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Kleinbauern und Welternährung: Kurswechsel bei den Vereinten Nationen und Offener Brief an die FAO

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Allgemeine Begriffserklärung und Richtigstellung der ddbnews-Redaktion:

Deutschland ist nicht die Bundesrepublik. Die Bundesrepublik hat keine Bürger wie ein richtiger Staat und seit 1990 kein eigenes Gebiet (und keine „Soldaten“ nur private Söldner, keine „Beamten“, nur Bedienstete „als“ Beamte), sondern nur unter Kriegsrecht stehende, rechtlose Bewohner, registriert in einer Verwaltung und mit Deutschland ist in allen Artikel die illegale und seit 3. Oktober 1990 unter Vorbehaltsrechten der Alliierten agierende Fremdverwaltung Bundesrepublik gemeint, die natürlich nicht Deutschland ist, jemals war oder sein könnte. Sie hat auch keine Minister im staatlichen Sinne, sondern nur Abteilungsleiter einer Geschäftszentrale und einer Geschäftsführung, die sich Kanzleramt und/oder Bundespräsidialamt „nennen“. Übrigens: Parteien sind politisch und geschäftlich tätige und orientierte Vereine, unter Ausschluß jeglicher Haftung nach BGB § 54, welche ansonsten für Vereine verpflichtend vorgeschrieben ist. Und noch etwas: Die gesamte Presse und die Medien in der Bundesrepublik sind internationale und globale Organe und keine deutschen Presse- und Medienhäuser. Die EU ist eine private Organisation, wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert und hat mit Staatlichkeit oder einem völkerrechtlichen Staatenbund nichts zu tun. 

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Eine Änderung der Definition von Kleinbauern durch die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO (Food and Agricultural Organisation) führt dazu, dass deren Anteil an der weltweiten Nahrungsmittelproduktion nunmehr um ein Vielfaches geringer erscheint als zuvor. Zivilgesellschaftliche Organisationen und Vertreter von Kleinbauern sehen darin eine große Gefahr, die zu einem Politikwechsel hin zu mehr Unterstützung für industrielle Großbetriebe führen könnte. Die Folge wären Zerstörung traditioneller regionaler und lokaler kleinbäuerlicher Strukturen, obwohl gerade diese enorm zur Welternährung beitragen.

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Kleinbauern ernähren die Welt zu 70%

Seit vielen Jahren herrschte relative Übereinstimmung darüber, dass Kleinbauern und Familienbetriebe in etwa 70% aller Nahrungsmittel weltweit erzeugen, die industrielle Landwirtschaft hingegen nur 30%, wobei letztere aber für die Mehrheit der Umweltschäden verantwortlich ist, allen voran die Fleisch- und Milchindustrie, da sie im Gegensatz zu Kleinbauern nicht ökologisch und regional, sondern ökonomisch und global wirtschaftet. Der Löwenanteil der Welternährung wird durch kleinbäuerliche Familienbetriebe geleistet und selbst die FAO ging von diesem Anteil aus, den sie in ihrem Bericht von 2014 sogar mit 80% bezifferte (siehe Pressemitteilung vom Oktober 2014).

Kleinbauern, vor allem im globalen Süden, auf dem afrikanischen und asiatischen Kontinent, aber auch in Teilen Lateinamerikas, produzieren hauptsächlich für lokale und regionale Märkte. Sie haben oft weniger technische Mittel zur Verfügung, schaffen dafür aber lokale Arbeitsplätze und tragen somit erheblich zur Existenzsicherung in ländlichen Gegenden bei. Zudem arbeiten sie mit traditionellen und regenerativen Anbaumethoden, setzen weniger Pestizide und Gentechnik ein und legen mehr Wert auf das ökologische Gleichgewicht, indem sie Biodiversität kultivieren und Monokultur meiden. Kurz, sie arbeiten mit und nicht gegen die Natur, produzieren nährstoffreichere Nahrung als die Agrarindustrie und schonen zudem Ressourcen und Klima, schon allein durch kürzere Transportwege und weniger Verpackung.

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