20
https://diepresse.com/home/ausland/welt/5306245/Luftverschmutzung-toetet-jaehrlich-Millionen-Menschen 
[2] Zu viel Dreck in Luft und Wasser – 9 Millionen Tote durch Umweltverschmutzung 2019-10-20
https://www.n-tv.de/wissen/9-Millionen-Tote-durch-Umweltverschmutzung-article20093137.html 
[3] Feinstaub verursacht neun Millionen vorzeitige Todesfälle weltweit 2019-01-20
https://derstandard.at/2000096524222/MassentierhaltungFeinstaub-aus-Laut-Studie-neun-Millionen-vorzeitige-Todesfaelle-weltweit 
[4] Diesel-Weiterverkauf nach Osteuropa – „Wir fahren hier noch ungestört“ 2019-01-28
http://www.spiegel.de/wirtschaft/diesel-viele-gebrauchtwagen-werden-nach-osteuropa-weiterverkauft-a-1250313.html 
[5] Viele alte Diesel aus Deutschland landen in Osteuropa 2019-01-28
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Viele-alte-Diesel-aus-Deutschland-landen-in-Osteuropa-4288862.html 
[6] BGH-Urteil – Vor dem obersten Gericht erringt die Umwelthilfe einen wichtigen Sieg 2019-04-26
https://www.focus.de/auto/news/bgh-urteil-vor-dem-obersten-gericht-erringt-die-umwelthilfe-einen-wichtigen-sieg_id_10633504.html 
[7] Die Deutsche Umwelthilfe – ein „Abmahnverein“? 2019-03-06
https://web.de/magazine/politik/deutsche-umwelthilfe-abmahnverein-33588418 
[8] Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Karlheinz Busen, Frank Sitta, Dr. Gero Clemens Hocker, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 19/8870 – 2019-04-29
https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/097/1909789.pdf 
[9] sr 2008 die rentenluegner rentenangst der kampf um die altersvorsorge
https://youtu.be/ehu-P_o-Nw0 
[10] Nach Urteilen zu Fahrverboten – Regierung will Kameraüberwachung: Wie Diesel kontrolliert werden sollen 2018-11-20
https://www.focus.de/finanzen/recht/nach-urteilen-zu-fahrverboten-regierung-will-kameraueberwachung-wie-schmutz-diesel-kontrolliert-werden-sollen_id_9939410.html 
[11] Datenschützer alarmiert – Fahrverbote sollen per Videoüberwachung kontrolliert werden 2018-11-17
https://www.focus.de/auto/news/datenschuetzer-alarmiert-fahrverbote-sollen-per-videoueberwachung-kontrolliert-werden_id_9930647.html 
[12] Fahrverbot-Überwachung im Bundestag: Massive Bedenken und großes Lob 2019-02-20
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fahrverbot-Ueberwachung-im-Bundestag-Massive-Bedenken-und-grosses-Lob-4314059.html 
[13] Tempo-Bremse, Blackbox, CO2-Kontrolle – Wie die EU die Komplettüberwachung aller Autofahrer vorantreibt 2019-05-06
https://www.focus.de/auto/ratgeber/unterwegs/tempo-bremse-und-blackbox-wie-die-eu-die-komplettueberwachung-aller-autofahrer-vorantreibt_id_10665564.html 
[14] Stadtbewohner wollen Verbrenner-Verbot – Umfrage: Fast zwei Drittel wollen nicht aufs Auto verzichten 2019-02-04
https://www.focus.de/auto/elektroauto/auto-fast-zwei-drittel-wollen-nicht-aufs-auto-verzichten_id_10273690.html 
[15] Umfrage: Für 27,7 Prozent ist Autoverzicht denkbar 2019-02-04
https://www.heise.de/autos/artikel/Umfrage-Fuer-27-7-Prozent-ist-Autoverzicht-denkbar-4297030.html 
[16] Fridays for Future – EIN ENTWURFSPAPIER FÜRGRUNDSÄTZLICHE FORDERUNGEN
https://www.docdroid.net/aXbtEfA/entwurf-grundsatzpapier.pdf 
[17] Fridays for Future – Forderungen
https://fridaysforfuture.de/forderungen/ 
https://fridaysforfuture.de/wp-content/uploads/2019/04/Forderungen-min.pdf 
[18] CO2-Steuer und Abschaltung der Kohlekraft – „Fridays for Future“ stellt erstmals konkrete Forderungen an die Politik 2019-04-08
https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/fridays-for-future-schueler-stellen-forderungen-an-die-politik-a-1261773.html#ref=rss 
[19] „Fridays for Future“ – Streikende Schüler nennen ihre Forderungen 2019-04-08
https://www.tagesschau.de/inland/klimaproteste-forderungen-101.html 
[20] Kohleenergie – Wie schaffen wir den Ausstieg? 2018-09-20
https://www.br.de/nachrichten/wissen/kohleenergie-wie-schaffen-wir-den-ausstieg,R46GFDH 
[21] Konzept der Regierungskommission – Das sind die Folgen des Kohleausstiegs 2019-01-26
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kohleausstieg-das-sind-die-folgen-a-1250129.html 
[22] KLIMASCHUTZ : Bundesregierung lässt CO2-Abgabe prüfen 2019-03-29
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bundesregierung-laesst-co2-abgabe-pruefen-16115025.html 
[23] Klimaschutz – Europa-Spitzenkandidat Timmermans plädiert für CO2-Steuer 2019-04-29
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/klimaschutz-frans-timmermans-plaediert-fuer-europaweite-co2-steuer-a-1264868.html#ref=rss 
[24] EU-Wahl: Timmermans fordert europaweite CO2-Steuer 2019-04-29
http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5619907/EUWahl_Timmermans-fordert-europaweite-CO2Steuer?from=rss
[25] Klimawandel : EU-Kommissar wirbt für europaweite CO2-Steuer 2019-04-29
https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-04/klimawandel-co2-steuer-treibhausgase-eu-kommissar-frans-timmermans 
[26] EU-Spitzenkandidaten im TV-Duell – Angriffslustiger Timmermans trifft auf moderaten Weber 2019-05-08
https://www.tagesspiegel.de/politik/europawahl-timmermans-will-co2-steuer-weber-lehnt-sie-ab/24315054.html 
[27] IWF spricht sich für weltweite CO2-Steuer aus 2019-05-04
https://www.welt.de/wirtschaft/article192925733/CO2-Steuer-IWF-spricht-sich-fuer-weltweite-Abgabe-aus.html 
[28] Klimaschutz – Grünenspitze will CO2-Emissionen per Grundgesetz reduzieren 2019-05-08
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/gruene-wollen-co2-bremse-in-grundgesetz-verankern-a-1266315.html#ref=rss 
[29] CSU-Chef Söder fordert europaweite Klima-Maut 2019-06-24
https://kurier.at/wirtschaft/csu-chef-soeder-fordert-europaeische-klima-maut/400531951 
[30] Klimaschutz – Scheuer will zehn Millionen Elektroautos – bis 2030 2019-06-25
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/verkehrsministerium-will-zehn-millionen-e-autos-bis-2030-a-1274272.html#ref=rss 
[31] CDU-Politiker fordern allgemeine CO?-Abgabe 2019-06-08
https://www.sueddeutsche.de/politik/union-der-mitte-co2-abgabe-steuer-klimaschutz-cdu-1.4479975 
[32] Liberale CDU-Mitglieder – „Union der Mitte“ legt eigenes Klimaschutzkonzept vor und fordert CO2-Abgabe 2019-06-08
https://www.focus.de/politik/deutschland/klimaschutz-liberale-cdu-mitglieder-fordern-allgemeine-co2-abgabe_id_10807540.html 
[33] Heizöl und Kraftstoffe – Umweltbundesamt fordert CO2-Aufschlag 2019-06-30
http://www.tagesschau.de/inland/umweltbundesamt-co2-aufschlag-101.html 
[34] Grafiken: Alle Ängste im Überblick 2018
https://www.ruv.de/presse/aengste-der-deutschen/grafiken-die-aengste-der-deutschen 
[35] ARD-Deutschlandtrend : Mehrheit der Deutschen lehnt CO2-Steuer ab 2019-05-02
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-05/co2-steuer-ard-deutschlandtrend-umfrage 
[36] Vor allem Ältere lehnen eine CO2-Steuer ab 2019-05-10
https://www.welt.de/wirtschaft/article193252883/YouGov-Umfrage-Vor-allem-Aeltere-lehnen-eine-CO2-Steuer-ab.html 
[37] Mehrheit der Deutschen lehnt CO2-Steuer ab 2019-05-10
https://www.zdf.de/politik/politbarometer/zdf-politbarometer-mehrheit-gegen-co2-steuer-102.html 
[38] Infografik der Woche – Bitte, nehmt meinen Strom! Ich zahl auch dafür! 2016-05-13
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/negative-strompreise-zunehmend-haeufiger-a-1092088.html 
[39] Negative Strompreise – Deutschland verschenkt Strom-Millionen an Frankreich – auf Kosten der Verbraucher 2018-01-17
https://www.focus.de/immobilien/energiesparen/regenerative_energie/negative-strompreise-deutschland-verschenkt-tausende-euro-ans-ausland-die-rechnung-zahlt-der-verbraucher_id_8309486.html

https://einfache-standards.blogspot.com/2019/07/innenpolitik-die-emissions-hysterie.html

Autoclub warnt: CO2-Steuer “kassiert Kleinverdiener ab und bringt Umwelt nichts”

Mit einer neuen CO2-Steuer soll Tanken und Heizen teurer werden. Deutschlands ältester Automobilclub warnt vor einer sozialen Spaltung: Ähnlich wie bei der Ökosteuer werde es vor allem bei Kleinverdienern und Mittelschicht höhere Belastungen geben.

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) befürchtet bei der Einführung der geplanten CO2-Steuer auf Kraftstoffe eine soziale Schieflage, indem vor allem Klein- und Durchschnittsverdiener belastet werden. “Eine solche Maßnahme ist umweltpolitischer Unfug und dient allein dem fiskalischen Abkassieren der Autofahrer. Bereits heute sind Kraftstoffe mit mehreren Verbrauchsteuern, wie der Mineralölsteuer, der Ökosteuer sowie der Erdölbevorratungsabgabe (EBB) belegt, mit denen der Staat die Kraftstoffpreise für den Endverbraucher mehr als verdoppelt. Die angebliche Lenkungswirkung, die aus der Verteuerung resultieren sollte, ist indes ausgeblieben. Und das wird auch bei einem CO2-Aufschlag der Fall sein”, glaubt der Automobilclub.

Die CO2-Steuer, die von der Bundesregierung gerade vorbereitet wird, heißt offiziell “CO2-Preis”. Ziel ist eine Preiserhöhung bei herkömmlichen Brennstoffen wie Benzin, Diesel oder Erdgas. Andere Energieformen, die weniger CO2 produzieren – im Bereich der Mobilität vor allem Elektroautos – sollen dagegen gefördert werden. So sollen die CO2-Reduzierungsziele der Bundesregierung erreicht und Wind- oder Solarenergie gefördert werden.

https://p5.focus.de/img/fotos/crop10898188/6254503168-cfreecrop_21_9-w800-h432-o-q75-p5/benzin.jpg

CO2-Steuer heißt offiziell “CO2-Preis”

Für die Zusatz-Steuer spricht sich nicht nur das Bundesumweltministerium aus. Die neue Einnahmequelle hat auch auf Landesebene zahlreiche Befürworter. “CO2 muss einen Preis haben. Unser Klimaziel muss in meinen Augen ambitionierter werden. Bayern soll bis 2050 klimaneutral werden”, sagte etwa Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) der Deutschen Presse-Agentur in München. Befürworter der CO2-Steuer fordern, dass auch die Strompreise fürs Aufladen von Elektroautos gesenkt werden.

Grüne schlagen 100 Euro Energiegeld vor

Bislang rechnet sich ein Stromer auch deswegen später als in anderen EU-Ländern, weil Deutschland die höchsten Strompreise Europas hat. Die Grünen, die ebenfalls CO2-Steuern fordern, schlagen ein “Energiegeld” in Höhe von 100 Euro vor, dass im Gegenzug zur Steuererhöhung an alle Bürger ausgezahlt werden soll. Unklar bleibt dabei, ab welchem Punkt die Steuererhöhungen dieses Geld wieder “auffressen” könnten.

Fahrrad keine Alternative, ÖPNV noch unzureichend ausgebaut

Der Automobilclub von Deutschland befürchtet, dass die Mehrbelastung in erster Linie von Beziehern kleiner und mittlerer Einkommen sowie Familien zu tragen seien, die sich keine Wohnung in Innenstadtlage leisten könnten und als Pendler auf das Auto für den Weg zur Arbeit angewiesen seien. “Aufgrund der in vielen Fällen erheblichen Distanzen ist für diese Menschen das Fahrrad keine Alternative und auch der Umstieg auf öffentliche Verkehrsträger keine praktikable Lösung, weil das Angebot unzureichend ist und diese im Berufsverkehr ohnehin bereits an der Kapazitätsgrenze operieren”, so der Autoclub.

Quelle

 

Der Versailler Schandvertrag wird heute100 Jahre und damit auch das Märchen der deutschen Schuld

Heute, am 28. Juni 2019, jährt sich die Schande von Versailles zum 100. Mal. Lange Zeit galt es als ausgemacht, dass das deutsche Kaiserreich wegen seiner angeblichen Großmachtträume die Hauptverantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkriegs trägt. Inzwischen haben mehrere renommierte Wissenschaftler Beweise vorgelegt, die nicht etwa Deutschland, sondern Großbritannien als alleinigen Kriegsschuldigen überführen.

Erster Weltkrieg: 100 Jahre Versailler Diktat und das Märchen von der deutschen Schuld

von Cyril Moog

„Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären, und Deutschland erkennt an, dass Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungen wurde, erlitten haben.“

So lautet der Artikel 231 des «Friedensvertrages» von Versailles, den die deutsche Delegation am 28. Juni 1919 im Schloss von Versailles unterzeichnen musste, um nicht zu riskieren, dass Deutschland besetzt und die britische Seeblockade, die zu Hunderttausenden von zivilen Toten in Deutschland und Österreich-Ungarn, aber auch in neutralen Staaten wie Dänemark führte, weiterhin aufrecht erhalten werden würde.

Dagegen vertritt der australische Historiker Christopher Clark die These, dass die «Schuld» für den Ersten Weltkrieg keineswegs bei einem einzigen Akteur zu finden sei. Vielmehr sieht er die Ursache in einer verhängnisvollen Kette von Entscheidungen verschiedener Akteure, die zum Krieg geführt haben sollen. Mit seinem Titel The Sleepwalkers (deutsch: Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog, 2012) greift Clark das scheinbar versöhnliche Diktum des ehemaligen britischen Premiers David Lloyd George aus den 1920er Jahren auf, demzufolge keine der europäischen Mächte den großen Krieg wirklich gewollt habe. Vielmehr seien sie alle mehr oder weniger schlafwandelnd blind in die Katastrophe «hineingeschlittert».

Was, wenn es einen solchen Kriegswunsch eben doch gegeben hat? Was, wenn der Krieg erwünscht und von langer Hand geplant gewesen ist – allerdings nicht von deutscher Seite? In ihrem 2013 erschienenen BuchHidden History: The Secret Origins of the First World War offenbaren Gerry Docherty und Jim Macgregor, wie unser Bild von den damaligen Ereignissen in einem ganzen Netz vorsätzlicher Lügen besteht, das die damaligen Siegermächte sorgfältig gestrickt haben, damit es sich tief in der Psyche festsetzt. Die beiden schottischen Historiker stützen sich dabei auf Fakten und Indizien, die im Laufe der vergangenen Jahrzehnte ans Tageslicht gekommen sind: Tatsächlich habe nicht Deutschland den Ersten Weltkrieg zu verantworten, sondern ein einflussreicher Zirkel in Großbritannien, der lange vor Beginn des Krieges die militärische Niederwerfung Deutschlands angestrebt habe.

Am Anfang war die Angst

Die bislang weitgehend unbekannte Geschichte, wie eine geheime Elite die Menschheit in den Ersten Weltkrieg stürzte, beginnt mit der Angst: der gemeinsamen Furcht einiger Angehöriger der englischen Oberschicht, dass eine Wachablösung anstehen würde, sollte nicht sehr bald etwas äußerst Radikales geschehen. Deutschland war drauf und dran, in wichtigen Bereichen wie Technik und Forschung, Industrie und Handel an England vorbeizuziehen. Daraufhin wurde im Jahr 1891 in London von Mitgliedern der englischen Herrscherklasse eine Geheimgesellschaft gegründet, deren Ziel nichts Geringeres als die Weltherrschaft war. Zu diesem Zweck sollte das British Empire reformiert und auch die engen Verbindungen zwischen Großbritannien und den USA erneuert werden. «Im innersten Kreis des von Cecil Rhodes gegründeten und finanzierten Geheimbundes stand eine handverlesene Gruppe von Männern, die heimlich die britische Kolonial- und Außenpolitik kontrollierte.»

Dazu gehörten William T. Stead, einer der einflussreichsten Journalisten seiner Zeit, und Lord Esher, der in den letzten Regierungsjahren Queen Victorias die Interessen des Königshauses vertrat und sowohl unter König Edward VII. als auch unter König George V. die imperiale Politik steuerte. Die Gesellschaft konnte zudem auf den großen Einfluss zurückgreifen, den die Familien Salisbury und Rosebury schon seit Langem in der britischen Politik innehatten. Auch King Edward VII. und die dem britischen Establishment sehr nahestehende internationale Bankiersfamilie der Rothschilds konnte miteingebunden werden…

Südafrika

Mithilfe massiver Investitionen seitens der Familie Rothschild war Cecil Rhodes in der Lage, mit Gold und Diamanten in Südafrika ein enormes Vermögen anzuhäufen. Hinzu kam, dass die Krone ihm die Erlaubnis erteilte, die British South Africa Company zu gründen, durch die er in den Genuss einer eigenen privaten Polizei und einer Armee kam, mit deren Hilfe den Eingeborenen auf brutale Weise mehr und mehr Land abgenommen wurde. Als der Geheimbund um Rhodes den Entschluss gefasst hatte, sich das Transvaal-Gold zu sichern, wurde ein unausgegorener Plan für eine Invasion entwickelt, die dann auf peinliche Weise scheiterte. Daraufhin übernahm Alfred Milner, ein enger Vertrauter von Cecil Rhodes, die Leitung. Es gelang ihm, zum Hochkommissar der Kapkolonie ernannt zu werden, nur um anschließend einen erneuten Krieg gegen die Buren vom Zaun zu brechen. Während der Kampfhandlungen wurden den Briten jedoch mehrere schwere Niederlagen zugefügt. «Das britische Heer brauchte nicht lange, um eindrucksvoll zu beweisen, dass es für den Krieg in Südafrika nicht geeignet war.»

Das Blatt wendete sich erst am Anfang des Jahres 1900, nachdem Feldmarschall Lord Roberts und dessen Stabschef General Lord Kitchener mit 60’000 Mann Verstärkung in Südafrika eingetroffen waren. Als die Buren zu einem für die Briten äußerst verlustreichen Guerillakrieg übergingen, wandte Kitchener eine Strategie der «verbrannten Erde» an: Die Farmen in den Guerillagebieten wurden zerstört, die Ernten vernichtet und an die 120’000 Farmbewohner, vor allem Frauen und Kinder, in von Alfred Milner abgesegnete Konzentrationslagern interniert. Aufgrund katastrophaler Lebensbedingungen starben 26’000 Frauen und Kinder an Hunger und Krankheiten. 1905 kehrte Milner dann nach Großbritannien zurück, von wo er das nächste Ziel besser anvisieren konnte: das deutsche Kaiserreich.

Deutschland wird ins Visier genommen

Deutschlands wirtschaftlichen, industriellen und kommerziellen Aufstieg wertete die Geheime Soziopathen-Elite um Alfred Milner – Cecil Rhodes war bereits im Jahr 1902 verstorben – als direkte Bedrohung für ihre Weltherrschaftspläne. Zunächst würde man Verbündete für den Waffengang gewinnen müssen, die marode Armee musste generalüberholt werden und auch die Royal Navy würde ihren historischen Vorsprung nicht einbüßen dürfen. Außerdem musste man mit propagandistischen Methoden auch die Öffentlichkeit auf deutschfeindlichen Kurs bringen. König Edward VII., seit 1874 Großmeister der Vereinigten Großloge von England und Protektor der britischen Freimaurerei, ließ sich in die Pläne einbinden und wurde zum Architekten der Entente Cordiale, Lord Esher zum Dreh- und Angelpunkt der Bemühungen, die Armee zu modernisieren.

Marokko – der erste Versuch

In der bereits 1904 von London und Paris unterzeichneten Entente Cordiale wurden die britische Kontrolle über Ägypten und das Interesse Frankreichs an Marokko bekräftigt. Als Frankreich dazu ermutigt wurde, ein internationales Abkommen mit Marokko zu brechen, um Deutschland damit zum Krieg anzustacheln, schlug Kaiser Wilhelm II. jedoch vor, das Thema einfach auf einer Konferenz mit internationaler Beteiligung zu klären. Unterdessen lehnte das französische Parlament die Kriegstreiberei des französischen Außenministers Théophile Delcassé ab, der die volle Rückendeckung durch König Edward VII. genoss, und zwang ihn zum Rücktritt. Die Geheime Elite erkannte, dass man die französische Regierung erst noch viel gründlicher würde korrumpieren müssen.

Ein weiterer Verbündeter – das Zarenreich

Auch das Zarenreich sollte zu einem Bündnispartner gegen Deutschland gemacht werden. Mithilfe des russischen Außenministers Alexander Iswolski, der von der Geheimen Elite finanziert wurde und fortan einen Bündniskurs mit Großbritannien verfolgte, wurde 1907 ein Abkommen unterzeichnet, das Streitfragen zwischen den beiden Mächten in Afghanistan, Persien und Tibet löste. Um Russland schließlich in die Entente Cordiale einzubinden, wurde King Edward VII. 1908 nach Reval entsendet, wo er sich mit dem Zaren traf. Edward ließ sich zu dem Treffen von seinen Beratern aus der Geheimen Elite und Mitgliedern des Committee of Imperial Defence begleiten, der Zar vor allem von Außenminister Alexander Iswolski, der nicht damit aufhörte, die Balkanstaaten gegen Deutschland und Österreich-Ungarn aufzustacheln. Die Bewegung für ein Groß-Serbien wurde dabei ermutigt, ihre Rachepläne nicht aufzugeben und sich auf spätere Einsätze vorzubereiten.

Eine neue Regierung in England

Noch während sich die Regierungszeit der Konservativen dem Ende näherte, hatten die Konservativen unter Balfour und Landsowne einen geheimen Unterausschuss ins Leben gerufen: das Committee of Imperial Defence. Das Gremium nahm geheime Militärgespräche mit Frankreich und Belgien auf. Das Thema: Wie würde man bei einem Krieg gegen Deutschland vorgehen? Als schließlich ein Regierungswechsel anstand, konnte die geheime Elite H.H. Asquith zum Premierminister machen, Richard Haldane zum Kriegsminister und Edward Grey zum Außenminister, so dass die Außenpolitik nahtlos fortgesetzt werden konnte. Alle drei waren enge Freunde und Bewunderer Alfred Milners, mit dem sie regelmäßig in Kontakt standen. Sämtliche Informationen zu ihren Aktivitäten verheimlichten sie vor dem liberalen Kabinett, um in aller Ruhe weiter auf einen Krieg mit dem Deutschen Reich zuzusteuern. Während Außenminister Grey die Pläne für den Krieg weiter vorantrieb, gab Kriegsminister Haldane der Armee eine neue Struktur. Admiral Sir John Fisher wiederum verpasste der Flotte eine radikale Modernisierung: die Kriegsschiffe sollten fortan mit Öl befeuert werden. Später übernahm Winston Churchill diese Aufgabe.

Die Reihen schließen sich

Die Geheime Elite wollte in der Öffentlichkeit das Gefühl vermitteln, dass Deutschlands Flottenbauaktivitäten eine Bedrohung für Großbritannien darstellten. Zu diesem Zweck förderte Lord Northcliffe in seinen Blättern ausgedachte Schauergeschichten über eine deutsche Invasion in England, ebenso über zahlreiche deutsche Spione, die angeblich verdeckt im Land agierten. Währenddessen wurden überall im Empire Ableger der Geheimgesellschaft gegründet, um die «Dominions» stärker zu einer Einheit zu verschmelzen und auf den Krieg vorzubereiten; auch die USA sollten stärker eingebunden werden.

Schon Cecil Rhodes hatte erkannt, dass die USA eine zentrale Rolle würden spielen müssen, wenn man eine Welt anstrebe, die von der «angelsächsischen Rasse» dominiert werden solle. In den USA sammelte sich die wirtschaftliche Macht immer stärker in einigen New Yorker Familiendynastien, darunter die Häuser Morgan und Rockefeller. Auch die Rothschilds waren eng mit Morgan sowie mit anderen aufstrebenden Kreditinstituten wie etwa Kuhn, Loeb & Co., Jacob Schiff und Paul Warburg verbunden. Der Geldadel in den USA wirkte massiv auf die Präsidentschaftswahlen von 1912 ein, damit seine Marionette Woodrow Wilson zum Präsidenten gewählt wurde. Wilson ermöglichte anschließend die Gründung des Federal Reserve Systems im Jahre 1913, das US-amerikanische Zentralbankensystem, mit dem maßgeblich der Erste Weltkrieg finanziert werden konnte.

Der zweite Versuch – Fes und Agadir

1911 wurden Gerüchte einer Rebellion in Fes gestreut. Daraufhin setzte Frankreich ein großes Truppenkontingent in Marsch, das sich dann als Besetzungsarmee entpuppte. Deutschland protestierte lediglich, indem es ein kleines Kanonenboot nach Agadir entsandte. Dies wurde allerdings von der Geheimen Elite maßlos übertrieben: Man behauptete, Deutschland wolle in Agadir einen Marinestützpunkt errichten und von dort aus die Seefahrtswege bedrohen. In Frankreich selbst widersetzte sich der neu gewählte Ministerpräsident Joseph Caillaux den Kriegshetzern und nahm Verhandlungen mit dem Deutschen Reich auf. Erneut also gingen die Deutschen nicht in die Falle und handelten schon wieder eine diplomatische Lösung aus. Die Geheime Elite würde die vollständige Kontrolle über die französische Regierung übernehmen müssen.

In ganz Europa, in Großbritannien und im Empire suchte sich die Geheime Elite Politiker und Diplomaten, die sie nach ihrem Willen formen konnte. In Paris setzte sie Alexander Iswolski, inzwischen russischer Botschafter in Paris, darauf an, den amtierenden französischen Ministerpräsidenten Caillaux zu schwächen, und ihn durch Raymond Poincaré ersetzen zu lassen, einen überzeugten Revanchisten. Unter Poincaré verwandelte sich das französisch-russische Bündnis von einem Verteidigungsabkommen hin zum Kriegsabkommen. 1914 hielten französische Banken über 80 Prozent der russischen Staatsschulden: Poincaré und seine Förderer koppelten die Darlehen an die Bedingung, dass Russland sein Militär ausbaue und das Eisenbahnnetz so modernisiere, dass sich die Truppen schneller gegen Deutschland in Stellung bringen lassen könnten. Die Rothschild-Häuser in London und Paris arbeiteten Hand in Hand daran, Russland über verschlungene Kanäle mit dem notwendigen Kapital zu versorgen.

Pulverfass Balkan

Als das Jahr 1912 anbrach, war es der Geheimen Elite bereits zweimal misslungen, das Deutsche Reich zu einem Krieg anzustacheln. Marokko schien sich also dafür nicht zu eignen, so dass Agenten der Geheimen Elite die schwelenden nationalistischen Spannungen auf dem Balkan anfachten mit dem Ziel, die ganze Region in einen Brandherd zu verwandeln. Die Kommandokette lief vom Foreign Office zu Iswolski in Paris, weiter zu Außenminister Sergei Dmitrijewitsch Sasonow in Russland und schließlich zum russischen Botschafter in Belgrad Nikolaus Hartwig, der als Panslawist die expansionistischen Bestrebungen Serbiens gegen Österreich-Ungarn unterstützte. Außenminister Sasonow meldete dem Zaren, dass sich die Briten insgeheim verpflichtet hatten, Frankreich bei einem Krieg mit Deutschland zu unterstützen. Entsprechend ermutigt, taten sich die Russen mit dem serbischen Nationalisten Oberst Apis und dessen Organisation «Schwarze Hand» zusammen, um das Attentat gegen den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand vorzubereiten.

Als seine Ermordung gelungen war, sorgte die Geheime Elite dafür, dass sich die Morde in Sarajewo zu einer umfassenden Krise auswuchsen. Dabei erhielt Österreich-Ungarn zunächst eine Menge geheuchelter Unterstützung; auch Deutschland wurde mit Freundschaftsbekundungen und Sympathiebeteuerungen hinters Licht geführt. Auf diese Weise wurde Graf Berchtold, seit 1912 österreichischer Minister des kaiserlichen und königlichen Hauses und des Äußern, schließlich zu einer kühnen Reaktion ermutigt: Er würde der serbischen Aggression ein für alle Mal ein Ende bereiten. Mit anderen Worten: Er würde in die britische Falle tappen und Deutschland getreulich folgen. Wie bereits 1912 reiste der französische Ministerpräsident Raymond Poincaré nach Sankt Petersburg und bekräftigte sein Versprechen, dass Frankreich, sollte Deutschland Österreich beistehen, an der Seite Russlands in den Krieg ziehen würde. Im Parlament, in der Presse und in Diplomatenkreisen wurde Deutschland unterdessen vorgelogen, dass sich die Beziehungen zu Großbritannien deutlich gebessert hätten. Dabei trieben die Agenten der Geheimen Elite ihre Vorbereitungen für die Zerstörung des Kaiserreiches immer weiter voran.

Serbiens Antwort auf Österreichs Forderungen setzte schließlich die Falle in Kraft, die man Graf Berchtold gestellt hatte. Während der deutsche Reichskanzler Bethmann Hollweg noch verzweifelt nach Wegen suchte, den Frieden zu wahren, und auch Graf Bechthold nun bereit war, «einen Schritt vom Abgrund» wegzutreten, genehmigte der Zar am 26. Juli eine Teilmobilisierung der russischen Streitkräfte. Dass die Generalmobilmachung durch eine Großmacht die erste Kriegshandlung war, galt als allgemein akzeptierte Tatsache.

Am 1. August sandte der russische Botschafter Alexander Iswolski ein Telegramm aus Paris nach Sankt Petersburg: «Frankreichs Kriegsminister, in herzlicher und bester Laune, informierte mich, dass die Regierung sich verbindlich zum Krieg entschieden habe.» Also fast 24 Stunden bevor Deutschland die Generalmobilmachung verkündet und Russland den Krieg erklärt hatte. Um 16 Uhr gingen aus dem zentralen Telegrafenamt in Paris Telegramme mit dem Befehl der Geheimmobilmachung ab. Zu diesem Zeitpunkt hatten auch Serbien, Österreich, Russland, Frankreich und Großbritannien auf die eine oder andere Weise damit begonnen, ihr Militär vorzubereiten. Einzig das Deutsche Reich hatte noch nichts unternommen. Erst nachdem der Kaiser 24 Stunden lang vergeblich auf eine Antwort seiner telegrafischen Forderung gewartet hatte, Russland solle sämtliche Truppenbewegungen entlang der Grenze einstellen, befahl er die Generalmobilmachung.

So entschloss sich das Deutsche Reich als letzte der europäischen Großmächte zu diesem unwiderruflichen Schritt, der ihm von der Entente Cordiale aufgenötigt wurde. «Wie», fragen Docherty und Macgregor, «passt das zu der Behauptung, Deutschland habe den Ersten Weltkrieg begonnen? (…) Was sonst hätte Deutschland tun können? Entweder geduldig die eigene Vernichtung abwarten oder zuschlagen, um sich zu verteidigen. Damit die deutschen Streitkräfte bei einem Zweifrontenkrieg überhaupt eine Chance hatten, mussten sie blitzartig Erfolge einfahren.»

Eine gerechte Sache

Der britische Außenminister Edward Grey wusste mittlerweile, dass die britische Öffentlichkeit nicht zum Krieg bereit wäre, wenn Deutschland nicht klar als Aggressor hingestellt werden könnte. Also benötigte er noch unbedingt eine vermeintlich gerechte Sache, um die Briten mit in den Krieg zu reißen: Man fand sie im «tapferen kleinen Belgien», das man vor den verachtenswerten «Hunnen» beschützen müsse. Als der deutsche Botschafter in London den Vorschlag unterbreitete, dass Belgiens Souveränität gewahrt bliebe, insofern Großbritannien dafür seine Neutralität versprechen würde, bekam er von Außenminister Grey keine aufrichtige Antwort. Stattdessen log er, dass es vorläufig nicht die geringste Absicht gebe, feindlich gegen Deutschland vorzugehen. Auf diese Weise sorgte Grey dafür, dass jedes Angebot von Frieden und Neutralität aus Berlin abgelehnt oder zurückgehalten wurde. Gleichzeitig zeigte er sich über das deutsche Verhalten überaus empört: Angeblich habe das Kaiserreich alle Bemühungen um Einigung abgetan, um stetig auf den Krieg zuzumarschieren. Dabei wusste er nur zu gut, dass Deutschland notwendigerweise durch Belgien würde marschieren müssen, um sich gegen Frankreich zur Wehr zu setzen.

Am Abend des 2. August übergab der deutsche Botschafter in Brüssel den versiegelten Brief, den Generaloberst Moltke der Chef des deutschen Genalstabs, ihm vorher zur Aufbewahrung zugestellt hatte. In dem Schreiben hieß es, Deutschland habe verlässliche Informationen, dass Frankreich durch Belgien marschieren und das Kaiserreich angreifen wolle. Deutschland sei als Reaktion darauf seinerseits gezwungen, in Belgien einzumarschieren. Wenn sich Belgien nicht in den Weg stelle, verspreche Deutschland, nach Ende des Krieges und mit Friedensbeginn das Territorium zu räumen, für alle entstandenen Schäden aufzukommen und die Lebensmittel zu bezahlen, welche von den deutschen Truppen verbraucht würden. Sollte Belgien die deutschen Einheiten dagegen nicht widerstandslos passieren lassen, sehe Deutschland sich leider gezwungen, Belgien als Feind zu betrachten. Der belgischen Regierung wurden zwölf Stunden Zeit für eine Antwort gegeben, also bis 7 Uhr am Morgen des 3. August. König Albert I. von Belgien schickte Sir Edward Grey eine Botschaft: Belgien werde das deutsche Ansinnen ablehnen, man bitte um die Hilfe Großbritanniens.

Als nun endlich feststand, dass Deutschland die belgische Neutralität definitiv verletzen würde, ließ Außenminister Grey seine heuchlerische Maske fallen und «machte sein Engagement für eine Sache öffentlich, die nicht benannt werden konnte – den Vernichtungskrieg, den die Geheime Elite gegen Deutschland führen wollte». Im Kabinett ging es nun schlagartig um die Loyalität gegenüber Belgien. Sollten die Briten einfach tatenlos mit ansehen, wie Belgien unter die Räder kommt, wäre der Ruf des Empire auf ewig beschädigt. In Wirklichkeit hatte es bereits seit 1906 streng geheime Militärabkommen zwischen Belgien und Großbritannien gegeben: bis in die kleinsten Details hatten Briten und Belgier ihre Militärtaktik geplant und aufeinander abgestimmt. Die Neutralität Belgiens war also nichts weiter als eine weitere Lüge, eine Täuschung, die man psychologisch sehr geschickt aufrechterhalten hatte, um die Briten vom Krieg gegen Deutschland zu überzeugen und die Deutschen als Bösewichter darstellen zu können. Nun erklärte Grey im Unterhaus, dass Großbritannien nicht tatenlos zusehen würde, sollte es zu einer Invasion Belgiens kommen, dass man Frankreich auf See unterstützen und Deutschland davon in Kenntnis setzen würde.

Am 3. August 1914 hielt Sir Edward Grey vor dem Unterhaus eine Rede, in der er noch einmal betonte, wie sehr er sich und seine Kollegen vom Foreign Office darum bemüht hätten, den Frieden in Europa zu bewahren. Er sprach vom furchtbarsten Verbrechen, das je die Seiten der Geschichtsbücher besudelte, dann eilte er aus dem Parlament, um Deutschland das schicksalhafte Ultimatum zu stellen – wohlwissend, dass die Besetzung Belgiens bereits im Gange war, die zentrale britische Forderung also nicht mehr zu erfüllen war. «Das Ultimatum war somit im Grunde eine Kriegserklärung.» Dann unterschrieb König George V. am Abend des 4. August 1914 im Buckingham Palace die offizielle Kriegserklärung. So bekam die Geheime Elite endlich ihren Krieg gegen Deutschland, den sie seit so vielen Jahren angestrebt und geplant hatte. Kaum begonnen, wurde das Kaiserreich auch schon propagandistisch mit Schuld überhäuft.

Vier Jahre später, am 11. November 1918, wurde nördlich von Paris, im Wald von Compiègne, in dem Eisenbahnwagon von General Foch der Waffenstillstand mit Deutschland unterzeichnet. «Der Vertrag besagte, der deutsche Kaiser habe einen Expansionskrieg geführt und Europa tyrannisiert, während Großbritannien, Frankreich und Russland alles getan hätten, um dies zu verhindern. Deutschland habe sich der schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die Freiheit, die je eine Nation beging, die sich selbst als zivilisiert bezeichnet, schuldig gemacht. Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln – Universitäten, Presse, Kirchenkanzeln und dem gesamten Staatsapparat – trug die Geheime Elite diese falsche Schuldzuweisung in die Welt hinaus. Sie diffamierte den Kaiser und Deutschland und glorifizierte die Entente-Mächte.» Gleichzeitig musste die tatsächliche Verantwortung der britischen Elite für den Krieg vertuscht werden: die wahren Hintergründe sollte auch die Nachwelt niemals erfahren.

Tatsächlich waren diese Leute auch in der Lage, die für sie relevante Geschichtsschreibung zu kontrollieren – und zwar «von der kleinsten Dorfschule bis hinauf zu den Elfenbeintürmen der akademischen Welt». Regierungsunterlagen wurden sorgfältig darauf überprüft, ob sie in die offizielle Version der Geschichte des Ersten Weltkrieges einfließen durften oder nicht. Potenziell belastende Unterlagen wurden verbrannt, aus den offiziellen Registern getilgt, vernichtet, gefälscht oder umgeschrieben.

Geschichte als Immunsystem

Wir können davon ausgehen, dass eine solche Betrachtung der Geschichte – ganz besonders, wenn es sich nun um die wahre Beschreibung historischer Tatsachen handelt – auch heute noch politisch mehr als unerwünscht ist; mit anderen Worten: «volkspädagogisch wertlos», weil eine solche Geschichte wohl nicht dazu beiträgt, die Deutschen «in Schach zu halten». Viele Menschen im In- und Ausland scheinen immer noch eine tief verankerte Angst davor zu haben, dass die Deutschen – sobald sie keine Schuld, oder auch nur weniger Schuld und Gewissensbisse verspürten, jene mörderische Bestie in sich wieder aufsteigen lassen könnten, die für einen Großteil der Gräuel des 20. Jahrhunderts verantwortlich gemacht wird. Dabei sollte man nicht vergessen, dass gerade die offensichtlich ungerechtfertigte Schuldzuweisung in Bezug auf den Ersten Weltkrieg selbst nicht ganz unverantwortlich war am Erstarken des Nationalsozialismus. Schließlich diente sie als Rechtfertigung für die Kriegsreparationen, die von den Nationalsozialisten propagandistisch ausgeschlachtet wurden, um gegen die Weimarer Republik, um gegen Freiheit, Demokratie, ja gegen das sogenannte «internationale Judentum» zu wettern.

Selbst die Bundesrepublik wurde noch in die Pflicht genommen und musste bis etwa 1983 14 Mrd. DM an Reparationszahlungen für den Ersten Weltkrieg zurückzahlen. Eine stolze Summe, wenn man davon ausgeht, dass die Schuldzuweisungen auf Lügen beruhten. Hinzu kamen Zinsen in einer Höhe von 251 Millionen Mark aus den Jahren 1945 bis 1952, die bis zur Wiedervereinigung Deutschlands ausgesetzt und schließlich ab dem 3. Oktober 1990 wieder fällig wurden, und schließlich am 3. Oktober 2010 getilgt wurden.

Wichtiger ist jedoch die Frage, welche Wirkung dieses Schuldbewusstsein im Bereich des Seelisch-Geistigen hat. Wenn es nun wirklich so ist, dass im deutschen Volk – im Sinne einer «historisch gewachsenen Kulturgemeinschaft, in der die Menschen eine ganz spezifische seelische Grundhaltung zur Welt einnehmen und zu einer besonderen Art des gedanklichen, künstlerischen und religiösen Strebens hinneigen»2, wenn in dieser deutschen Kulturgemeinschaft «das tiefe Streben veranlagt ist, zu den Ursachen der materiell wahrnehmbaren Welt zu dringen und die Erkenntnis auf die hinter der Oberfläche wirkenden geistigen Kräfte zu erweitern, die den Erscheinungen zugrunde liegen»3, dass «der Deutsche», wie Friedrich Hebbel 1860 schrieb, «alle Eigenschaften hat, sich den Himmel zu erwerben», so kann man sich fragen, welche Folgen dieses Schuldbewusstsein für das Streben nach den geistigen Quellen des Daseins haben könnte. Könnte es nicht sein, dass die Deutschen vor der eigenen inwendigen Hölle eine solche Angst haben, dass sie wie programmiert davor zurückschrecken, nach den Sternen zu greifen?

Womöglich wirkt das deutsche Schuldbewusstsein, das mit einer Dämonisierung der deutschen Kultur einhergeht, in allen seinen Facetten wie eine Art geistiges Immunsystem. Betrachtet man nun all die Geschehnisse, die zu den zwei Weltkriegen geführt haben, aus einer geistigen Perspektive, dann können diese Weltkriege als diabolische Inszenierungen erscheinen, die u.a. auch dazu geführt haben, dass die Deutschen so sehr an sich selbst verzweifeln, dass sie keinen Gebrauch mehr von ihren spirituellen Eigenschaften machen, dass ihr Streben, zu den Ursachen der materiell wahrnehmbaren Welt zu dringen, aufgeben, um sich nur noch rein weltlichen Dingen zu widmen. Möge der Tag kommen, da die Deutschen und alle, die mit der deutschen Kultur auf die eine oder andere Weise verbunden sind, bei klarem Wissen um die grauenhaften Taten der Nationalsozialisten – Taten, die tatsächlich auch im Namen des deutschen Volkes begangen wurden – zurückfinden zu den lichten Quellen ihrer eigenen Kultur.

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Trolle stellen die Welt auf den Kopf

Wir werden getrollt:

Die Welt steht wieder am Rande eines Krieges. Schon wieder. Und, ja, noch einmal. Und dann stehen wir nicht mehr am Rande eines Krieges…. aber halt, da ist noch mehr! Natürlich gibt es noch mehr, das gibt es immer. US-Flugzeugträger-Kampfgruppen schippern auf Nordkorea zu…. oder auch nicht. Sie dampfen ziellos herum, irgendwo nicht in der Nähe von Nordkorea, aber das auf sehr bedrohliche Weise. Dann treffen sich Trump und Kim Jong Un, kommen gut miteinander klar, unterschreiben ein Stück Papier, das nichts bedeutet und trennen sich freundschaftlich. Jetzt dampfen die Flugzeugträger weit weniger bedrohlich herum. Dann treffen sich Trump und Kim wieder, um ein anderes bedeutungsloses Stück Papier zu unterschreiben, aber dann poltert John Bolton drauf los und futsch ist der Deal. Aber Trump und Kim tauschen weiterhin Liebesbriefe aus, so dass die Romanze nicht tot ist. Auf jeden Fall ist ein Krieg zwischen den USA und Nordkorea nicht nur ungewinnbar, sondern auch undenkbar: Die Hauptstadt Südkoreas befindet sich in Reichweite der nordkoreanischen Artillerie und alle US-Militärbasen in der Region befinden sich in Reichweite der nordkoreanischen Raketen. Der Krieg mit Nordkorea ist definitiv abgesagt. Zusammenfassung: Es passiert nichts. Also, was sollte das Ganze?

Jetzt geht es um Venezuela. Sein demokratisch gewählter Führer wird zum Usurpator erklärt, und ein geeigneter Ersatz wird unter dem Namen Random Guy-doh ( Interimspräsident Juan Guaidó) gefunden. Amerikanische Vasallenstaaten auf der ganzen Welt werden tyrannisiert, um ihm diplomatische Anerkennung als Präsident Venezuelas zu gewähren, obwohl er nur ein zufälliger Typ aus einer Wohnung in Caracas ist. Einige Lastwagen werden auf einer Brücke zwischen Kolumbien und Venezuela angezündet. Sie transportierten humanitäre Güter, etwa Drahtrollen. Es wird von militärischer Intervention gesprochen, aber es ist nur Gerede. Die Bank of England beschlagnahmt Venezuelas Gold, die USA frieren die Bankkonten der venezolanischen Ölgesellschaft in den USA ein und geben sie an einen Haufen zwielichtiger Venezolaner weiter, die das Geld stehlen. Dieser Teil macht Sinn, der Rest davon? Na ja! Auf jeden Fall ist ein militärischer Überfall der USA auf Venezuela nicht möglich: Venezuela verfügt über russische Luftverteidigungssysteme, die es zu einer Flugverbotszone für die US-Luftwaffe machen; außerdem ist die Bekämpfung einer Guerilla-Aktion in venezolanischem Regenwald nichts, wozu das US-Militär fähig ist. Zusammenfassung: Es passiert nichts, schon wieder.

 

Jetzt geht es um den Iran. Trump zieht sich aus dem sorgfältig ausgehandelten internationalen Abkommen mit dem Iran zurück und sagt, er wolle eine anderes Abkommen aushandeln. Falls ihr es bemerkt habt, das ist ein wirklich idiotischer Zug, nach dem Motto: „Ich werde es dir nie zurückzahlen, also leih mir mehr Geld.“ Wenn ein Land die Vereinbarungen, die es bereits unterzeichnet hat, nicht einhält, warum sollte es sich dann die Mühe machen, weitere Vereinbarungen mit ihm auszuhandeln? (Das ist eine rhetorische Frage.) Der Iran verkündet, dass der Iran den Deal nicht einhalten wird, da die USA den Deal auch nicht einhalten. Ein Haufen Öltanker wird beschädigt und die USA versuchen, den Iran dafür verantwortlich zu machen, aber niemand glaubt den USA. Und so werden ein paar weitere Öltanker beschädigt und die USA versuchen, den Iran wieder dafür verantwortlich zu machen, aber schon wieder glaubt niemand den USA . Und so fliegen die USA eine Drohne in den iranischen Luftraum, beschattet von einem Aufklärungsflugzeug mit einer internationalen Besatzung an Bord, in der Hoffnung, dass der Iran einen Fehler macht und das Aufklärungsflugzeug abschießt. Aber der Iran schießt die Drohne ab und die fällt ins seichte Wasser, in die Hoheitsgewässer des Iran, und nicht in die 100 Fuß tiefen internationalen Gewässer, so wie die USA behaupten, aber niemand glaubt es. Der Iran fischt sie schnell heraus und zeigt stolz das Wrack der nicht mehr streng geheimen Drohne. Die Amerikaner erzählen eine Geschichte über den Wunsch, den Iran anzugreifen, aber in letzter Minute brechen sie den Angriff ab. Der Ölpreis steigt ein wenig. Der US-Ölfleck produziert am Anschlag, aber auch blutend rote Zahlen wie verrückt. Sie braucht höhere Ölpreise, um eine große Welle von Insolvenzen zu vermeiden. Dieser Teil macht Sinn, der Rest davon? Egal! Ein militärischer Angriff auf den Iran ist jedenfalls undenkbar: Der Iran hat die Fähigkeit, die Straße von Hormuz für alle Schiffe zu schließen, ein Drittel aller Ölexporte der Welt abzuschneiden und die Weltwirtschaft, einschließlich der USA, zu sprengen. Zusammenfassung: Nichts passiert, schon wieder mal.

Es gibt verschiedene andere Nicht-Ereignisse in anderen Teilen der Welt. NATO-Schiffe tuckern über das Schwarze Meer und die Ostsee, wo sie ziemlich leichte Beute sind, falls die Feindseligkeiten mit Russland kinetisch werden. Das sagt uns also, dass die Feindseligkeiten nicht kinetisch werden, weil diese Schiffe teuer sind und es kein Geld gibt, sie zu ersetzen. Es gibt auch NATO-Übungen im Baltikum, das sich direkt an der russischen Grenze befindet. Sie üben das Eindringen und Abschlachten von Zivilisten in malerischen mittelalterlichen Dörfern, die mit russischsprachigen Statisten besetzt sind, die vorgeben, Bauern zu sein, die sich ergeben wollen. (Technisch gesehen sollte das als Fantasy-Spiel und nicht als Trainingsübung kategorisiert werden.) Die Russen bleiben unbeeindruckt. Sie wollen nichts mit den baltischen Staaten zu tun haben, die früher Transitstaaten für russische Exporte waren, aber jetzt werden sie für nichts mehr gebraucht (außer als NATO-Tummelplatz). Wie auch immer – über einen Krieg mit Russland zu sprechen, ohne die Miene zu verziehen, dazu sind nur extrem dumme Menschen fähig. Zusammenfassung: Es passiert nichts. mehr

 

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veröffentlicht ddbNews R.