17. Januar 2021

Ab 1. Januar: Benzin, Diesel und Heizen teurer, Mehrwertsteuer steigt

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In der Corona-Krise war die Mehrwertsteuer zum 1. Juli gesenkt worden – der volle Satz beträgt nun 16 statt 19 Prozent, der ermäßigte Satz liegt bei fünf statt sieben Prozent. Die Senkung ist aber bis zum 31. Dezember befristet. Danach gelten wieder die alten Sätze.

Durch den CO2-Preis für die Bereiche Wärme und Verkehr, der den Verbrauch von fossilen Brennstoffen unattraktiver machen und zum Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen anregen soll, werden für Verbraucher bei Kraftstoffen höhere Kosten anfallen – laut ADAC rund sieben Cent bei Benzin und acht Cent bei Diesel.

Auch Heizen vor allem mit Ölheizungen wird teurer. Im Gegenzug soll es beim Strompreis sowie über eine höhere Pendlerpauschale Entlastungen geben; zudem gibt es Förderungen etwa für den Austausch von Heizungen.

Die Zeitschrift „Finanztest“ verweist darauf, dass ab 1. Januar Kaminöfen, die vor 1995 eingebaut wurden, nur noch betrieben werden dürfen, wenn sie mit einem Feinstaubfilter ausgerüstet wurden. Öfen aus den Jahren 1995 bis März 2010 müssen entsprechend der strengeren Feinstaubregeln bis Ende 2024 nachgerüstet werden. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, etwa für Öfen, die vor 1950 errichtet wurden und noch immer an der gleichen Stelle im Haus stehen; auch offene Kamine sind nicht betroffen

Für 90 Prozent der Steuerzahler entfällt der Zuschlag ab dem 1. Januar, für weitere 6,5 Prozent wird er verringert. Der Soli, für den 5,5 Prozent zusätzlich zum fälligen Lohnsteuerbetrag gezahlt werden mussten, war 1991 eingeführt worden, um die finanziellen Lasten der Wiedervereinigung zu stemmen. Spitzenverdiener müssen diesen weiterhin zahlen.

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https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ab-1-januar-benzin-diesel-und-heizen-teurer-mehrwertsteuer-steigt-a3411365.html