5. August 2020

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+++Corona: Kinder leiden unter Maulkorbzwang...! +++

+++Corona: Kinder leiden unter Maulkorbzwang…! +++

Auch die Kleinsten leiden unter der Corona-Krise!

Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich während der Corona-Hoax-Pandemie extrem verschlechtert.

Das betrifft vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien. Die COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) belegt das. Sie wurde am Freitag in Hamburg vorgestellt.

COPSY steht für Corona und Psyche. Die Studie hat gezeigt, dass die Pandemie das psychische Wohlbefinden der Kinder verringert und das Risiko für psychische Auffälligkeiten erhöht hat, sagte die Kinder- und Jugendpsychiaterin Ulrike Ravens-Sieberer, Professorin an der Hamburger Uni-Klinik Eppendorf (UKE).

„Die meisten Kinder und Jugendlichen fühlen sich belastet, machen sich vermehrt Sorgen, achten weniger auf ihre Gesundheit und beklagen häufiger Streit in der Familie“, erklärt Ravens-Sieberer. Da haben die Corona-Macher ihr Ziel ja erreicht und sind ganz froh darüber.

Bei jedem zweiten Kind hat das Verhältnis zu seinen Freunden durch den mangelnden Kontakt gelitten. 71 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen fühlen sich seelisch belastet.

Zwei Drittel von ihnen gaben eine verminderte Lebensqualität und ein geringeres psychisches Wohlbefinden an. Vor Corona war das nur bei einem Drittel der Kinder und Jugendlichen so.

Ergebnisse der COPSY-Studie

► Das Risiko für psychische Auffälligkeiten steigt von rund 18 Prozent vor Corona auf 31 Prozent während der Krise.

► Die Kinder und Jugendlichen machen sich mehr Sorgen und zeigen häufiger Auffälligkeiten wie Hyperaktivität (24 Prozent), emotionale Probleme (21 Prozent) und Verhaltensprobleme (19 Prozent).

► Auch psychosomatische Beschwerden treten während der Corona-Krise vermehrt auf. Neben Gereiztheit (54 Prozent) und Einschlafproblemen (44 Prozent) sind das beispielsweise Kopf- und Bauchschmerzen (40 bzw. 31 Prozent).

Man hat mit einer Verschlechterung des psychischen Wohlbefindens in der Krise gerechnet, sagte Ravens-Sieberer. „Dass sie allerdings so deutlich ausfällt, hat auch uns überrascht.“

Auch bei Themen wie Schule, Familie oder Freunde zeigten sich in der Corona-Zeit auffällige Veränderungen: Für zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen sind die Schule und das Lernen anstrengender als vor Corona.

Sie haben Probleme, den schulischen Alltag zu bewältigen und empfinden ihn teilweise als extrem belastend. „Das verwundert kaum, da den Kindern und Jugendlichen die gewohnte Tagesstruktur und natürlich ihre Freunde fehlen. Beides ist für die psychische Gesundheit sehr wichtig“, erklärt Ravens-Sieberer.

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Auch in den Familien hat sich die Stimmung verschlechtert: 27 Prozent der Kinder und Jugendlichen und 37 Prozent der Eltern berichten, dass sie sich häufiger streiten als vor der Corona-Krise.

Eindringlich fordert Prof. Ravens-Sieberer: „Wir brauchen dringend Konzepte, wie wir die Familien in belasteten Phasen besser unterstützen können. Wir wissen, wenn die Eltern belastet sind, sind es auch die Kinder. Und wenn verschiedene Belastungen zusammenkommen, nimmt das Risiko für psychische und psychosomatische Auffälligkeiten zu.“

Die COPSY-Studie ist die erste BUND-es-weite Studie ihrer Art. Im Mittelpunkt standen Themen wie psychische Gesundheit, Lebensqualität und Gesundheitsverhalten sowie konkrete Fragen zu Schule, Familie und Freunden. Für die Studie wurden zwischen dem 26. Mai und 10. Juni über 1000 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren und mehr als 1500 Eltern per Online-Fragebogen befragt.

 

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