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Kardinal Gerhard Müller: Bill Gates und George Soros stehen für „teuflische“ Neue Weltordnung

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Der deutsche Prälat rügte auch Gates und Soros für ihre „bescheidenen“ intellektuellen Beiträge
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Kardinal Gerhard Müller, der frühere Präfekt der Glaubenskongregation (CDF), kritisierte die Pläne der Neuen Weltordnung und bezeichnete die Milliardäre Bill Gates und George Soros als Befürworter der globalistischen Agenda. „Nach eigenem Bekunden stehen diese beiden [Gates und Soros] für die Neue Weltordnung, die sie nach ihrem Bild und Gleichnis errichten wollen“, sagte er.

Müller äußerte sich kürzlich in einem Interview mit der katholischen Nachrichtenseite kath.net, in dem er eine differenzierte Kritik an der so genannten Neuen Weltordnung übte.

Er kritisierte die Ideen von Gates und Soros:

Der intellektuelle Gehalt ihrer Beiträge ist, gemessen an der Geistes- und Kulturgeschichte der Menschheit, eher bescheiden und wird von jedem normalen Studenten in den ersten Semestern – egal in welchem Fach – leicht erreicht.

Der deutsche Prälat behauptete, dass alle Versuche, eine von Menschen geschaffene neue Weltordnung zu schaffen, einem „diabolisch-destruktiven“ Denken entspringen und immer in einer Katastrophe enden. Er nannte den Kolonialismus und Imperialismus des 19. Jahrhunderts, den Nationalsozialismus und den leninistisch-stalinistischen Kommunismus als historische Beispiele für solche Systeme.

Der Prälat erwähnte auch den Gründer des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab und bezeichnete dessen Ideen als „transhumanistische Utopien“. Mit Blick auf die aktuelle globalistische Vision einer Neuen Weltordnung sagte Müller:

Das Programm einer Neuen Weltordnung unter der Bedingung einer totalen Ökonomisierung des Menschen, in der selbst ernannte Finanz- und Politeliten als denkendes und kontrollierendes Subjekt agieren, hat den Preis der Entpersönlichung der Massen. Der Mensch ist nur noch das biologische Rohprodukt, das in einem totalen Informationsnetz zu einem Computer aufgerüstet wird. Es gibt dann keine Person mehr, keine Unsterblichkeit der Seele, kein Lebewesen mit Herz und Verstand, Geist und freiem Willen. Es bleibt ein Konstrukt ohne Heimat und Hoffnung.

Müller kritisierte sowohl den russischen Präsidenten Wladimir Putin für seinen Krieg gegen die Ukraine als auch US-Präsident Joe Biden für seine radikale Abtreibungspolitik. Beide Staatsoberhäupter behaupten, sie seien Christen, aber das werde ihnen nicht helfen, wenn sie vor Gottes Gericht stünden, so Müller.

Außerdem äußerte sich der deutsche Kardinal zum Problem der Beeinflussung nationaler Regierungen durch „philanthropische“ Milliardäre:

Das Problem ist, dass die Super-Milliardäre durch ihre „wohltätigen“ Stiftungen und ihren Einfluss in internationalen Organisationen die nationalen Regierungen, die demokratisch gewählt werden […], von ihnen abhängig machen. Sie werden wie große Staatsmänner oder Prominente und VIPs empfangen und von den lokalen Machthabern umschmeichelt, in der vergeblichen Hoffnung, etwas von ihrem Glanz und Glamour abzubekommen. Ein wirtschaftlich erfolgreicher Unternehmer, auch wenn er rechtlich und moralisch unbedenklich reich geworden ist, ist noch lange kein Philosoph und schon gar nicht der Messias.

„Er stellte diesen „Super-Milliardären“ den wahren Messias, Jesus Christus, gegenüber und sagte: „Nur der Sohn Gottes, der unser Menschsein angenommen hat, konnte die Welt ein für alle Mal zum Besseren verändern, weil er Sünde, Tod und Teufel besiegt und uns die Erkenntnis und das Heil Gottes gebracht hat.“

Müller wandte sich auch mit scharfen Worten gegen Menschen, die andere als „Verschwörungstheoretiker“ beschuldigen:

Das Wort „Verschwörungstheoretiker“ ist heute ein ideologischer Kampfbegriff von geistig entkräfteten Antifaschisten, die ihren „Kampf gegen Rechts“ mit Nazi-Methoden führen, d.h. Einschüchterung und Gewaltandrohung, wie z.B. gegen die Richter des Bundesgerichtshofs, die das Menschenrecht auf Abtreibung verneinten, oder gegen einen Dozenten der Humboldt-Universität – einst Inbegriff des deutschen Wissenschaftsanspruchs -, der die biologisch nachgewiesene Tatsache erklären wollte, dass es in der Natur des Menschen nur zwei Geschlechter gibt, ohne die es keinen einzigen Menschen gäbe, auch nicht diejenigen, die gegen diese Realität hetzen.

Er verglich den Modus Operandi der heutigen „Antifaschisten“, die versuchen, ihre Gegner zum Schweigen zu bringen, mit den Methoden der Nazis und der Sowjets. „Gottlosigkeit und Menschenfeindlichkeit gehen Hand in Hand“, so Müller weiter.

Der deutsche Kardinal beendete das Interview mit einer Analyse der kirchlichen Krise in Europa:

Der Niedergang der Kirche in Deutschland und Europa hat seine Ursache nicht in der Säkularisierung […], sondern in der Abwesenheit des Glaubens, der fehlenden Hoffnung und der Liebe, die in den Herzen der getauften und gefirmten Katholiken erkaltet ist, die sich lieber von den Sirenen der Welt verführen lassen, als auf die Stimme ihres guten Hirten zu hören und ihm zu folgen.

Müller hat sich in der Vergangenheit gegen den Great Reset, Gates, Soros und Schwab ausgesprochen. Der deutsche Prälat wurde von Politikern und den Mainstream-Medien wegen seiner Äußerungen als Verschwörungstheoretiker und „Antisemit“ bezeichnet, während Erzbischof Carlo Maria Viganò den deutschen Prälaten verteidigte.

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Quelle

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