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Israel greift mehrere Ziele im Gazastreifen an

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In der Nacht zum Sonntag hat Israel mehrere mutmaßliche Hamas-Objekte im Gazastreifen angegriffen. Nach Angaben des Militärs war darunter auch eine Raketenfabrik. Zuvor waren zwei aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen im Meer vor dem Großraum Tel Aviv niedergegangen.
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Die israelischen Streitkräfte haben in der Nacht zum 2. Januar mehrere Objekte der Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen bombardiert. Wie die Armee auf Twitter bekannt gab, seien darunter eine Raketenfabrik und mehrere Militärposten gewesen, die man für terroristische Aktivitäten genutzt habe. Über mögliche Opfer wurde zunächst nichts bekannt.

Nach Angaben des Fernsehsenders Al Jazeera feuerte die israelische Luftwaffe bei ihrem Angriff etwa zehn Raketen ab. Sie schlugen demnach im Osten der Stadt Chan Yunis südlich des Gazastreifens ein. Anschließend beschoss die israelische Artillerie laut dem Sender einen Beobachtungspunkt der Hamas in der Nähe der Stadt Bait Lahiya im Norden des palästinensischen Küstengebiets. In den sozialen Netzwerken tauchten Fotos und Videos auf, die den Angriff zeigen.

Die Jerusalem Post berichtete, Panzer hätten zudem Stellungen der Hamas entlang der Grenze zum Gazastreifen beschossen. Das Blatt zitierte aus der Stellungnahme der israelischen Armee:

„Die Terrororganisation Hamas ist für die Geschehnisse im Gazastreifen verantwortlich und trägt die Konsequenzen der terroristischen Handlungen aus dem Gazastreifen.“

Laut Darlegung des israelischen Militärs stellte dies eine Reaktion auf eine Attacke mit zwei Raketen aus dem palästinensischen Küstengebiet dar. Beide Projektile waren am Samstagmorgen im Meer vor dem Großraum Tel Aviv niedergegangen. Es gab weder Opfer noch Sachschäden.

Israel hatte bereits im Mai 2021 eine massive Angriffswelle auf den Gazastreifen gestartet. Diesem war der Abschuss selbstgebauter Raketen durch die Hamas vorausgegangen. Ägypten vermittelte schließlich eine Waffenruhe, die am 21. Mai in Kraft trat. Seither blieb es verhältnismäßig ruhig.

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Quelle

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