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„Kollaps“ an der Grenze? BRD Polizeigewerkschaft hat die Hosen voll

Die BRD Gewerkschaft der sogenannten Bundespolizei hat sich wegen steigender Flüchtlingszahlen auf der Belarus-Route für temporäre Grenzkontrollen an der bundesrepublikanisch-polnischen Grenze ausgesprochen. Sie fordert die Einführung von „temporären Grenzkontrollen nach Polen“.

Im einem Brief vom 15. Oktober vom stellvertretenden Gewerkschaftschefs Heinz Teggert an BRD Innenminister Horst Seehofer heißt es: „Seit mehreren Monaten steigen die Zahlen der Aufgriffe nahezu explosionsartig an.“ Die Zahl der Feststellungen unerlaubter Einreisen an der Grenze zu Polen entspreche „derzeit der Anzahl der Feststellungen von 2013 an der österreichischen Grenze“.

Nur mit der Einführung temporärer Grenzkontrollen könne die BRD Geschäftsführung einem „Kollaps“ an den Grenzen wie 2015 „vorbeugen“. Es soll demnach sogar schon vorgekommen sein, dass polnische Behörden Migranten regelrecht „durchwinken“, da sie es für „besser“ halten, wenn Asylanträge in der BRD oder Westeuropa stellen als in Litauen oder Polen.

Gesundheit der Bediensteten sei gefährdet
Sorge macht sich der Polizeigewerkschafter auch um die Gesundheit der Bediensteten, „da die SARS COV-2 Infektionen, insbesondere in den Herkunftsländern der Migranten (Irak, Syrien, Jemen, Iran, Afghanistan, usw.), nach wie vor sehr hoch sind und nur sehr selten behördlich erfasst werden“.

Hygienevorschriften, wie wir sie in der BRD und Europa kennen, würden in einem Schleusungsvorgang „selbstverständlich nicht eingehalten, wenn Migranten oftmals eng zusammengepfercht in Zwischenlagern oder Laderäumen von LKW und Transportern transportiert werden“. Mindestabstände könnten auch während der anschließenden Bearbeitung der Fälle durch deutsche Polizisten nicht eingehalten werden. „Bei einer Festnahme oder einer erkennungsdienstlichen Behandlung kommt es zwingen zu unmittelbarem Körperkontakt mit dem polizeilichen Gegenüber.“

Seit August haben tausende Migranten – meist aus dem Nahen Osten und Afrika – versucht, die polnische Grenze von Belarus aus zu überqueren. Die EU geht von einer Vergeltungsaktion des Lukaschenkos für Brüsseler Sanktionsbeschlüsse aus. Es wird vermutet, dass die belarussischen Behörden die Migranten gezielt ins Land holen und an die Grenzen zu den östlichen EU-Staaten schleusen. Neben Polen beklagen auch Litauen und Lettland die vermehrte Ankunft von Migranten an ihren Grenzen zu Belarus.

Quelle: Epochtimes