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Griechenland, Ägypten und Zypern: Türkei soll Seerecht achten

Griechenland, Ägypten und Zypern haben die Türkei aufgefordert, internationales Seerecht zu respektieren. In einer gemeinsamen Erklärung der Präsidenten Zyperns und Ägyptens, Nikos Anastasiades und Abdel Fattah al-Sisi, sowie des griechischen Regierungschefs Kyriakos Mitsotakis heißt es, Provokationen und einseitige Aktionen, die gegen das Völkerrecht verstoßen, sollen künftig von der Türkei unterlassen werden.

Mit Blick auf die Türkei, die sich wegen der Zusammenarbeit des Trios isoliert fühlt, betonten die drei Staats- und Regierungschefs, dass von der Kooperation niemand ausgeschlossen sei, der im Rahmen internationalen Rechts mitmachen wolle. Gleichzeitig verurteilten sie in ihrer gemeinsamen Erklärung die „anhaltenden Verletzungen des griechischen Luftraums“ sowie illegale Aktivitäten der Türkei in Gebieten der griechischen und zyprischen Ausschließlichen Wirtschaftszonen (AWZ). Im östlichen Mittelmeer eskaliert immer wieder der Streit um dort vermutete Erdgasvorkommen. Zuletzt hatten türkische Fregatten vor zwei Wochen ein Forschungsschiff südwestlich von Zypern vertrieben, das im Auftrag Zyperns unterwegs war.

Quelle: Börse Online