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FED tritt auf die Bremse: Was macht die EZB?

Die US-Notenbank beginnt damit, den Kauf von Anleihen zurückzufahren. Damit könnte diese Form der Krisenhilfe bereits Mitte kommenden Jahres beendet sein. Was aber, wenn die Preise immer weiter steigen?

Die US-Notenbank Fed (Federal Reserve) bewegt sich – noch vor der Europäische Zentralbank. Auf der geldpolitischen Sitzung am Mittwoch hat sie den ersten Schritt in Richtung Normalisierung der Geldpolitik vollzogen. Bereits im November will die – nach wie vor wichtigste – Notenbank der Welt ihr Anleihekaufprogramm reduzieren.

Wie andere Notenbanken pumpt auch die Fed über den Ankauf von Anleihen Milliardensummen in den Finanzkreislauf, um die Zinsen niedrig zu halten und damit die Wirtschaft zu unterstützen. Die Summe von 120 Milliarden US-Dollar monatlich wird in diesem Monat bereits um 15 Milliarden Euro sinken. Einen zweiten solchen Schritt hat die Fed für Dezember angekündigt.

Zinsen bleiben (noch) unverändert
Mögliche Zinserhöhungen sind für die US-Zentralbank noch kein Thema. „Wir glauben nicht, dass es an der Zeit ist, die Zinsen anzuheben“, sagte Fed-Chef Jerome Powell nach den geldpolitischen Beschlüssen am Mittwochabend. Trotz verbesserter Lage am Arbeitsmarkt gebe es noch Raum für Verbesserungen.

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