8. März 2021

Der falsche Skandal um die Lufthansa-Kapitäne

Foto: Mediathek

Sowohl in den konformistischen als auch in den alternativen Medien herrscht einige Aufregung über die Aufstockung des staatlich finanzierten Kurzarbeitergelds für Flugkapitäne der Lufthansa auf bis zu 15.000 Euro im Monat.  Das ist in der Tat nicht wenig Geld und dürfte in einem Konzern, der Massenentlassungen plant, nicht für die beste Stimmung sorgen. Zur öffentlichen Skandalisierung eignet sich diese Angelegenheit aber schon deshalb nicht, weil sie von einigen viel größeren Skandalen  ablenken soll und wahrscheinlich genau das auch beabsichtigt wird.

Wäre nur ein Bruchteil der schon eingetretenen und der noch zu erwartenden ökonomischen Verwerfungen sowie der Kosten der fragwürdigen Impferei vorausschauend ins Gesundheits- und Altenpflegesystem und in die wegen der Globalisierung notwendigen Pandemieplanung geflossen, könnte das Virus weit weniger Schaden und Verhängnis anrichten. Schon jetzt wird allein der wirtschaftliche Schaden auf über 200 Milliarden Euro geschätzt, am Krisenende dürften es nicht viel weniger als 500 Milliarden Euro allein in der Bundesrepublik sein, die an Wohlstandsverlust zu bilanzieren sind. Allerdings wird dieser Wohlstandsverlust noch ungleicher verteilt sein als es die Vermögensverteilung hierzulande ohnehin ist.

Die Bundesrepublik leistet sich das größte und teuerste parlamentarische System weltweit. Keiner der Profiteure dieses Systems hat derzeit finanzielle Einbußen erlitten, keiner wird welche erleiden. Das betrifft auch das Heer der teuren Politpensionäre, die allesamt versagt haben bei der Vorbereitung auf ein Problem, das viel weniger eine Naturkatastrophe ist als ihre Propagandisten das behaupten.

Gezielt entfachter Neid auf die Flugkapitäne der Lufthansa dient allerdings nur dazu, die wahren Verantwortlichen für die historische Corona-Pleite zu vernebeln.

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