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Drei Riesen und die “neue Ära der Multipolarität”

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichen Sinne, sondern nur Abteilungsleiter einer Geschäftszentrale und einer Geschäftsführung, die sich Kanzleramt und/oder Bundespräsidialamt „nennen“. Übrigens: Parteien sind politisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun.

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“Wollen Sie einen Krieg zwischen Russland und der NATO?” hatte Präsident Putin seinen französischen Kollegen Macron bei dessen Besuch im Kreml  gefragt, was dieser verneinte. Genauso wie Kanzler Scholz in Washington die Journalisten-Fragen, ob Deutschland auf “Nordstream 2” verzichten wolle und sich nicht festnageln lies, ob dies denn bei einem “russischen Angriff” der Fall wäre. Sich ähnlich unkonkret zu äußern hatte er wohl auch seiner Außenministerin bei ihrem Frontbesuch in der Ukraine mitgegeben, verbunden mit der Aufforderung, die auch schon Emmanuel Macron in Kiew hinterlassen hatte. Nämlich die Gespräche  zum Minsk-Abkommen wieder aufzunehmen, und unter französisch-deutscher Moderation die vorgesehenen Autonomie-Verhandlungen mit den abtrünnigen Republiken zu führen.

Eine solche Rückführung des Konflikts auf ein internes Problem der Ukraine und entsprechende Friedensverhandlungen sind freilich nicht im Interesse des US-Imperiums und hier zeichnen die Konfliktlinien im geopolitischen Schach deutlich ab – mit Frankreich, Deutschland und Europa auf der einen , und den “Fife Eyes” des anglo-amerikanischen Blocks auf der anderen Seite. Es ist das alte Mackinder-Spiel, der Kampf der Seemächte und der Landmächte um die “Weltinsel” : Eurasien,  und dabei geht es nur vordergründig um die Ukraine. Es geht um das Zusammenwachsen von Europa und Asien, der größten gemeinsamen Landmasse des Planeten und den friedlichen Handel und Wandel auf derselben, der verhindert werden muß wenn die Weltherrschaft des Empires gesichert bleiben soll. So empfahl es der Stratege des   Halford Mackinder vor 116 Jahren und genau so gehen auch seine Nachfolger Washington und London vor: mit Nadelstichen und inszenierten Spannungen an den Rändern der “Weltinsel”:  in Osteuropa und im pazifischen Südosten. Nur so ist zu erklären, warum die absolut sinnvolle und selbstverständliche Energie-Versorgung Deutschlands aus möglichst naheliegenden und preisgünstigen Quellen zu einem Zankapfel sondergleichen werden konnte. Dass Donald Trump direkten Sanktionen gegen die deutschen und europäischen Betreiber der Nordstream-Pipeline androhte, hat sein “moderater” Nachfolger Biden zwar zurückgezogen, stattdessen aber jetzt zusammen mit den britischen Vettern ein derart hysterisches Kriegsgeheul über eine drohende Invasion Russlands angestimmt, dass sich selbst die Regierung in Kiew – sonst für jeden anti-russischen Affront zu haben – gezwungen sah, Entwarnung zu geben. Wenn aber selbst die angeblich Bedrohten keine Gefahr sehen, was soll dann der dröhnende Propaganda-Zirkus ?

Dass Russland keinerlei Interesse an einer Okkupation der Ukraine hat, ist ebenso klar wie die Tatsache, dass es nicht zuschauen wird, wenn die Donbass-Region oder die Krim militärisch angegriffen werden. Und auch wenn Washington den ukrainischen Milizen dafür grünes Licht geben würde, hätte das wohl keine Invasion zur Folge, sondern nur die Zerstörung von 70, 80 oder 90% ukrainischer Militäreinrichtungen durch russische Raketen. Kein Panzer müsste dafür rollen, kein Bataillon die Grenze überschreiten. Was soll also dieses Invasions-Geheul ? Es geht um Nordstream, es geht  darum, Deutschland und Westeuropa unter Druck zu setzen, es geht um Handel und Wandel, der verhindert werden muss. Schon hat der (ehemals) grüne Wirtschaftsminister Habeck angekündigt, die Infrastruktur für den Import von Fracking-Gas aus den USA zu schaffen – ökologisch und ökonomisch der vollkommene Irrsinn, aber Bauernopfer müssen im Mackinder-Gambit eben gebracht werden, von den Vasallen.

Dass sich das souveräne Frankreich mit einem solchen Status ungern zufrieden gibt, hatte einst schon de Gaulle mit dem Austritt  der “Grande Nation” aus der NATO demonstriert, die von Macron bekanntlich als “hirntot” bezeichnet wird – insofern ist es sicher nicht schlecht, dass mit Macron ein selbstbewußter Franzose und kein US-Lakai als aktueller EU-Ratspräsident versucht, das Heft für Friedensverhandlungen wieder in die Hand zu bekommen. Wobei Putin mit deutlichen Worten klar gemacht hat, was er von der angeblich “friedenstiftenden” NATO hält –  dazu solle man doch bitte mal “die Menschen in Libyen, Afghanistan und Syrien befragen” – und dass Russland definitiv keine weiteren Raketen vor seiner Haustür dulden wird. Viel mehr ist von dem insgesamt 6-stündigen Gespräch zwischen Macron und Putin nicht an die Öffentlichkeit gedrungen, aber dass Macron verstanden hat, zeigen die in Berlin und Paris jetzt angesetzten Gespräche der Minsk-Moderatoren und Berater. Dass man den Wegelagerern der russischen Gasexporte nach Deutschland (Ukraine, Polen und den baltischen “Giftzwergen”) ein bißchen Geld für die wegen Nordstream entgehenden Transitgebühren in die Hand drückt, ist dabei aber wohl noch das geringste Problem.

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