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Geothermie in Vaterstetten: Bald kommt Wärme aus der Tiefe

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichen Sinne, sondern nur Abteilungsleiter einer Geschäftszentrale und einer Geschäftsführung, die sich Kanzleramt und/oder Bundespräsidialamt „nennen“. Übrigens: Parteien sind politisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun. 

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Der Vaterstettener Gemeinderat hat den Grundsatzbeschluss zur Geothermie gefasst. Voraussetzungen sind „hervorragend“
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Vaterstetten – „Glückauf“, der alte Bergmannsgruß, steht auf der letzten Seite einer Präsentation im Gemeinderat Vaterstetten am Donnerstagabend. Es geht um einen Grundsatzbeschluss zur Geothermie, einem Großprojekt zur Wärmeversorgung nicht nur für die Kommune, sondern für den Landkreis. Der Zeitplan ist sportlich: 2023 unter anderem weitere Planungen, Verhandlungen, Abklären von Zuschüssen, 2024 die erste Bohrung, 2025 die erste Versorgung über das vorhandene Wärmenetz. Das erklärte Bürgermeister Leonhard Spitzauer gegenüber der Ebersberger Zeitung.

Gefördert werden könnte das heiße Wasser aus der Tiefe an einem Standort an der Autobahnraststätte. Geschätztes Finanzvolumen: Zunächst 75 Millionen Euro in einem Sechs-Jahres-Plan. Etwa 40 Millionen Euro für das Netz, etwa 35 Millionen Euro für die Bohrung. Dafür sucht die Kommune nun einen Investor. „Alleine werden wir das nicht schaffen“, so Spitzauer. Liegt auch daran, dass die Kommune bereits verschuldet und deshalb in ihrem finanziellen Spielraum eingeschränkt ist. Denn es gibt ja auch noch viele Pflichtaufgaben, die die Gemeinde abarbeiten muss.

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Zorneding, Grasbrunn und Haar bereits im Gespräch

Grundsätzlich wird das Projekt sehr positiv gesehen. „Die Voraussetzungen sind hervorragend“, so der Bürgermeister in der Sitzung. „Wir können heute sicher sagen, dass wir das gesamte Gemeindegebiet versorgen können, wohl auch drüber hinaus“, so der gemeindliche Wirtschaftsförderer Georg Kast. Das Basisszenario sei wirtschaftlich tragfähig und gegenüber negativen Abweichungen relativ stabil. Kast betonte auch, die Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit stammten bereits aus der Zeit vor dem Krieg in der Ukraine. Also vor dem Anstieg der Energiepreise. Heißt: Nach derzeitigem Stand könnte das Projekt noch wirtschaftlicher sein. Höhere Wärmeabsatzmengen (zum Beispiel eine höhere Anschlussdichte) führten zu einer starken Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.

Die Belieferung Dritter außerhalb der Kommune sei möglich sowie sinnvoll und verbessere das Ergebnis nachhaltig – ohne Beschränkungen für Kerngebiete, so Kast. „Wir müssen schauen, dass wir möglichst schnell große Kunden bekommen.“ In Bezug auf die Beteiligung von Nachbarkommen war die Rede von Grasbrunn, Zorneding und Haar. „Hier finden bereits vielversprechende Gespräche statt“, so das Rathaus.

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Ausbau Schritt für Schritt

Eine Aussage ist auch ganz deutlich: „Die Umsetzung des gemeindlichen Geothermievorhabens ist alternativlos.“ Die Ereignisse rund um den Ukrainekrieg hätten gezeigt, wie wichtig eine nachhaltige Reduzierung der Abhängigkeit von internationalen Energieimporten für eine sichere Energieversorgung sei.

Klar ist auch, dass für den weiteren Ausbau des Nahwärmenetzes die Straßen aufgerissen werden müssen, um Leitungen zu verlegen. Das soll aber Schritt für Schritt erfolgen. „Wir können nicht in drei Jahren die ganze Gemeinde umgraben, weil dann keiner mehr fahren kann“, so Kast. Die Bürger müssten sich aber auf Einiges einstellen. Stellt sich natürlich auch die Frage für jeden Hausbesitzer mit einer Heizung, schon in die Jahre gekommen ist, wann er denn die Nahwärme angeschlossen werden könnte. Darauf gibt es bisher keine konkrete Antwort.

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So geht es weiter

Wie geht es jetzt weiter? Das Rathaus listet jetzt bereits folgende Punkte auf: Vergabe von Beraterleistungen, die Bohrdetailplanung, die Bohrplatzplanung, Planung, zur Wärmeübergabe, berg- und wasserrechtliche Genehmigungen, die rechtliche Organisationsstruktur, die Erstellung der Förderanträge und eine Machbarkeitsstudie sowie die Projektfinanzierung sowie die Einbindung von Investoren und rechtsaufsichtliche Klärung.

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Quelle

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