Neuigkeiten / Berichte / Reportagen / Bilder – Filme – Video`s

Die nächste Grundsteuer-Ohrfeige kommt aus Ihrem Rathaus

.

Die Frist zur Abgabe der Grundsteuererklärung endet bald. Viele Immobilienbesitzer schieben Frust. Auch weil sie nicht wissen, wieviel sie ab 2025 genau abdrücken müssen. Ein wesentlicher Faktor bei der Berechnung der Grundsteuer ist der Hebesatz der Kommunen. Und der geht entgegen bisherigen Annahmen offenbar doch nach oben. 

.

Soll noch einer mal behaupten, Deutschland sei eine Servicewüste. Seit 1. Juli helfen die Eigentümerinnen und Eigentümer von rund 36 Millionen bebauten und unbebauten Grundstücken kräftig mit, die Finanzämter mit aktuellen Daten zu ihren Liegenschaften zu versorgen. Am 31. Januar soll damit Schluss sein. Ende Gelände.

Ein Dankeschön wird es dafür nicht geben, schon gar keinen Rabatt für die freundliche Mithilfe. Einige Wochen nach Abgabe der Feststellungserklärung werden jedoch die Bescheide über den Grundsteuerwert und den Grundsteuermessbetrag zuhause eintrudeln. Meist schickt das Finanzamt beides in einem Brief.

.

Grundsteuermessbetrag mal Hebesatz ergibt Höhe der Grundsteuer

Wer dann schon wissen will, wieviel mehr oder weniger Grundsteuer sie oder er ab 2025 jährlich zu bezahlen hat, muss multiplizieren. Und zwar den Grundsteuermessbetrag mit dem Grundsteuer-Hebesatz der Stadt oder Gemeinde, in der das Grundstück liegt.

Für eine Hausbesitzerin in München, auf deren Bescheid beispielhaft ein Grundsteuermessbetrag von 91 Euro ausgewiesen ist, bedeutet das bei einem Grundsteuer-Hebesatz von 535 Prozent künftig 487 Euro Grundsteuer jährlich. Die Rechnung lautet: 91 Euro mal 5,35.

Es sind also im nächsten Schritt die Kommunen, die mit ihren jeweiligen Hebesätzen an den Grundsteuer-Stellschrauben drehen. Davon hängt ab, was die oder der Einzelne künftig berappen muss. Die Grundsteuer ist eine klassische Kommunalsteuer und dient zur Finanzierung der Aufgaben vor Ort.

.

…weiterlesen 

.

.