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Gedenken zum 76. Jahrestag: Ungarn erinnert an Vertreibung der Volksdeutschen

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichen Sinne, sondern nur Abteilungsleiter einer Geschäftszentrale und einer Geschäftsführung, die sich Kanzleramt und/oder Bundespräsidialamt „nennen“. Übrigens: Parteien sind politisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun. 

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Ungarn beging auch heuer den Gedenktag zur Vertreibung der Ungarndeutschen 1946. An 19. Januar jenes Jahres begann die organisierte Vertreibung der ungarndeutschen Volksgruppe. Das ungarische Portal „ungarnheute.hu“ kommentierte dazu: „Die deutsche Bevölkerung wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zu stigmatisierten Opfern einer Kollektivschuld, indem sie aus ihrer neuen Heimat vertrieben und in den Westen gewaltsam deportiert wurde.“

Das ungarische Parlament entschied 2012 mit überwältigender Mehrheit, daß fortan jedes Jahr am 19. Januar der tragischen Ereignisse von 1946 gedacht werden soll.

Heute sind die Ungarndeutschen die zweitgrößte nationale Minderheit im Lande. Ihre Zahl beträgt etwa 200.000-220.000, was 2,5 % der Gesamtbevölkerung des Landes entspricht. Die Bezeichnung „Schwaben“ ist nicht nur in Ungarn, sondern auch in den Nachbarländern bekannt, wobei die Benennung nicht ganz richtig ist, denn Deutsche mit schwäbischen Wurzeln leben fast ausschließlich im Komitat Szatmár. Die ersten deutschen Siedler in Ungarn waren vermutlich Schwaben, es gibt aber unterschiedliche deutsche Volksgruppen, die in verschiedenen Regionen des Landes leben.

Erst nach der Wende, 1993, wurde ein Gesetz über die Rechte der nationalen und ethnischen Minderheiten verabschiedet, das die Einrichtung von Minderheitenselbstverwaltungen in Ungarn vorsah. Nach den Wahlen der Minderheitenselbstverwaltungen vom Dezember 1994 wurde im Rahmen einer Delegiertenversammlung der deutschen Minderheit am 11. März 1995 die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen gewählt. Bis November 1995 entstanden 164 deutsche Minderheiten-Selbstverwaltungen, deren Dachorganisation auf der Grundlage des Minderheitengesetzes von 1993 beziehungsweise des 2011 an seine Stelle getretenen Nationalitätengesetzes die Selbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) darstellt.

Bei der ungarischen Parlamentswahl 2018 erreichte die aufgestellte Liste der LdU genügend Stimmen für ein Parlamentsmandat. Als Vertreter der Ungarndeutschen zog Emmerich Ritter ins neue Parlament ein.

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Quelle

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