Neuigkeiten / Berichte / Reportagen / Bilder – Filme – Video`s

Erneut rätselhafter Tod eines russischen Oligarchen – Gerüchte über Geheimdienst-Kontakte

.

Wieder kam ein russischer Oligarch ums Leben und viele Fragen bleiben offen: Der Milliardär Wjatscheslaw Taran stürzte bei Monaco mit dem Helikopter ab
.

Monaco – „Helikopter-Absturz: Passagier ist identifiziert“ lautet der Titel einer Meldung der Monaco Daily News vom Sonntag (26. November). Zu lesen ist: Das Opfer eines Hubschrauber-Crashs zwei Tage zuvor sei der russische Krypto-Milliardär Wjatscheslaw Taran gewesen, der seit zehn Jahren in Monaco gelebt habe. Der 53-Jährige sei dreifacher Vater, seine Frau Olga Herausgeberin des Magazins Hello Monaco. Ein enger Familienfreund würde Taran als „den nettesten Menschen der Welt beschreiben“, heißt es in dem Artikel weiter.

Taran ist der nächste russischer Oligarch, der unter eher rätselhaften Umständen sein Leben verlor. Der 53-Jährige war am Freitagnachmittag (24. November) mit dem Helikopter im Schweizer Lausanne gestartet, schreibt Monaco Daily News. Am Steuer habe ein 35 Jahre alter, gut ausgebildeter Pilot gesessen. Dennoch stürzte der Hubschrauber später nahe des gut 500 Kilometer entferntem Monaco ab. Sowohl Taran als auch der Pilot starben.

.

Umstände des Absturzes rätselhaft – offenbar sprang weiterer Passagier kurz zuvor ab

„Es können noch keine Angaben zur Unfallursache gemacht werden“, heißt es in dem Bericht zudem. Auch die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass berichtete über den Tod des Oligarchen, der im Bereich der Kryptowährung aktiv war und Gründer der Handels-Plattform Libertex und des Unternehmens Forex Club ist.

Laut einem Bericht der britischen Zeitung Daily Mail sei das Wetter am Tag des Absturzes gut gewesen, der Himmel wolkenlos. Rätselhaft sei außerdem, dass eine weitere Person, die auf der Passagierliste gestanden habe, den Flug kurzfristig gecancelt habe. Dies habe die lokale Presse berichtet. Derzeit würden Ermittlungen zu dem Absturz laufen, informierte das Blatt weiter. Laut dem Vize-Staatsanwalt von Nizza könne ein Verschulden Dritter nicht ausgeschlossen werden.

.

Tod eines russischen Oligarchen – hatte er Verbindungen zum Geheimdienst?

Taran stammt ursprünglich aus dem russischen Wladiwostok. Wie die britische Zeitung Mirror schreibt, behauptet die ukrainische Nachrichtenagentur Unian, der 53-Jährige habe „wahrscheinlich Verbindungen zum russischen Auslandsgeheimdienst“ gehabt. Bewiesen sei dies noch nicht. Laut Unian soll er russische Gelder anhand verschiedener Operationen mit Kryptowährung gewaschen haben. Der russische Telegram-Kanal Marat Baschirow – Verfechter des Ukraine-Kriegs – soll den Unfall als „Säuberungsoperation“ bezeichnet haben, ohne dies weiter zu erläutern.

.

Dritter Kryptomilliardär, der innerhalb weniger Wochen starb

Laut Daily Mail ist Taran daneben der dritte Kryptomilliardär, der in den vergangenen Wochen unter mysteriösen Umständen starb. Der 30-jährige Tiantian Kullander aus Singapur sei am Donnerstag (23. November) – einen Tag vor Tarans Absturz – aus unerklärlichen Gründen im Schlaf gestorben. Und der 29-jährige US-Amerikaner Nikolai Mushegian sei die Woche zuvor in Puerto Rico im Meer ertrunken – wenige Stunden, nachdem er auf Twitter geschrieben hatte, er fühle sich von der CIA verfolgt.

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs häufen sich mysteriöse Todesfälle russischer Oligarchen. Mindestens sieben Geschäftsmänner starben in diesem Jahr unter zum Teil fragwürdigen Umständen – sie alle hatten Verbindungen zum russischen Energiekonzern Gazprom.

.

Quelle

.

.