5. März 2021

„Ich mache keine Verfassung für mich“: Weißrussischer Präsident äußert sich zu Zukunftsplänen

Der weißrussische Präsident hat am Freitag auf einem Treffen in Minsk angegeben, keine Verfassung für sich selbst schreiben zu lassen und kein Staatschef nach dem Inkrafttreten eines neuen Grundgesetzes sein zu wollen.

„Ich mache keine Verfassung für mich selbst. Ich werde nicht mit Ihnen als Präsident mit einer neuen Verfassung arbeiten. Beruhigen Sie sich also, ertragen Sie es ruhig“, zitiert die staatliche Agentur den Präsidenten.

Er werde niemals zulassen, daß es bei der Ausarbeitung der neuen Verfassung zu Fälschungen und bei den Wahlen danach zur Betrügerei kommen würde.

„Auch wenn ich wissen werde, dass es nicht das sein wird, was ich will. Warum? Weil das weißrussische Volk das durchmachen muss, was es durchmachen muss. Besser jetzt, ohne Krieg; schlimmer wird es sein, wenn wir mit diesem Krieg eingedeckt werden“, sagte er.

Zuvor hatte der weißrussische Präsident erklärt, daß der Entwurf der aktualisierten Verfassung Anfang 2021 zur öffentlichen Diskussion vorgelegt werde. Er stellte fest, dass die dritte Ausgabe vorbereitet werde, da die beiden vorherigen ihm nicht gefallen hätten. Das neue Grundgesetz müsse eine gemeinsame Vision der Zukunft Weißrusslands widerspiegeln. Er betonte, daß das weißrussische Volk entscheiden werde, wie die neue Verfassung aussehen solle.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20201127328450569-verfassung-lukaschenko-zukunftsplaenen/