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Hartes Gefecht um Lambrecht: Söder fordert Ministerin zum Rücktritt auf

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Kaum Munition, Chaos bei F-35-Jets: Die CSU schießt scharf und fordert den Rücktritt von Verteidigungsministerin Lambrecht (SPD). Naht Hilfe von der Koalition?
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Berlin – Die Debatte will einfach nicht verstummen: Im Streit um das Chaos bei der Bundeswehr bleibt Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) weiter unter Beschuss. So rief Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Politikerin unverhohlen zum Rücktritt auf. „Bei Frau Lambrecht wäre es einfach besser, wenn sie freiwillig aufhören würde“, sagte der Regierungschef der Bild-Zeitung. Wer es nicht einmal schaffe, Munition zu bestellen und amerikanische Kampfflieger zu kaufen, sei dem Amt einfach nicht gewachsen, fügte er hinzu. Es ist nicht der erste scharfe Angriff auf die Ministerin aus der Opposition.

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Fehlende Munition und F-35-Jets: Söder fordert den Rücktritt von Verteidigungsministerin Lambrecht

Seit mehreren Wochen steht Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) in der Kritik. Mit Eva Högl wurde bereits eine Nachfolgerin für die vermeintliche Pannen-Ministerin gehandelt. Zuletzt hatte es immer wieder Probleme bei der Beschaffung von Ausrüstung der Bundeswehr gegeben. Vor allem die Munition wäre im Ernstfall knapp und auch der Kauf von den bestellten F-35-Tarnkappenjets verzögert sich noch. Die CSU um Markus Söder wirft der Ministerin persönliches Versagen vor. Die Tatsache, dass sie sich den Fragen im Haushaltsausschuss nicht stellte, sorgte in den Reihen der Politik in dieser Woche für großes Unverständnis. Zuvor war Lambrecht bereits wegen eines Fluges mit ihrem Sohn in einem Bundeswehr-Helikopter ins Gerede gekommen.

Vor diesem Hintergrund stellte Söder der Regierung eine schlechte Regierungsbilanz bei der Verteidigung aus. „Die Ampel hat die Erwartungen der Deutschen nicht erfüllt. Aus einer Aufbruch-Koalition ist eine Ampel geworden, die wild durcheinander blinkt“, sagte der Ministerpräsident dem Boulevardblatt.

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Christine Lambrecht: Kanzler Scholz gibt der Pannenministerin noch Rückendeckung

Dennoch genießt die umstrittene Ministerin noch den Rückhalt der Koalition. Nach der laut gewordenen Kritik wegen der Probleme bei der Jet-Beschaffung stellte sich Olaf Scholz (SPD) demonstrativ hinter seine Kabinettskollegin. „Der Bundeskanzler ist zufrieden mit der Arbeit aller Ministerinnen und Minister dieses Kabinetts“, ließ der Regierungschef über seinen Regierungssprecher mitteilen. Der Ukraine-Krieg, so hieß es weiter, habe die Versäumnisse der vergangenen Jahre und die Lücken in der deutschen Verteidigung offen gelegt. Mit einem 100-Milliardenprogramm werde die Bundesregierung nun gegensteuern und die Probleme nach und nach beheben.

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Quelle

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