11. August 2020

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+++ Eifelvulkan: Es braut sich etwas zusammen +++

+++ Eifelvulkan: Es braut sich etwas zusammen +++

Bereits einige Erdbeben-Serien hatten angedeutet, dass sich im Untergrund der Eifel etwas tut. Einer aktuellen Studie zufolge, hebt und dehnt sich der Untergrund unter dem Laacher See tatsächlich stärker, als er sollte. Besteht in naher Zukunft wirklich die Gefahr einer gewaltigen Eruption?

Erst im vergangenen Jahr hatte ein deutsches Forschungsteam Belege für ein aktives vulkanisches System in der Eifel gefunden. Hierbei handelt es sich um die Region zwischen Aachen, Koblenz und Trier. Unter dem Laacher See hatten die Fachleute damals acht Serien von niederfrequenten Erdbeben in einer Tiefe von zehn bis 45 Kilometer festgestellt. Jetzt haben Fachleute aus den USA weitere Belege dafür gefunden, dass der Vulkan-Hotspot in Rheinland-Pfalz alles andere als ruht.

Aktuelle Studie beweist: Unter der Eifel scheint es zu brodeln

In ihrer aktuellen Studie schreibt das Forschungsteam: „Wenn wir alle Indizien zusammen nehmen, scheint klar, dass sich unter dem Herzen Nordwesteuropa etwas zusammenbraut.“ Das bezieht sich auf einen großen Teil des sogenannten rheinischen Schiefergebirges, ein Mittelgebirge Deutschlands, das sich über die Bundesländer Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen erstreckt. In diesem Bereich konnten die US-Forscher eine anormal starke Hebung identifizieren.

Ihrer Studie zufolge hebt sich der Untergrund pro Jahr ca. 1mm mehr als er sollte. Außerdem stellten sie eine signifikante, horizontale Dehnung fest. Diese Kombination aus Dehnung und Hebung ist außergewöhnlich und einzigartig in Nordwesteuropa.

Zusätzlich verbirgt sich die Anomalie nicht nur im Untergrund der Eifel, sondern reicht bis ins östliche Belgien, die südlichen Niederlande und bis nach Luxemburg. Das ist ein starker Hinweis darauf, dass der Aufstrom heißen Gesteinmaterials unter der Eifel aktiv ist. Heißes Magma könnte also womöglich aus dem unteren Erdmantel allmählich wieder aufsteigen.

Wie groß ist das Risiko einer gigantischen Eruption in naher Zukunft?

Klar ist: Wenn es zu einer Eruption kommt, könnte das dramatische Folgen haben. Vor etwa 13.000 Jahren gab es in etwa den letzten Vulkanausbruch in dieser Region und der hatte es in sich. Denn er stellte sogar den Ausbruch des Vesuv in den Schatten.

Seit wann es genau unter dem Laacher See bebt, können die Fachleute nicht mit Sicherheit sagen. Sie raten aber dringend dazu, die Prozesse in der Eifel weiter zu beobachten. Auch, wenn die Zahlen eher gegen eine Eruption in der nahen Zukunft sprechen.

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*Der Beitrag „Forscher teilen neue Erkenntnisse über Eifel-Vulkan: „Es braut sich was zusammen““ wird veröffentlicht von Clixoom. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

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