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Die wundersame Geldvermehrung

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichen Sinne, sondern nur Abteilungsleiter einer Geschäftszentrale und einer Geschäftsführung, die sich Kanzleramt und/oder Bundespräsidialamt „nennen“. Übrigens: Parteien sind politisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun. 

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Von Frank Schäffler

Die Gefahr, dass die Inflationsraten künftig wesentlich höher sein werden, ist real. Der Vergleich mit den 1970er Jahren während der ersten Ölkrise liegt nahe. 

Die Inflation in Deutschland steigt und steigt. Im Dezember ist sie erneut zum Vorjahr gewachsen. Von 5,2 Prozent im November auf 5,3 Prozent. Das ist der höchste Wert seit 30 Jahren. Im Jahresdurchschnitt liegt die Inflationsrate in Deutschland damit bei 3,1 Prozent. Zwar ist dies nur die Entwicklung in Deutschland, doch auch die Inflationsrate in der Euro-Zone ist weit weg vom Stabilitätskriterium in den Maastrichter EU-Verträgen. Auch zum Inflationsziel der EZB, das erst kürzlich auf 2 Prozent angehoben wurde, ist die Entfernung beträchtlich. Jetzt müsste die EZB eigentlich ihren geldpolitischen Kurs ändern. Doch das wird sie nicht tun. Hans-Werner Sinn hat dies in seinem aktuellen Buch „Die wundersame Geldvermehrung“ sehr eindrucksvoll dargelegt. Er schreibt: „Der Hauptgrund für eine Inflationsgefahr liegt darin, dass die EZB ihre Politik nicht rückabwickeln kann.“ Das Buch ist sicherlich das wichtigste Wirtschaftsbuch der letzten Jahre und sei insbesondere Lesern empfohlen, die die Entwicklung der EZB-Politik nicht so detailliert verfolgt haben. Es ist gespickt mit Zahlen, Fakten und Wegmarken.

Die offenen und heimlichen Interventionen der Notenbanken des Eurosystems und der EZB haben über Jahre die Geldbasis erhöht und damit die Grundlage für die künftige Inflation gelegt. Allein zwischen Juni 2008 und September 2021 ist die Zentralbankgeldmenge (M0) von 0,88 Billionen Euro auf 5,99 Billionen Euro gestiegen.

Dieses Geld wurde benutzt, um Anleihen der Euro-Staaten, aber auch des ESM oder der Europäischen Investitionsbank (EIB) zu kaufen. Diese Monetarisierung der Staatsschulden hat erschreckende Dimensionen angenommen. Inzwischen sind die Notenbanken des Eurosystems die größten Halter der ausstehenden Staatsanleihen von Portugal (52 %), Niederlande (47,1 %) und Deutschland (44,9 %). Letztlich wird hier Staatsfinanzierung durch die Druckerpresse betrieben. Insbesondere der Ankauf von niederländischen und deutschen Anleihen dient dazu, die langfristigen Zinsen auch in anderen Eurostaaten zu drücken. Bei ihrer hohen Staatsverschuldung profitieren davon Griechenland (212 % zum BIP), Italien (163 % zum BIP) und Portugal (132 % BIP), aber natürlich auch alle anderen. Die Staatsschulden der Eurozone sind insgesamt von 6,7 Billionen Euro (2008) auf 11,3 Billionen Euro (09/2021) gestiegen. Das Eurosystem habe davon drei Viertel (76 %) des Zuwachses über die Druckerpresse finanziert.

Es ist ein Zusammenspiel zwischen den Euro-Staaten und der EU auf der einen Seite und der EZB auf der anderen Seite. Was hier geschaffen wurde, sei – so der frühere ifo-Chef – eigentlich eine Art „Helikoptergeld“, bei dem in der Theorie die Notenbank Geld druckt und dann an die Bürger verschenkt. „Was in Europa beschlossen wurde, ist im Kern genau dasselbe“, so Sinn. „Nur dass clevere Juristen ein paar ökonomisch irrelevante Umwege von der Druckerpresse bis zu den Taschen der begünstigten Menschen eingebaut haben, die das Ganze rechtlich vertretbar machen.“

Dennoch, oder besser deshalb, kommen die großen Industrieländer in Europa schlecht aus der Krise. Ihre Industrieproduktion ist teilweise noch deutlich unter dem Zeitpunkt vor der Bankenkrise 2007. Spanien (-22%), Italien (-20 %), Frankreich (-15%) und auch Deutschland (-2 %) liegen darunter. Die vergangen 15 Jahre waren ökonomisch verlorene Jahre für Europa.

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