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Hunger als Mittel der Politik: Schon Churchill ließ für politische Ziele Millionen verhungern

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Die Quelle des westlichen Wohlstandes ist es, sich auf Kosten anderer zu bereichern. Wie zynisch und skrupellos der Westen dabei vorgeht, hat das russische Fernsehen einmal mehr aufgezeigt
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Dass man in Russland auf historische Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Winston Churchill, der im Westen regelrecht als Held verehrt wird, einen anderen Blick hat, ist kaum bekannt. Ich habe vor einiger Zeit schon mal einen russischen Fernsehbeitrag über Winston Churchill übersetzt, den man im deutschen Fernsehen sicher nicht zu sehen bekommen würde.

Nun hat der Moderator des wöchentlichen Nachrichtenrückblicks des russischen Fernsehens ein weiteres Beispiel dafür gezeigt, wie skrupellos, zynisch und menschenfeindlich die Politik von Churchill war, und – was noch wichtiger ist -, dass sich an dieser Politik bis heute nichts geändert hat. Eigentlich waren es zwei Kommentare des russischen Fernsehens, in dem ersten Kommentar (hier ist der Link dazu) hat der Moderator die aktuell drohende Hungersnot kommentiert und in diesem zweiten Kommentar hat er aufgezeigt, dass diese zynische Politik im Westen eine lange Tradition hat. Und auch heute nimmt der kollektive Westen eine weltweite Hungersnot gerne in Kauf, wenn er damit seine geopolitischen Ziele erreichen und Russland schaden kann.

Ich habe den Kommentar des russischen Fernsehens übersetzt.
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Beginn der Übersetzung:

Reich werden auf Kosten anderer: Wie Großbritannien Indien ausgeraubt hat

Wir wundern uns über die Versuche des Westens, Getreide aus der Ukraine zu exportieren, während das Land selbst bis Ende des Jahres garantiert unter einer Nahrungsmittelknappheit leiden wird. Dabei ist das eine koloniale Tradition mit tiefen historischen Wurzeln. Nehmen Sie zum Beispiel den legendären britischen Premierminister Winston Churchill. In seiner Heimat und in ganz Europa gilt er noch immer als Vorbild an Moral und Staatskunst. Ach was, Churchill ist einfach der beste Politiker in der Geschichte des britischen Empires, eine Schönheit und ein Stolz, ein Vorbild, an dem man sich ein Beispiel nehmen sollte.

Um den Bedarf Großbritanniens und verbündeter Länder wie Griechenland zu decken, ordnete Premierminister Churchill 1943 den Abtransport von Getreide aus dem indischen Bengalen an. Churchill hegte einen Rassenhass gegen Hindus, er betrachtete sie nicht als menschliche Wesen. Darum zählten diejenigen, die aufgrund des verbrecherischen Befehls verhungert sind, auch nicht. Die Schätzungen der Opfer der britischen Operation zur Ausfuhr von Brot aus dem indischen Bengalen schwanken stark, sie gehen aber in jedem Fall in die Millionen, sie reichen von einer bis 29 Millionen. (Anm. d. Übers.: Da ich davon noch nie gehört hatte, habe ich dazu ein wenig recherchiert. Die Hungersnot gab es und sie hatte exakt die Gründe, die hier genannt werden. Allerdings findet man zum Beispiel in Wikipedia kaum etwas darüber, im englischen Wikipedia wird die Hungersnot nicht einmal erwähnt. Verbrechen des Westens werden konsequent verschwiegen und aus den Geschichtsbüchern getilgt, dies ist ein weiteres Beispiel dafür)

Churchill hatte eine besondere Abneigung gegen Mahatma Gandhi persönlich. Der indische Philosoph und Ideologe der „passiven Revolution“ gegen die britische Kolonialherrschaft sollte laut Churchill gefesselt und von einem riesigen Elefanten mit dem britischen Vizegouverneur auf dem Rücken zertrampelt werden.

„Ich hasse die Inder. Sie sind Tiere mit einer Tierreligion. Sie sind selbst schuld an der Hungersnot, weil sie sich wie Kaninchen vermehren“, sagte Churchill. Dieses Churchill-Zitat wurde vom britischen Staatssekretär für Indien, Leopold Charles Maurice Stennett Emery, gewissenhaft in sein Tagebuch eingetragen.

Als ihm über die Hungersnot in Indien berichtet wurde, antwortete Churchill mit der Frage: „Warum ist Gandhi dann noch nicht gestorben?“

Berechnet man den Gesamtbetrag, den Großbritannien Indien während der Kolonialzeit geraubt hat, kommt man auf die astronomische Summe von 45 Billionen Dollar. Das ist das Ergebnis von Berechnungen des Wirtschaftswissenschaftlers Utsa Patnaik, die im Columbia University Journal veröffentlicht wurden. Die 45 Billionen Pfund, die allein aus Indien geplündert wurden, sind die Quelle des britischen Reichtums und erklären gleichzeitig die Motive des britischen Handelns bis heute. Das Ziel ist es, auf Kosten anderer zu verdienen. Das ist für den Westen insgesamt charakteristisch.

Ende der Übersetzung

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Quelle

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