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Klima-Aktivisten bringen Flugverkehr am BER zum Erliegen

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Klima-Aktivisten haben ein Rollfeld des Flughafen BER blockiert. Während sich einige festklebten, waren andere mit Fahrrädern auf dem Gelände unterwegs. Der Flugverkehr am BER wurde zum Erliegen gebracht
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Klima-Protestler der „Letzten Generation“ sind am Donnerstag unbefugt auf das Fluggelände des BER eingedrungen, der Flugverkehr musste eingestellt werden. Das teilte ein Sprecher des Flughafens am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur mit.

Wie auf der Webseite „FlightRadar24“ zu sehen war, änderten einige Flugzeuge, die Richtung BER unterwegs waren, ihren Kurs: Mehrere Maschinen drehten ab und kreisten über dem Flughafen.

Wie viele Personen sich unbefugt auf dem Gelände befinden, sei derzeit unklar, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei dem rbb. Sie bestätigte dem rbb, dass sich eine Person mit Fahrrad unbefugt auf dem Gelände befinde, um Filmaufnahmen zu machen. Eine der beiden Start- und Landebahnen des Flughafens sei kurz nach Beginn des Protestes am Nachmittag gesperrt worden.

Die „Letzte Generation“ hatte am Nachmittag zunächst in einer Pressemitteilung über den Protest informiert. Demnach haben sich einige Aktivisten auf dem Asphalt festgeklebt, „andere fahren mit Fahrrädern über den Rangierbereich und bringen so den Flugverkehr zum Erliegen“, heißt es in der Mitteilung. Sie streamten zudem auch bei Twitter.

Nach Angaben der Aktivisten soll die Polizei unmittelbar vor Beginn der Protestaktion per Notruf über das Vorhaben informiert worden sein. Bestätigen ließ sich diese Information zunächst aber nicht.

Nach Informationen des Flughafens BER verspäteten sich zunächst Flüge, die planmäßig zwischen 16:40 und 16:50 Uhr nach Köln/Bonn und Stuttgart abheben sollten, um etwa 30 Minuten. Fünf Flüge, die gegen 16:45 Uhr am BER ankommen sollten, wurden im Informationssystem des Flughafens ebenfalls als verspätet gekennzeichnet.

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Quelle

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