17. Januar 2021

Schäuble: Zur Corona-Solidarität gehört, dass Deutsche sterben, um Afrikaner zu retten!

 

(Michael van Laack) Der BRD-Bundestagspräsidentendarsteller gewährte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) huldvoll ein Interview. Darin machte er klar, zwar irgendwie verstehenzu können, dass viele Deutsche für sich und ihre Angehörigen Immunität gegen das Corona-Virus wünschen, warnte aber vor Impfstoff-Rassismus: „Wir können unsere Ungeduld nicht zum Maß aller Dinge machen und den Menschen in ärmeren Weltregionen den Impfstoff wegschnappen.“

Können wir nicht, Herr BRD-Bundespräsidentendarsteller? Aber Lithium für Smartphone-Akkus, Wasservorräte (Quellen-Rechte) und auch manche Ackerfrucht schnappen wir denen doch auch weg. Oder lassen unsere Kleidung billig dort herstellen und die besten Hölzer für unsere Möbel importieren. Woher also dieser plötzliche Sinneswandel?

Lassen sich Ungeimpfte schlechter nach Europa importieren?

Die Caritas befürchtet, dass 2021 maximal 10 % der Menschen in den 70 ärmsten Ländern geimpft werden könnten, wenn sich die Industrienationen weiterhin große Mengen an Impfdosen für die eigene Bevölkerung sicherten. Dass heißt als. die nach der Bundesrepublik (Entschuldigung: politisch korrekt muss es „nach Europa“ heißen) flüchten, wären nahezu alle ungeimpft. Bräuchten wir nicht schon deshalb hier größere Mengen an Dosen?

Und ist es nicht besonders wichtig, dass in den wirtschaftlich starken Ländern die Produktivität gesichert bleibt? Was hilft es, wenn in manchem afrikanischen oder asiatischen Staat die Menschen kerngesund vor ihrer Hand voll Reis sitzen, während z.B. der BRD-Bewohner gerade von Fieberkrämpfen geschüttelt über seinem Filetsteak zusammenbricht und dem Arbeitsmarkt entweder gar nicht mehr oder zumindest für längere Zeit nicht zur Verfügung steht?

Schäuble will BRD-Bewohnern wieder einmal schlechtes Gewissen machen

„Die Krise überwinden wir nur mit Solidarität, in Europa und auch darüber hinaus.“ mahnt Schäuble weiter. Da ist er wieder, dieser schwammige Begriff der Solidarität. Chefarzt: „Wenn wir mehr Impfdosen zur Verfügung gehabt hätten, wäre ihre Oma vermutlich nicht im April 2021 an Corona erkrankt und wenig später gestorben. Aber trösten Sie sich doch einfach damit: Ihre Oma ist solidarisch für die Vergabe ihrer Impfdosis an einen jungen Mann in Somalia gestorben. Der hat übrigens vorgestern einen Asylantrag gestellt. Wenn sie ihn kennenlernen möchten…“ Zugegeben, diese fiktive Äußerung eines Bundesrepuplikanischen Mediziners ist sehr krass formuliert. Doch sie drückt das aus, was Schäubles Ansinnen vom Ende her gedacht bedeutet.

QUELLE

 

Schäuble: Zur Corona-Solidarität gehört, dass Deutsche sterben, um Afrikaner zu retten!