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In Lettland dürfen Ungeimpfte künftig keinen Supermarkt mehr betreten

Wegen einer starken Zunahme der Corona-Fälle hat Lettland am Montag einen dreimonatigen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Nach den neuen Regeln dürfen öffentliche Gebäude nur noch mit Schutzmaske betreten werden, alle Angestellten des öffentlichen Dienstes müssen bis zum 15. November geimpft/gentherapiert sein.

Zuletzt wurden unter den 1,9 Millionen Einwohnern der Balten-Republik täglich mehr als eintausend Fälle registriert.

Wer nicht geimpft/gentherapiert ist, darf in Lettland künftig keinen Supermarkt mehr betreten. Nur Geschäfte des täglichen Bedarfs dürfen am Wochenende öffnen. Alle Letten sind aufgerufen, im Home Office zu arbeiten.

Regierungschef Krisjans Karins schrieb auf Twitter, er fordere seine Landsleute auf, sich „nicht zu versammeln, nicht zu besuchen und Ihre Kontakte zu beschränken“.

Nur 48 Prozent der Letten sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft/gentherapiert. Das ist eine der niedrigsten Impfquoten in Europa, nur in Bulgarien, Rumänien und Kroatien ist die Impfquote noch niedriger. (afp/oz)

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