2. Juli 2020

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+++ Mexiko: Ureinwohner lebendig verbrannt +++

+++ Mexiko: Ureinwohner lebendig verbrannt +++

+++ 15 Ureinwohner bei lebendigem Leib verbrannt +++

 

Über solche Nachrichten spricht in der BRD wohl kein Mensch.

 

In Mexiko sind 15 Menschen getötet worden – anscheinend bei der Eskalation eines Streits um die Verwaltung ihrer Ortschaft. Sie seien Sonntagnacht gefoltert und anschließend bei lebendigem Leib verbrannt worden, teilte die Regierung der Gemeinde San Mateo del Mar an der Pazifikküste des Bundesstaates Oaxaca am Montag mit.

Bei den Tätern habe es sich um eine Gruppe Bewaffneter gehandelt, unter ihnen der Ortsvorsteher eines Teils der Gemeinde. Die Opfer hätten nichts weiter getan, als friedlich dagegen zu demonstrieren, dass der Ortsvorsteher sie zuvor unrechtmäßig festgenommen habe. Eine Bande, die zum organisierten Verbrechen gehört, habe die Bewaffneten unterstützt.

Die Staatsanwaltschaft Oaxacas bestätigte den Tod von 13 Männern und zwei Frauen. Ihre Körper wiesen Prellungen und Verbrennungen auf. Mehr als 150 Polizisten, Soldaten und Ermittler seien in den Ort geschickt worden.

Die indigene Bevölkerung hat nichts von Windrädern

Es hatte in San Mateo del Mar in den vergangenen Jahren immer wieder Streit zwischen politischen Fraktionen gegeben. Der Isthmus von Tehuantepec in Südmexiko, wo die Gemeinde liegt, ist einer der windigsten Orte der Welt. Ausländische Konzerne bauen dort große Windparks, was zu Konflikten mit den überwiegend indigenen Bewohnern geführt hat. Denn meisten Bewohner des Landstrichs profitieren nicht von diesen Anlagen.

Zahlreiche mexikanische Menschenrechtsorganisationen kritisierten in einer gemeinsamen Erklärung, dass die Regierung des Bundesstaats Oaxaca nicht in den Konflikt eingegriffen habe. Die Beteiligten hätten dies seit den Angriffen im Mai gefordert

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