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Eine Runde Mitleid: Robert Habeck beklagt hohe Arbeitsbelastung im Wirtschaftsministerium

 

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Das sei jetzt “kein Scheiß”, berichtete der Bundeswirtschaftsminister in gewohnt professioneller Wortwahl: Die Arbeitsbelastung im Ministerium sei hoch – seine armen Beamten bekämen schon Tinnitus vor lauter Stress. Der Versuch, um Mitleid für sein Ministerium zu werben, ging nach hinten los: In den sozialen Netzen haben die Menschen nur Unverständnis und Häme übrig. Immerhin stehen die Bürger, die sich das Leben nicht mehr leisten können und ihre Existenzen verlieren, unter viel höherem Druck – und sind anders als Habeck und seine Untergebenen nicht selbst dafür verantwortlich.

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In seinem Ministerium seien in den vergangenen neun Monaten 20 Gesetze und 28 Verordnungen gemacht worden, prahlte Habeck am Donnerstag – ganz so, als müssten die Bürger, die unter den Konsequenzen der Ampel-Politik leiden, dafür auch noch dankbar sein. Der Wirtschaftsminister besaß sogar die Frechheit, sein Klagelied bei einem Kongress des Bundesverbands der Deutschen Industrie in Berlin anzustimmen. Deutschlands Industrie wird gemäß der grünen Ideologie aktuell zugrundegerichtet: Dafür haben betroffene Unternehmer und deren Angestellte sicher ganz viel Applaus übrig. Tatsächlich lobte Habeck sich und sein Ministerium auch noch dafür, einen Weg gefunden zu haben, die massiv umstrittene Gasumlage retten zu können, um deutsche Gaskunden so richtig zur Kasse zu bitten.
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Doch seine Untergebenen scheinen darunter zu leiden, die grüne Selbstmordpolitik im Rekordtempo durchzupeitschen – Deutschland schafft sich ja nicht von alleine ab. „Die Leute, irgendwann müssen die auch schlafen und essen”, jammerte Habeck. „Es ist jetzt kein Scheiß, den ich erzähle: Die Leute werden krank. Die haben Burnout, die kriegen Tinnitus. Die können nicht mehr.“ Das dürfte auf viele Menschen in Deutschland zutreffen – mit dem Unterschied, dass diese für die Misere, in der sie sich befinden, in keiner Weise verantwortlich sind. Mitleid ernteten Habeck und sein Ministerium in den sozialen Netzen jedenfalls nicht – ganz im Gegenteil.

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