4. März 2021

„Chinesische Supersoldaten“ – Die historisch zwielichtige Verbindung zwischen US-Medien und CIA

"Chinesische Supersoldaten" – Die historisch zwielichtige Verbindung zwischen US-Medien und CIA

Ein Journalist des Senders MSNBC behauptet, China versuche, „Hyper-Scharfschützen, die doppelt so weit wie gewöhnliche Menschen sehen“, zu schaffen – nur ein weiterer Beweis dafür, wie sehr die Mainstreammedien in den USA mit den Geheimdiensten verflochten sind.

Der MSNBC-Journalist Ken Dilanian sagte, dass die chinesische Regierung Experimente durchführt, die darauf abzielen, Supersoldaten mit erweiterten Fähigkeiten zu produzieren. Dilanian stützte seinen Bericht offenbar auf Aussagen des scheidenden Direktors der Nationalen Nachrichtendienste John Ratcliffe aus einem Meinungsbeitrag desselbigen im Wall Street Journal. In dem Beitrag erklärte Ratcliffe, dass China die „Nationale Sicherheitsbedrohung Nr. 1“ sei.

Doch Dilanians Bericht und Kommentare, die er in einem Interview mit seinem eigenen Sender machte, enthielten Details, die nicht in Ratcliffes Meinungsartikel erscheinen, einschließlich, dass China versucht, Hyper-Scharfschützen zu entwickeln, die „doppelt so weit sehen können wie normale Menschen“ und „super-starke Kommandos.“

Das wirft die Frage auf: Woher hat Dilanian diese Idee, und wurde sein Bericht durch seine enge Beziehung zum US-Geheimdienst geprägt?

Dilanians Liebelei mit dem „Deep State“

2014 hat die „feindliche“ Onlineplattform Intercept behauptet, das Dilanian eine enge Beziehung mit dem CIA-Büro für öffentliche Angelegenheiten habe, woraufhin er von der Zeitung L.A. Times  verstoßen wurde. Die Recherchen von Intercept, basierend auf freigegebenen CIA-E-Mails, ergaben, dass Dilanian routinemäßig seine Artikel an die CIA zur Prüfung vor der Veröffentlichung schickte und positive Berichterstattung versprach – und sogar seine Artikel auf Geheiß des Geheimdienstes umschrieb.

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