5. März 2021

„Von USA nicht eingeschüchtert“: Bundestagsabgeordneter begrüßt Weiterbau an Nord Stream 2

Beim Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 sollen Anfang Dezember die Arbeiten auf der Ostsee wieder aufgenommen werden. Klaus Ernst, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie im Deutschen Bundestag, hat am Montag die jüngsten Entwicklungen im Projekt kommentiert.

„Ich begrüße, dass der Bau der Pipeline Nord Stream 2 nun fortgesetzt werden soll. Das zeigt, dass sich die meisten beteiligten Unternehmen von den USA nicht einschüchtern lassen. Allerdings wirken die US-Sanktionsdrohungen teilweise doch, wie man am Rückzug des Zertifizierers DNV GL sehen kann.

Auch, dass es einer Stiftung des Landes Mecklenburg-Vorpommern bedarf, um die Fertigstellung eines nach deutschem und europäischem Recht legalen Projektes zu sichern, macht deutlich, dass die EU schärfere Instrumente benötigt, um sich effektiv gegen die Einmischung der USA in unsere Energiepolitik zu wehren”, sagte Ernst.

„Wir brauchen diese Pipeline“, unterstrich der Politiker.

Bei Ablehnung des Projektes würden sich die Grünen mitverantwortlich für steigende Gaspreise und für mehr Importe schädlichen Fracking-Gases aus den USA machen. Beides würde passieren, wenn Nord Stream 2 nicht fertiggestellt würde.

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