11. August 2020

ddbnews.online

wir berichten worüber Andere schweigen

+++ Blackrock: Larry Fink bestimmt den Präsidenten...? +++

+++ Blackrock: Larry Fink bestimmt den Präsidenten…? +++

Nicht der Bürger bestimmt die nächste Wahl des US-Präsidenten, sondern die sog. Finanz-Elite…?

Zu dieser gehört die Firma Black Rock (Vermögen in Höhe von 6,4 Billionen US-Dollar) unter der Leitung von Larry Fink.

Nur wenn der Souverän aufsteht ist das falsche Spiel sofort beendet…!!!

Im nachfolgenden Wicki Eintrag kann man sich ein Bild machen und den Weg des Geldes verfolgen.

Laurence Douglas „Larry“ Fink (* 2. November 1952 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Unternehmer. Fink ist Gründer, Aufsichtsratsvorsitzender und Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock.

Leben

Fink wuchs in Van Nuys, Kalifornien, in einer jüdischen Familie auf. Sein Vater besaß ein Schuhgeschäft, seine Mutter war Englisch-Professorin. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der University of California, Los Angeles. Nach dem Ende seines Studiums arbeitete er als Trader bei der Investmentbank First Boston, bei der er durch falsche Zinsvorhersagen einen Verlust von 100 Millionen Dollar verursachte und sich so seinen Ruf als Trader ruinierte.[1] Ende der 1980er Jahre wurde Fink von einer Private Equity-Gesellschaft für den Aufbau des Anleihengeschäfts engagiert.[1] 1988 war er Mitgründer des Unternehmens BlackRock, dessen Vorsitzender er seit 1998 ist.

Fink ist verheiratet und hat drei Kinder. Sein ältester Sohn, Joshua, ist Gründer des Hedgefonds Enso Capital Management.[2]

Im April 2018 wurde Finks Privatvermögen vom Bloomberg Billionaires Index mit einer Milliarde US-Dollar angegeben.[3]

Einfluss

Fortune bezeichnete Fink 2014 als den „mächtigsten Mann der Wall Street“;[4] BlackRock gilt als das größte Finanzimperium der Welt. Das verwaltete Vermögen des Konzerns lag Ende 2017 bei 6,29 Billionen Dollar.[5]

Georg Meck schrieb am 24. Mai 2015 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Fink sei ein „persönlicher Freund von Anshu Jain“ und habe als Großaktionär seinerzeit geholfen, Jain als Co-Chef der Deutschen Bank durchzusetzen.[6]Allerdings liefert der Autor keine Belege für diese Behauptung.[7] Im Januar 2018 appellierte Fink in einem offenen Brief an Vorstandsvorsitzende, nicht nur Gewinne anzustreben, sondern auch auf die Rolle ihres Unternehmens in der Gesellschaft und für die Gesellschaft zu achten.[8][9]

Briefe an die CEOs

In seiner Funktion als BlackRock CEO schreibt Larry Fink seit 2012 jedes Jahr einen Brief an die CEOs der Firmen, an denen BlackRock Anteile hält. Der Brief wird in Unternehmenskreisen und am Kapitalmarkt breit diskutiert.[10] In zunehmendem Maße beginnt sich auch die allgemeine Öffentlichkeit für diese Briefe zu interessieren.[11][12]

Im Jahr 2012 stellte Fink BlackRocks Fokus auf langfristige Geschäftsmodelle in den Vordergrund.[13] Als langfristiger Anleger sei BlackRock an guten Beziehungen zu den Unternehmen interessiert. Er forderte die CEOs auf, mit dem Vermögensverwalter in einen Dialog zu treten. Das Ziel müsse der langfristige Erhalt des Unternehmenswertes sein.[13]

Im Jahr 2013 wurde kein Brief publiziert.[14]

Im Brief des Jahres 2014 setzte Fink wiederum den Fokus auf langfristige Geschäftsmodelle.[15] Er kritisiert die kurzfristig-orientierten Anleger des Kapitalmarktes. Fink fordert die CEOs auf, besser zu erklären, worin ihre langfristige Unternehmensstrategie besteht. Dadurch würden sie mehr langfristig-orientierte Anleger wie BlackRock anziehen können.[15] Allerdings sei Fink sich bewusst, dass zwischen kurzfristigen und langfristigen Kapitalanlagen eine Balance gefunden werden muss.[15]

2015 kritisierte Fink den amerikanischen Aktienmarkt dafür, sehr viel Geld über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurückgeführt zu haben.[16] Zwar sei es richtig, überschüssiges Kapital an die Anteilseigner zurückzuführen, allerdings sollte jedes Unternehmen überlegen, wie es seinen langfristigen Firmenwert durch Investitionen erhalten könne.[16] Er fordert die Gesetzgeber auf, langfristige Kapitalanlagen stärker zu fördern.[16]

2016 stellte Fink erstmals konkrete Forderungen an die CEOs.[17] Alle CEOs sollen jedes Jahr einen strategischen Unternehmensplan präsentieren, wie sie langfristigen Unternehmenswert schaffen wollen.[17] Diese Pläne sollen von den Verwaltungs– bzw. Aufsichtsräten der jeweiligen Unternehmen kontrolliert werden. Weiterhin fordert er Gesetzgeber abermals zu konkreten Förderungen von langfristigen Geschäftsmodellen auf.[17]

Im Brief des Jahres 2017 stellte Fink die Rückschläge gegen die Globalisierung in den Vordergrund.[18] Er erwähnt Trumps Wirtschaftspläne und den Brexit.[18] Als Grund für diese Phänomene sieht er das kurzfristige Denken von Vorständen und den fehlenden Fokus auf alle Stakeholder eines Unternehmens.[18] Erstmals fordert er die Beachtung ESG-Kriterien in den strategischen Unternehmensplänen zum langfristigen Werterhalt. Außerdem weist er darauf hin, dass Unternehmen mehr für die betriebliche Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter tun sollen.[18]

2018 trat Fink mit einer neuen Forderung an die Unternehmen heran: Jede Firma solle ihren Unternehmenszweck definieren.[19] Dabei sollten sie darauf achten, welche Werte sie als Unternehmen vertreten wollen und wie sie am besten mit ihren Stakeholdern umgehen.[19] Zudem mahnte Fink die Verwaltungs- und Aufsichtsräte an, stärker auf ihre Diversität zu achten. Denn diese trage wesentlich zu besseren Entscheidungen und damit zu einem langfristig höheren Unternehmenswert bei.[19]

2019 setzte Fink den Fokus auf den Zusammenhang Unternehmenszweck und langfristigen Gewinn.[20] Profit sei das notwendige Fundament, damit Unternehmen langfristig allen ihren Stakeholdern dienen können. Dazu sei es notwendig, dass Firmen klar definierten, worin ihr Unternehmenszweck besteht. Dieser würde zu ethischem Verhalten führen, sowie einen wichtigen Beitrag zur Unternehmenskultur leisten.[20] Außerdem forderte Fink die CEOs auf, Führungsstärke zu zeigen und einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme zu leisten. Dazu sollten Firmen einen stärkeren Beitrag zur Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter liefern.[20] In den Mittelpunkt von BlackRocks Engagement für 2019 stellte Fink folgende Punkte:[20]

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Deutschland befindet sich außerhalb der Firmenkonstrukte EU und der BRD, aus diesem Grund benötigt diese Webseite kein Impressum oder eine Datenschutzerklärung. Datenschutzerklärung