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Ford will Wasserkraft in Energie umwandeln

„Ford und das Start-Up Rhein-Sharing, hervorgegangen aus einer interdisziplinären Studierendeninitiative der Technischen Hochschule (TH) Köln, haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.“ Sechs Studierende der Fahrzeugtechnik und Architektur belegten im März 2021 Platz Zwei der „Ford Fund Smart Mobility Challenge“. Die Idee: erneuerbare Energie durch die Strömung des Rheins zu gewinnen und diese unmittelbar zur Energieversorgung von Mobilitätsstationen zur Stromversorgung von Elektrofahrzeugen zu nutzen.

Grundlage ist der Entwurf für den Rheinauhafen in Köln. Im Rahmen der Zusammenarbeit soll ein Konzept für das ebenfalls am Rhein gelegene Ford-Werkgelände entwickelt werden. Vorrangig soll für den Standort Niehl untersucht werden, ob der Einsatz neuartiger Wasserkraftwerke im Rhein zur Erzeugung von klimaneutralem Strom auch in der Praxis möglich wäre. Die angestrebte Machbarkeitsstudie soll auch Messungen der Strömungsgeschwindigkeit, Prognosen zur Energiegewinnung und Kostenschätzungen.

Rhein-Sharing verfolgt die Idee, nachhaltige Mobilitätskonzepte für den urbanen Raum auszuarbeiten. Die Idee dahinter: „innovative Wasserkraftwerke mit nachhaltiger Architektur zu kombinieren, um aus der Strömungsenergie des Rheins „grünen Strom zu gewinnen“ und diesen für den nachhaltigen Ausbau der Ladeinfrastruktur in Köln zu nutzen.“ Nahegelegene Ladesysteme der Energieversorger für Elektrofahrzeuge und Mikromobilitätsangebote bieten sich den Ausführungen nach an, um „die erneuerbare Energie verlustarm und unmittelbar vor Ort zu nutzen.“

Wasserkraft spielt bei Ford in Köln schon jetzt eine große Rolle. Das Kölner Werk bezieht bereits seit Januar 2018 seinen Strom zu 100 Prozent aus Wasserkraftanlagen aus Österreich, Schweiz und Skandinavien.

Quelle: Westdeutsche Zeitung