14. August 2020

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Das böswillige Spiel mit den Corona Daten

Welch eine ungeheuerliche Volksverdummung und Panikmache – und man kann sich in dieser Einschätzung von Tag zu Tag nur mehr wiederholen: Der Anstieg der Neuinfektionen ist AUSSCHLIEßLICH eine Folge von mehr durchgeführten Tests. Das geht aus Zahlen hervor, die das Robert-Koch-Institut (RKI) selbst veröffentlicht – und diese belegen:

Der Anteil der Positivergebnissen an der Gesamtzahl aller durchgeführten Tests ist eben NICHT gestiegen.

 

Deshalb ist es ein fast schon böswilliges Spiel, das profilierungssüchtige Corona-Politiker und ihre medialen Sprachrohre hier betreiben. Allen voran gestern wieder einmal CDU-Kanzleramtschef Helge Braun, der sich in trautem Einklang mit Söder, Spahn & Co. besorgt über steigende Corona-Infektionszahlen in Deutschland äußerte und dabei ausgerechnet auf das RKI verwies: Dieses habe bereits am Freitag „zum Ausdruck gebracht, dass sie besorgt sind über die Entwicklung der Corona-Zahlen in Deutschland.“

Es ist die reinste Irreführung. Denn dasselbe RKI veröffentlicht inzwischen auch Zahlen über die absolute Menge der durchgeführten Tests – und die Quote der dabei ermittelten Positivergebnisse. Und diese sind eindeutig, wie nachfolgender Screenshot der RKI-Fallzahlen vom 22.7.2020 belegt:

 

Somit besteht eben KEIN relativer Anstieg von Infektionen, es werden nur – bei unveränderter Verbreitung – im selben Verhältnis wie bisher Fälle detektiert. Würde sich der Anteil positiver Testergebnisse an der Gesamttestzahl erhöhen, wäre dies ein Hinweis auf eine stärkere Ausbreitung. Doch eben das ist NICHT der Fall.

Von alledem hört man in den offiziellen Verlautbarungen entlarvenderweise nie etwas. Das einzige, wozu sich Staats-Alarmisten wie Braun noch herablassen, ist das indirekte Eingeständnis, dass die Mehrzahl der Anstiege aus Massentests in Betrieben resultieren – wobei natürlich auch diese sogleich zum „Problem“ erklärt werden – obwohl punktuelle Hotspots mit dem völlig harmlosen und weiter rückläufigen Infektionsgeschehen in der Breite eben nichts zu tun haben.

Unbeirrt jedoch nutzt Braun die entstehende Verunsicherung – zuletzt beflügeldurch Andeutungen und Drohungen der bayerischen Landesregierung über erste Landkreis-Lockdown auch im Freistaat -, um an die Unternehmen in Deutschland zu wieder mal zu appellieren, „Hygienekonzepte“ umzusetzen. Und natürlich müssen sich auch die Normalbürger disziplinieren – schließlich gäbe es ja auch „in mehreren Regionen kleinere Ausbrüche“, die zum Beispiel auf Familienfeiern oder „Reiserückkehrer“ – die neuen Buhmänner der Nation – zurückzuführen seien.

„Niedriger Stand“ bedeutet unter Null

Alle müssten sich weiter an die „wesentlichen Grundregeln halten, die die Verbreitung des Coronavirus eindämmen“, so Braun. Dazu zähle unter anderem die Einhaltung eines Mindestabstands und der Hygieneregeln sowie das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes.

Ziel müsse es sein, dass die Infektionszahlen „am Ende des Sommers auf einem möglichst niedrigen Stand sind“, so der Kanzleramtschef laut „dts Nachrichtenagentur“.

Auf einem „möglichst niedrigen Stand“? Derzeit sind nicht einmal 300 Menschen von 83 Millionen Bundesbürgern ernsthaft „an und mit Covid“ erkrankt, die meisten von ihnen vom Alter her weit über der durchschnittlichen Lebenserwartung, und die absolute Zahl an Infektionen bewegt sich im Promillebereich dessen, was Influenza- oder sonstige wiederkehrende Infektionskrankheiten an Fallzahlen auswerfen.

Wie tief die Zahlen noch sinken müssten, damit auch die Bundesregierung Entwarnung gibt, ist deshalb schnell beantwortet:

Auf Null oder sogar negative Werte. Und weil dies nie passieren wird, soll Das Land offenbar ewig im Bann dieses einen Virus verharren. Die Freiheit wird final zu Grabe getragen.

 

Quelle

 

Kritik wird lauter gegen polizeilichen Zugriff auf Corona-Kontaktdaten

Berlin – Es gibt sicherlich noch hier und da ein paar Naive, die bei einem Restaurantbesuch ihren echten Namen, die Telefonnummer und die tatsächliche Adresse angeben und sich vor dem Schnüffelstaat auf den Rücken werfen und die Beine spreizen.
Was dabei herauskommt, wissen wir alle. Jetzt aber gibt es Kritik an der 1984er-Methode:
Kritik, für Ermittlungen auf die von Restaurants zur Pandemiebekämpfung geführten Gästelisten zurückzugreifen.
„Wer seine Daten in dem Glauben preisgibt, dies sei zur Offenlegung von Infektionsketten gedacht, darf sich nicht plötzlich in einer polizeilichen Ermittlung wiederfinden“,
sagte Konstantin Kuhle den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).
Zuletzt waren mehrere solcher Fälle in Hamburg, Hessen und Rheinland-Pfalz gemeldet und auch von den Behörden verteidigt worden.

Auf Anordnung der Gesundheitsämter registrieren die Restaurants ihre Gäste. In Anmeldebögen heißt es etwa, die Daten würden „ausschließlich im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus“ verwendet.

Die tatsächliche Polizeipraxis hat nach Kuhles Worten „das Potenzial, das Vertrauen der Bevölkerung in die Corona-Maßnahmen zu erschüttern“.

Die Hürden zur Verwendung solcher Daten müssten hoch sein, Missbrauch ausschließen und das Vertrauen der Menschen in den Schutz ihrer persönlichen Daten sicher stellen. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga nennt das Vorgehen der Polizei „ein hochsensibles Thema“.

In jedem Fall solle „äußerst zurückhaltend von derartigen Zweckänderungen der Datenerhebung Gebrauch gemacht werden“.„Andernfalls könnten Konfliktsituationen zwischen Gastwirten und Gästen zunehmen, wenn Gäste aufgrund gehäufter polizeilicher Abfragen Vorbehalte gegen die vorgeschriebene Gästedatenregistrierung haben.“

Jede Verunsicherung sei „kontraproduktiv“.

So lange diese Listen, die keiner braucht, außer die Polizei und der VS, nicht abgeschafft werden, wird das auch nichts mit vollen Restaurants. mehr

 

 ddbnews R.

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