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Export von Hanf-Produkten aus Russland

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Für die einen ist Cannabis ein Grund zum Lachen eine Lachnummer, für die anderen ein Geschäft mit hohen Gewinnspannen. In Russland gibt es bisher nur etwa 10 Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind. Vor fünf Jahren waren es höchstens zwei oder drei. Eines der Produktionsunternehmen befindet sich in Tscheljabinsk und heißt Medaille. Es hat zwei große Werkstätten, 10 Mitarbeiter und einen Umsatz von über 15 Millionen Rubel im letzten Jahr.
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Das Unternehmen ist seit 2018 tätig. Seit 2019 werden die Süßigkeiten der Tscheljabinsk-Medaille auch in die Nachbarländer Kasachstan, Belarus, Armenien, Tadschikistan und Usbekistan geliefert. Vor kurzem hat das Unternehmen seine erste Charge Hanf-Bonbons in die USA verschickt, um sie auf Amazon zu verkaufen. Jetzt fördert es aktiv den Export seiner Produkte in Länder des asiatisch-pazifischen Raums wie China, Laos, Vietnam und Thailand. Die Genehmigungen liegen bereits vor.

Die russische Zeitung Kommersant schreibt, dass die Produkte des Tscheljabinsker Werks  sowohl in lokalen regionalen als auch in überregionalen Einzelhandelsketten erhältlich sind. Das Unternehmen verarbeitet 6 bis 7 Tonnen Hanfsamen pro Monat. Unter den Marken Konkom und Konoplektika werden insgesamt 11 Produkttypen hergestellt, darunter:


– Hanföl

– Protein (Eiweiß)

– Süßigkeiten

– Hanf-Kondensmilch

– Verpackte Samen

– Geröstete Hanfkörner

– Hanfkörner roh

– Schokoladenpaste mit Cannabis

– Hautcremes


Im Juli ist zudem geplant, die Produktion von Schokoriegeln aufzunehmen.

Kommersant zufolge ist Hanföl ungefähr genauso gesund wie Olivenöl. Hanfmehl sei ein Nischenprodukt, das bald seine Anhänger finden wird. Hanfsamen enthalten große Mengen an mehrfach ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, das Antioxidans Gamma-Tocopherol und pflanzliche Proteine.  

Die westlichen Sanktionen haben keine Auswirkungen auf die Hanfproduzenten und die Herstellung von Cannabisprodukten ist in Russland legal. Für industrielle Zwecke dürfen jedoch nur solche Sorten verwendet werden, die nicht mehr als 0,1 Prozent Tetrahydrocannabinol im Trockengewicht der Blätter und Blütenstände der oberen Pflanzenteile enthalten – genau das Rauschmittel, aufgrund dessen viele Menschen eine besondere Beziehung zu Marihuana haben.

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Quelle

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