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„Fauci hat den Kongress über den Ursprung von COVID-19 eindeutig getäuscht“

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In den USA steht Ex-US-Pandemieberater Anthony Fauci immer noch im Kreuzfeuer wegen des Verdachts, die Gain-of-function-Forschung im Wuhan-Labor zu seiner Zeit als Regierungsbeamter finanziert zu haben. In einem Interview hat ein ehemaliger Kollege und „Freund“ nun aus dem Nähkästchen geplaudert.

Dr. Robert Redfield, Ex-Direktor der US-Gesundheitsbehörde CDC während der Trump-Ära, vertritt seit Langem die These, dass COVID-19 aus einem chinesischen Labor ausgetreten ist. Bereits Anfang 2021 äußerte er seine Vermutung gegenüber dem Fernsehsender CNN und erhielt danach Todesdrohungen von anderen Wissenschaftlern.

In einem jüngsten Interview mit „The DisInformation Chronicle“ hat er sich zu dem vor einem Monat zurückgetretenen ehemaligen Gesundheitsberater des Weißen Hauses, Anthony Fauci, geäußert. Dieser habe seiner Ansicht nach den US-Kongress über die Finanzierung der umstrittenen Gain-of-function-Forschung in China mit amerikanischen Geldern eindeutig getäuscht.

Bei der Methode werden tierische Viren zu Forschungszwecken so verändert, dass sie auf den Menschen übertragbar sind. Das in den USA verbotene Verfahren ist wegen Risiken für den Menschen stark umstritten, wird jedoch in China praktiziert.

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Redfield: „Jeder musste Faucis Narrativ zustimmen“

Redfield zufolge hätten Fauci und andere Beamte der Gesundheitsbehörde nach dem Pandemie-Ausbruch im Jahr 2019 die These forciert, dass das Coronavirus von einem „Tiermarkt“ in Wuhan stamme. „Jeder musste diesem [Faucis] Narrativ“ zustimmen, sagte der Virologe gegenüber der konservativen Plattform für investigativen Journalismus. Dem gegenüber stand der Verdacht, dass das Virus aus dem Wuhan Institute of Virology entwichen sein könnte.

Nachdem Vorwürfe laut geworden waren, dass das US-Forschungszentrum NIH (National Institutes of Health), dem Fauci vorstand, einer Drittpartei Mittel zur Verfügung gestellt habe, um im Wuhan-Labor Gain-of-function-Forschung zu finanzieren, ist Fauci mehrfach mit republikanischen Abgeordneten aneinandergeraten, insbesondere mit Senator Rand Paul aus Kentucky. Dieser befragte den Virologen bei einer Anhörung im US-Kongress im Mai 2021 zu den Vorwürfen. Fauci bestritt das. Im selben Jahr wurden jedoch Dokumente veröffentlicht, aus denen das Gegenteil hervorging.

Als Fauci im Sommer 2021 erneut vor dem Kongress zu den Forschungen befragt wurde, bestritt er gelogen zu haben. „Senator Paul, Sie wissen ehrlich gesagt nicht, wovon Sie sprechen, und das möchte ich offiziell sagen“, sagte der Ex-Gesundheitsberater. „Ich ziehe meine Äußerung nicht zurück. Diese Studie, auf die Sie sich beziehen, wurde bereits von qualifizierten Mitarbeitern geprüft und nicht als Gain-of-function-Forschung eingestuft“.

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Redfield: „Fauci weiß, dass er diese Forschung finanziert hat“

Fauci „könnte es übertrieben haben, als er dem Kongress gegenüber so aggressiv auftrat und behauptete, er sei nie an der Finanzierung der Gain-of-function-Forschung beteiligt gewesen“, sagte Redfield gegenüber dem „The DisInformation Chronicle“.

„Fauci weiß, dass er diese Forschung finanziert hat. Er weiß auch, dass er den Kongress getäuscht hat. Sie versuchen sich zu schützen“, so der Ex-Regierungsbeamte. „Er hat den Kongress eindeutig getäuscht (…) Und dann hat er Rand Paul und andere beleidigt. Tony [Fauci] und ich sind Freunde, aber wir sind in dieser Sache überhaupt nicht einer Meinung“.

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Fauci war lange Zeit das offizielle Gesicht der Regierung in Sachen COVID-19

In dem Interview betonte Redfield weiter, dass es das US-Gesundheitsministerium (HHS) war, das in der Anfangsphase der Pandemie entschied, Fauci als Regierungsexperten für COVID-19 zu nehmen. Es sei auch „nie das Weiße Haus (Trump) gewesen, das uns im CDC daran gehindert hat, öffentlich über die Pandemie zu sprechen. Es war das HHS“, so Redfield weiter.

In den letzten Jahren hat Fauci zahlreiche Interviews als Experte für COVID-19 gegeben. Die Republikaner kritisieren ihn wegen seiner Empfehlungen zum Tragen von Masken, Schulschließungen und Impfvorschriften. Mehrere republikanische Abgeordnete, darunter Rand Paul, planen bei einem Wahlsieg bei den Zwischenwahlen 2022 eine Untersuchung gegen Fauci.

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„Wissenschaftliche Arroganz“ für Pandemie verantwortlich

Für Redfield ist der Pandemie-Ausbruch ein Indiz für „wissenschaftliche Überheblichkeit“. „Ich habe viele Jahre lang während meiner Zeit beim Militär und an der Universität Maryland mit der chinesischen Gesundheitsbehörde zusammengearbeitet. Viren können aus Laboren entweichen. Das liegt einfach in der Natur der Sache.“ Er habe eine Arroganz wahrgenommen, dass sie [die Forscher] meinten, das eindämmen zu können und ein Virus nicht entkommen würde, so Redfield.

Ein von US-Präsident Joe Biden angeforderter Geheimdienstbericht von Anfang 2021 zum Ursprung des Coronavirus hat Medienberichten zufolge keine eindeutigen Ergebnisse gebracht. Laut „Daily Mail“ hat WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus jedoch mittlerweile gegenüber einem hochrangigen europäischen Politiker zugegeben, dass das Coronavirus höchstwahrscheinlich aus dem Wuhan-Labor stammt.

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Quelle

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